
Rund um
den Hausbau
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Als diffuse Strahlung wird Solarstrahlung bezeichnet, die uns aus verschiedensten Richtungen erreicht. Diffuse Strahlung ist zum Beispiel Sonnenlicht, das sich an Wolken, Nebel, Bergen, Gebäuden etc. streut.
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Die DIN V 18599 „Energetische Bewertung von Gebäuden“ ist die Basis für die energetische Betrachtung von Alt- und Neubauten, egal ob Wohn- oder Nichtwohngebäude. Mit Hilfe der DIN-Norm wird die Gesamtenergieeffizienz bewertet. Hierbei werden alle Energiemengen aus Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung berücksichtigt. Bei Nichtwohngebäuden werden bei der Berechnung des Energiebedarfs unterschiedliche Nutzungsbereiche und Konditionierungen (Beheizung, Lüftung, Klimatisierung) gegliedert und in Zonen zusammengefasst.
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Solarstrahlung, die direkt von der Sonne auf einen Solarkollektor trifft. Die direkte Strahlung ist intensiver als die diffuse, über das gesamte Jahr betrachtet trifft jedoch genauso viel diffuse wie direkte Strahlung auf den Kollektor.
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Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung eines Darlehens. Das Disagio stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass die Bank den Nominalzins senkt. Für Kapitalanleger kann ein Disagio steuerlich interessant sein, da es als Werbungskosten absetzbar ist.
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Wenn Anstrichstoffe aus einer Dispersion, also einem Gemisch mehrerer sich nicht miteinander verbindender Stoffe, bestehen, so ist von Dispersionsfarben die Rede. Dies ist bei einer Mehrzahl von flüssigen Anstrichen der Fall. Wer im Baumarkt statt Dispersionsfarbe kurzum weiße Wandfarbe oder Binder verlangt, macht auch nichts verkehrt.
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Auch bei diesem Begriff spielt die Feuchtigkeit mal wieder eine Rolle. Um nämlich Wasser von Gebäuden und Erdoberflächen fernzuhalten, wird als technisches System eine Drainage eingesetzt. Durch diese wird das Wasser erfasst und zielgerichtet abgeleitet. Besonders bei Kellerräumen wird diese Methode empfohlen.
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Bei der Errichtung eines Daches können die Sparren direkt auf der Decke aufliegen (Binder beim Binderdach). Oder es gibt traufseitig eine Aufmauerung mit Ringbalken im Dachgeschoss – Drempel oder auch Kniestock genannt - worauf die Dachkonstruktion (Pfettendach) aufgelegt und verankert wird.
Je höher der Drempel ist, desto mehr begehbare Wohnfläche entsteht unter dem Dach. Häufig ist die Höhe im Bebauungsplan vorgeschrieben. Wie die Höhe des Drempels zu messen ist, ist im Baurecht nicht definiert und wird teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. Bei Town & Country Haus beziehen sich die Angaben auf das Maß von der Oberkante Rohfußboden des Dachgeschosses bis zur äußeren Schnittkante der Außenwand mit der Dachhaut (bei Binderdächern entsprechend der gedachten Linie in Verlängerung der Außenwand mit der Dachhaut).
Bitte beachten Sie: Das angegebene Maß entspricht nicht dem tatsächlichen Innenmaß von Fertigfußboden bis Dachschräge.
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So bezeichnet man Materialien zur Schall- und Wärmedämmung von Bauteilen. Solche Stoffe können aus Kunststoff und Mineralwolle, aber auch aus Holz-Weichfasern oder Schafswolle bestehen. Je nach Material wird bei Funktionalität des Stoffes unterschieden, also ob dieser wärmeleitfähig, oder doch mehr feuchtigkeitsabweisend sein soll. Eine Kernaufgabe von Dämmstoffen ist die Wärmespeicherung.
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Bei dieser Verlegetechnik von Fliesenmaterial werden unter Verwendung eines speziellen Dünnbettmörtels die Fliesen auf einer ca. 3 mm dünnen Kleberschicht aufgelegt. Dieses Verfahren genießt eine hohe Beliebtheit.



