
Rund um
den Hausbau
E.
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Der Energiebedarf umfasst den zu erwartenden Energieaufwand für das Heizen, Belüften und die Warmwasseraufbereitung in einem Gebäude. Bei der Berechnung werden mittlere Klimadaten, ein definiertes Nutzerverhalten, eine zu erreichende Innentemperatur und angenommene innere Wärmequellen zu Grunde gelegt. Auf Basis des errechneten Energiebedarfs werden der bauliche Wärmeschutz sowie die notwendigen Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasserbearbeitung und Kühlung geplant. Außerdem wird der Energiebedarf zur Beurteilung der energetischen Qualität von Gebäuden verwendet.
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Das Programm "Energieeffizient Bauen" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dient der zinsgünstigen, langfristigen Kreditfinanzierung für das Bauen oder Kaufen eines KfW-Energieeffizienzhauses mit niedrigem Energieverbrauch und Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Es werden maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit gefördert.
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Abgekürzt EnEV ist diese Verordnung ein Teil des deutschen Baurechts und regelt den zulässigen Energieverbrauch bei Gebäuden. Mittel, um die Standardanforderungen der EnEV zu erreichen, sind spezifische Bauweisen oder Baustoffe, Dämmmaßnahmen oder das Einbauen entsprechender Heizungsanlagen notwendig. So sollen sowohl die Energie als auch das Klima nachhaltig geschützt werden.
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Engoben sind Angussmassen, die zur Einfärbung von keramischen Produkten (z.B. Dachziegel) verwendet werden. Dabei sprechen wir hier von einem dekorativen Nutzen für beispielsweise matte oder glänzende Effekte – eine Art Schutzschicht für das Bauelement bietet diese Beschichtung nicht. Aber schließlich soll das Eigenheim ja nicht nur praktisch, sondern auch optisch eine Bereicherung darstellen.
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Ein Erbbaurecht ist in der Regel zeitlich begrenzt (meist 99 Jahre) und ermöglicht einem Bauherrn, ein Haus zu errichten und zu nutzen, ohne selbst ein Grundstück kaufen zu müssen. Dafür zahlt er über die gesamte Nutzungsdauer einen im Voraus festgelegten Erbbauzins an den Eigentümer des Grundstücks.
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Wiederkehrendes Entgelt für die Inanspruchnahme eines Erbbaurechts. Es ist an den Grundstückseigentümer zu zahlen und nach § 9 Abs. 2 der ErbbauRVO nach Zeit und Höhe für die gesamte Laufzeit festzulegen.
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Erbpacht ist ein anderes Wort für den Begriff Erbbaurecht. Ein solches Recht ist in der Regel zeitlich begrenzt (meist 99 Jahre) und ermöglicht einem Bauherrn, ein Haus zu errichten und zu nutzen, ohne selbst ein Grundstück kaufen zu müssen. Dafür zahlt er über die gesamte Nutzungsdauer einen im Voraus festgelegten Erbbauzins an den Eigentümer des Grundstücks.
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Maßnahmen, bei denen der vorhandene Boden hinsichtlich Form und Lage geändert wird, gehören zu den Erdarbeiten. Als allgemeine Grundprozesse gelten dabei das Einbauen, Lösen, Verdichten, Fördern und Laden. Auch das Ab- bzw. Auftragen verschiedener Materialien gehört bei Erdarbeiten zu den Tätigkeiten.
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Mit Hilfe eines Erdreichwärmetauschers kann die Effizienz eines Passivhauses im Bereich der Wärmerückgewinnung erhöht werden. Die für die Lüftungsanlage benötigte Außenluft wird vorher durch den Erdreich-Luft-Wärmetauscher geführt, um die Außenluft vorzuwärmen oder abzukühlen. Dies ist möglich, weil die Erdreichtemperatur in ca. 1 m Tiefe im Winter die Frostgrenze nicht unterschreitet und im Sommer eine Temperatur zwischen 10 und 20 Grad hat.
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Dem Einkommenssteuergesetz (EStG) zufolge können alle Aufwendungen, die für die Instandhaltung und Renovierung einer Immobilie anfallen, steuerlich als Erhaltungsaufwand abgesetzt werden. Erhaltungsmaßnahmen an vermieteten Gebäuden können als Werbungskosten im Jahr der Rechnungszahlung sofort in einem Betrag als Werbungskosten von den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden. Gehen die Modernisierungsarbeiten über eine zeitgemäße, Substanz erhaltende Erneuerung der Immobilie hinaus und wird der Gebrauchswert sogar gesteigert, zählen sie zu den Herstellungskosten.
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Die Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen an vermieteten Gebäuden, die nach § 7 i EStG dem Denkmalschutz unterliegen oder sich nach § 7 h EStG in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsgebieten befinden, können auf Antrag über einen Zeitraum von zehn Jahren mit bis zu 10 % der begünstigten Kosten abgeschrieben werden.
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Text fehlt
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Gesamtheit der erforderlichen Aktivitäten, um ein Grundstück baureif zu machen. Dazu zählen der Anschluss des Grundstücks an die Wasser- und Abwasserversorgung und die Anbindung an das Gas-, Strom- und Telefonnetz. Verantwortlich für die Infrastrukturanbindung ist in der Regel die Gemeinde, allerdings wird der Grundstückseigentümer an den Kosten beteiligt.
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Kosten, die entstehen, um ein Grundstück baureif zu machen. Dazu gehören Aufwendungen für den Anschluss des Grundstücks an die Kanalisation, an öffentliche Verkehrswege und an die Wasser- und Energieversorgung.
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Insbesondere bei vermieteten Mehrfamilienhäusern bildet der Ertragswert die Grundlage zur Berechnung des Beleihungswertes. Die Berechnungsbasis bilden die Erträge aus Mieten und Pachten abzüglich der Bewirtschaftungskosten. Diese werden auf die Restnutzungsdauer der Immobilie hochgerechnet.
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Alle Kosten, die beim Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie anfallen. Dazu zählen die Maklerprovision, Gerichts- und Notargebühren, Vermessungskosten und Kosten für den Grundbucheintrag und Bodenuntersuchungen. Bei nicht zur Selbstnutzung vorgesehenen Immobilien können die Erwerbskosten steuerlich abgesetzt werden.
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Bevor ein Fußbodenbelag verlegt werden kann, wird eine Art Rohbodenbelag benötigt, welcher aus einer erhärteten Masse besteht. Dieser Belag ist der Estrich, also der Unterlagsboden. Manchmal wird dieser Belag auch direkt als Nutzboden verwendet, es wird also kein weiterer Fußbodenbelag verarbeitet. Die wesentlichen Aufgaben des Estrichs sind die gleichmäßige Druckverteilung auf die Bodendämmung und das Erzielen eines möglichst ebenen Untergrundes.
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EURIBOR (Abkürzung für "European Interbank Offered Rate") ist der Zinssatz für Termingelder in Euro, die zwischen europäischen Banken gehandelt werden. Der EURIBOR hat mit Einführung des Euro den FIBOR (Frankfurt Interbank Offered Rate) als Referenzzinssatz bei Krediten und Anlagezinssätzen ersetzt.



