Fertighaus - Solarthermie
- die Sonnenwärme
fürs Haus nutzen

Wer sich seinen Traum von einer Immobilie erfüllt, sollte genau planen, welche Potenziale es gibt, um das Fertighaus nicht nur gemütlicher und komfortabler, sondern vor allem sparsamer zu machen, um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen. Jedes Jahr schießen die Stromkosten in die Höhe. Zur Verringerung der laufenden Betriebskosten ist eine Solarthermie-Anlage ideal. Das Wort Solarthermie steht für Sonnenwärme, die durch Solaranlagen nutzbar gemacht wird. Hierbei geht es darum, die Sonnenwärme für das Haus zu nutzen. Das Grundprinzip ist relativ einfach und wurde im Laufe der Jahre stets weiter verbessert. Auch die Umweltfreundlichkeit ist ein wichtiger Faktor, da beim Betrieb der Solarthermie-Anlage keine CO2-Emissionen entstehen und der Verbrauch von fossilen Brennstoffen wie Erdgas verringert wird. Wie die Solarthermie-Anlage mit dem Fertighaus funktioniert, wofür die Solarenergie verwendet werden kann und welche Förderprogramme es gibt, wird nachfolgend erläutert.

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Fertighaus - Solarthermie - die Sonnenwärme nutzen

Wer sich fragt, was er gegen die ständig steigenden Energiekosten tun kann, hat zwei Möglichkeiten: Entweder es wird, wo es nur geht, im Fertighaus Strom eingespart oder auf Solar umgestiegen. Letzteres bietet die Möglichkeit, unabhängig von den steigenden Energiepreisen zu sein, die monatlichen Kosten dauerhaft zu verringern und gleichzeitig noch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten wenn Sie ein Haus bauen. Eine Solaranlage lohnt sich auf jeden Fall, denn Sonnenenergie ist immer da, selbst bei bewölktem Himmel. Sie ist ein unerschöpflicher Energielieferant, kostenlos und klimaneutral. Solarthermie hilft dabei, den erheblichen Verbrauch fossiler Energien und die CO2-Emissionen zu verringern. Es gibt daher sowohl für eine gänzliche Erneuerung als auch teilweise Nachrüstung verschiedene Förderprogramme. Damit lassen sich die Anschaffungskosten erheblich reduzieren. Anlaufstellen zum Erhalt der Förderung sind beispielsweise die KfW-Bankengruppe und das Bundesamt für Wirtschaft & Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es werden besonders günstige Kredite vergeben oder auch Fördergelder gewährt, um die Installation zu erleichtern. Zum Teil werden auch einzelne Komponenten wie Solarspeicher gefördert. Die Fördermittel sind kombinierbar. Die genaue Höhe der Zuschüsse hängt vom Zweck der Solaranlage ab. Unterschieden wird nach folgenden Kriterien:

  • - Anlagen, die im Fertighaus ausschließlich zur Warmwasserbereitung genutzt werden
  • Anlagen zur ausschließlichen Raumheizung
  • Kombination aus Warmwasserbereitung und Heizung im Fertighaus
  • Anlagen zur Zuführung von Wärme in Wärmenetze

Es gibt für jeden Einsatzzweck individuelle Zuschüsse. Solarthermie-Anlagen können ohne Probleme mit Brennwertheizungen, Wärmepumpen oder sonstigen Heizanlagen kombiniert werden.

Wie funktioniert ein Fertighaus mit Solarthermie?

Sonnenkollektoren, die sich zum Beispiel auf dem Dach des Hauses befinden, sammeln die Energie der Sonne, um sie in den Heizungskeller zu transportieren und von hier aus zur Unterstützung der Heizung und Erwärmung des Trinkwassers im Fertighaus zu nutzen. Im Haushalt wird die gewonnene Wärme also beispielsweise zum Baden, Duschen oder Heizen verwendet. Solarthermie eignet sich zudem für die Nutzung einer Fußbodenheizung sehr gut.

 

Beispiel der Funktionsweise

Liegt ein dunkler Schlauch, der mit Wasser gefüllt ist, in der Sonne, erhitzt er sich. Das Gleiche gilt für das darin enthaltene Wasser und genauso funktioniert eine Solarthermie-Anlage: Die dunklen  Rohre ziehen die Sonne effektiv an und heizen sehr stark auf. Die Wärme wird mit einer speziellen Flüssigkeit an einen Solarspeicher abgegeben, um die Solarenergie später zum Heizen und zur Gewinnung von Warmwasser zu nutzen. Fünf Quadratmeter Fläche reichen schon aus, um einen Haushalt mit vier Personen im Sommer mit warmem Wasser zu versorgen. Auch die Waschmaschine und der Geschirrspüler können direkt an das Warmwasser angeschlossen werden, wenn sie dafür geeignet sind. Die Solarthermie-Anlage übernimmt die Erwärmung des Brauchwassers.

Aus der Sonnenenergie wird demzufolge Wärme. Dies ist das einfache, aber sehr effiziente Prinzip der Solarthermie. Die Sonnenkollektoren sind mit einem Wasser-Frostschutz-Gemisch gefüllt. Ist die Flüssigkeit genügend erhitzt, wird sie mit einer Pumpe in den Solarspeicher geleitet und das kalte Wasser im Gegenzug in die Kollektoren gepumpt, damit es hier erhitzt wird. Der Speicher bietet im Anschluss Energie für warmes Wasser und zum Heizen. Die Solarthermie-Anlage wird, damit auch in den kalten Wintermonaten im Fertighaus ausreichend Energie zur Verfügung steht, zusätzlich an den Heizkessel angeschlossen. Die Technik gilt weitgehend ausgereift. Die Photovoltaikanlage erweckt einen ähnlichen Eindruck, doch hier wird die Sonnenenergie von Solarzellen in Strom umgewandelt, der anschließend in das öffentliche Netz eingespeist wird. Eine Solarthermie-Anlage deckt den erforderlichen Bedarf an Heizenergie in der Regel nicht völlig ab, sondern sie dient als Ergänzung für eine herkömmliche Heizung. Lediglich in den Sonnenhäusern ist die Solarthermie die wichtigste oder oftmals einzige Heizquelle, die im Haus genutzt wird. Sie beziehen bis zu 100 Prozent der Energie ganzjährig von der Sonne. Der Wartungsaufwand der laufenden Anlage ist meist gering, jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise von der Qualität der Komponenten.

 

Für wen eignet sich ein Fertighaus mit Solarthermie?

Die Solarthermie-Anlage lässt sich auf Neu- und Altbauhäusern gleichermaßen montieren. Ist eine Modernisierung geplant oder die Heizanlage soll ausgetauscht werden, empfiehlt sich der Einbau einer Solaranlage. Je mehr Personen die Anlage mitnutzen, umso höher ist das Sparpotenzial. In wirtschaftlicher Hinsicht rentiert sie sich insbesondere, wenn sie einen Großteil des Warmwasserbedarfs im Haushalt deckt. Ideal sind Dächer mit einem starken Neigungswinkel von rund 45 Grad und südlicher Ausrichtung, denn hier ist die Effizienz bzw. Energieausbeute am höchsten und die Installationskosten sind am niedrigsten. Bei einem weniger geneigten kann eine etwas größere Kollektorfläche die Ertragsverluste ausgleichen. Auch bei Fertighaus-Dächern mit östlicher oder westlicher Ausrichtung ist für die Solaranlagen eine etwas größere Kollektorfläche nötig. Die Effektivität der Solaranlage ist letztendlich von der Sonnenstrahlung abhängig, denn die Sonne muss natürlich das Dach erreichen können. Weicht die Ausrichtung nur um einige Grad nach Osten oder Westen ab, sinkt die Leistung meist nur geringfügig. Flachdächer benötigen eine Aufständerung, das heißt, einen Metallrahmen, um optimal ausgerichtet zu werden. Diese Solarmodule bieten Wind eine große Angriffsfläche. Zudem sind sie anfälliger für Schneeablagerungen. Natürlich sollte auch die Tragfähigkeit des Daches berücksichtigt werden: Es muss starken Winden und im Winter hohen Schneemengen standhalten. Die Kollektoren belasten es zusätzlich, wobei in der Regel eine Reserve vorgesehen ist, die gewöhnlich ausreicht. Natürlich sollte sich die Fläche des Dachs, auf der die Installation der Anlage erfolgt, im guten Zustand befinden.

Wichtige Regeln zur optimalen Ausnutzung der Solaranlage im Überblick:

  • Neigungswinkel der Kollektoren bei Anlagen zur Warmwasserbereitung im Idealfall 30 bis 50 Grad, bei Anlagen zur Solarheizung 45 bis 70 Grad
  • Ausrichtung nach Süden empfehlenswert, da die Sonneneinstrahlung hier am effektivsten ist
  • für die Kollektoren auf dem Fertighaus zusammenhängende Flächen nutzen
  • so wenig wie möglich Verschattung, beispielsweise durch Bäume, Anbauten oder Nachbargebäude

 

Zusammenfassung

Sonnenwärme ist kostenlos und lässt sich sehr effizient nutzen, zum Beispiel mit einer Solarthermie-Anlage, die für die solare Erwärmung des Trinkwassers oder die Unterstützung der Heizung genutzt werden kann. Hierfür werden meist Sonnenkollektoren verwendet, in denen die Strahlungsenergie der Sonne permanent eingefangen wird, die eine Flüssigkeit erwärmt, die sich in den Sonnenkollektoren befindet. Sie wird über eine Pumpe in den Speicher transportiert. Im Anschluss kann die Wärme mittels Wärmetauscher zur Trinkwassererwärmung oder Unterstützung der Raumheizung verwendet werden. Der große Vorteil, den ein Fertighaus mit Solarthermie hat, sind nicht nur die geringeren Kosten, die den Geldbeutel schonen, sondern ebenso die  Umweltfreundlichkeit: Die Solarthermie punktet mit einer sehr guten Ökobilanz. Durch Solar erzeugte Energie ist gänzlich unbedenklich. Sie hat keine Schäden, weder für den Menschen noch für die Umwelt. Die Energieerschließung erfolgt völlig CO2 neutral. Die Solarthermie Anlage leistet somit einen sehr wichtigen Beitrag zur Energiewende. Mit einem Fertighaus mit Solartechnik wird in die Zukunft investiert, denn die Lebensdauer der Anlagen beläuft sich auf bis zu 30 Jahre.