
Rund um
den Hausbau
J.
-
Der Jahres Primärenergiebedarf umfasst zum einen den Energieinhalt der Brennstoffe und der Hilfsenergien für die Anlagentechnik unter Berücksichtigung der für die jeweiligen Energieträger geltenden Primärenergiefaktoren. Zum anderen wird zum Jahres-Primärenergiebedarf auch die Energiemenge einbezogen, die für die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe erforderlich ist. Die Primärenergie wird als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie zum Beispiel die CO2-Emission, herangezogen, weil bei dieser Kenngröße der gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung berücksichtigt wird. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Hauptanforderung in der Energiesparverordnung.
-
Hiermit ist die Kenngröße des jährlichen Wärmebedarfs eines Gebäudes gemeint. Es handelt sich um die Energie, welche Jahr für Jahr von der heizungstechnischen Anlage zur Beheizung bereitzustellen ist. Die Warmwasserbereitung zählt dabei nicht mit hinein.
-
Dieser, nicht ganz leicht über die Lippen gehende, Begriff gibt laut Energieeinsparverordnung an, wie viel Energie während eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Lüften und Warmwasser benötigt wird. Abhängig von Nutzfläche und Volumen eines Gebäudes ist ein zulässiger Höchstwert vorgegeben. Die größte Komponente beim Jahresprimärenergiebedarf ist die Jahresheizwärme.
P.
-
Ist bei einem recht schmalen Bauelement die Länge um ein Vielfaches größer als die Breite, spricht der Fachmann von einem Paneel. Dieses kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei das Holzpaneel wohl das bekannteste darstellt. Eingesetzt werden die Bauelemente z.B. bei der Dämmung oder an der Fassade.
-
Ein Passivhaus ist laut Passivhaus-Institut Darmstadt ein Gebäude, das nahezu ohne Heizverteilsystem im Winter und ohne Klimaanlage im Sommer eine behagliche Temperatur im Innern erreicht. Das Haus heizt und kühlt sich „passiv“. Durch eine optimierte Gebäudehülle können die Wärmeverluste des Hauses um bis zu 80- 90 Prozent minimiert werden.
-
In einem Passivhaus, oder auch Nullenergiehaus genannt, kann das Innenklima auch ohne Heizungs- bzw. Klimatisierungssysteme erzielt werden. Möglich ist dies durch eine überdurchschnittlich gute Wärmedämmung an der Gebäudehülle, an den Fenstern sowie an Außentüren. Außerdem muss das Wohnhaus in Richtung Süden orientiert, und darf keinem Schatteneinfall ausgesetzt sein. Durch Solarenergie wird das Haus beheizt und zur Wärmerückgewinnung dienen sogenannte Wärmetauscher. All dies vorausgesetzt, sind der technische sowie der Kostenaufwand nicht unerheblich.
-
Für die Optik im Freien dient die Pergola. Dabei handelt es sich ursprünglich um einen Anbau in Säulen- oder Pfeilerform, welcher eine Art Übergang von Haus und Terrasse schafft. Heutzutage ist die Pergola häufig überdacht und mit Pflanzen umrankt, um einen Sonnen- sowie Sichtschutz zu erwirken.
-
Eine außenliegende Wärmedämmung, welche unterhalb des Erdreichs liegt, wird auch als Perimeter-Dämmung bezeichnet. Diese wird an der Bodenplatte oder außerhalb der Kellerwände angebracht. Die Dämmung fängt mit ihren Eigenschaften den Druck der Erde und die Gebäudelast ab. Der Dämmstoff darf außerdem nicht feuchteempfindlich sein. Durch eine zusätzliche Noppenbahn (bestehend aus hochwertigem Polyethylen) kann Wasser schneller ablaufen. Somit bleibt die Kellerwand trocken.
-
Ein durch die persönliche Kreditwürdigkeit des Schuldners gesicherter Kredit. Vor der Vergabe eines Personalkredits werden das Einkommen, die Vermögenssituation und die Kapitaldienstfähigkeit des Kunden geprüft. Die Beleihung ist unter Berücksichtigung vorgehender Rechte in der Regel auf 80 % des Beleihungswertes begrenzt.
-
Pfetten sind im Bereich der Dachkonstruktion waagerechte Längsträger. Diese Holzbalken werden auf Sparren gelagert. Dabei werden First- und Mittelpfette durch Pfosten abgestützt, die Fußpfette liegt auf der Dachdecke auf.
-
Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonneneinstrahlung in elektrische Energie. Dies erfolgt mit Hilfe von Solarzellen. Durch Lichtabsorption werden im Halbleitermaterial der Solarzellen freie Elektronen erzeugt, die eine elektrische Spannung hervorrufen, die wiederum das Fließen von Gleichstrom verursacht. Es gibt kristalline und Dünnschicht-Solarzellen.
-
Die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie wird als Photovoltaik bezeichnet. Anwendung findet dieser Prozess im Bereich der Solarenergie – dort wird die Umwandlung mit Hilfe von Solarzellen realisiert. Diese Zellen bestehen zumeist aus Silizium und setzen durch Licht- oder Wärmeeinfall positive und negative Ladungsträger frei. Dadurch wird Gleichstrom erzeugt, welcher beispielsweise Akkus aufladen kann. Mit dieser Form der Energiegewinnung kann man den eigenen Stromhaushalt gut regulieren und leistet seinen Beitrag zum ökologischen Wohnen.
-
Der Unterschied von speziell gefertigten Planziegeln zu herkömmlichen Ziegelsteinen oder KS-Steinen ist, dass zur Anbringung lediglich ein wenig Dünnbettmörtel benötigt wird. 1 bis 2 Millimeter davon genügen, um den Ziegel in seiner Position zu festigen. Voraussetzung ist eine akkurate Produktion und Verarbeitung des Planziegels. Die Vorteile bei der Verwendung liegen auf der Hand: zur Zeitersparnis und leichten Verarbeitung kommt das enorme Einsparen von Mörtel hinzu. Dies wiederum führt zu einem schnelleren Trocknen und zu weniger Feuchte in den Wänden. Auch die Eigenschaften bei Druck- und Wärmedämmung sind gut.
-
…ist ein Mauerwerk aus Planziegeln (Plansteinen) mit hoher Druckfestigkeit, geringer Ansammlung von Feuchte und einer guten Wärmedämmung (siehe auch Planziegel).
-
Eigentlich wäre hier das Wort Flachheizkörper der korrekte Begriff – angebracht werden diese Heizkörper nämlich in einer geringen Einbautiefe, also relativ flach. Sie bestehen aus wasserdurchflossenen Doppelplatten. Die Wärmeabgabe erfolgt einerseits durch Strahlungswärme an der Vorderseite, andererseits mittels Luftkonvektion an der Rückseite. Plattenheizkörper können mit niedriger Vorlauftemperatur betrieben werden und arbeiten entsprechend ökologisch.
-
Ein Plusenergiehaus ist ein Gebäude auf einem hohen Passivhaus-Standard. Es gewinnt rein rechnerisch mehr Energie als es verbraucht. Damit dies möglich ist kommen Photovoltaikzellen zur solaren Stromerzeugung oder ein BHKW zum Einsatz sowie Solarkollektoren, Wärmerückgewinnung und Erdwärmeübertrager.
-
Dieser Baustoff wird zur Herstellung von Mauersteinen, Bauplatten sowie Decken- und Dachplatten verwendet. Einzuordnen ist er bei Leichtbetonen. Der Baustoff eignet sich für einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizient sowie für eine relativ leichte Verarbeitungsweise mittels Dünnbettmörtel. Um die Betonsteine in die gewünschte Form zu schneiden, genügt eine solide Handsäge. Zusammenfassend ist Porenbeton der richtige Stoff für alle Hobbyheimwerker.
-
Verordnung zum Schutz der Verbraucher. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, sind die Kreditinstitute laut Preisangabenverordnung (PAngV) verpflichtet, in Angeboten und Darlehensverträgen alle relevanten Kosten, Preise und Effektivzinssätze aufzulisten.
-
Primärenergie sind die Energieträger, die in der Natur vorkommen und technische noch nicht umgewandelt wurden. Man unterscheidet zwischen unerschöpflichen bzw. erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Sonnenergie und endlichen Energien wie Erdöl, Kohle, Kernbrennstoffe und Erdgas.
-
Der Primärenergiebedarf ist die Energiemenge, die zur Deckung des Jahresbedarfs an Heizwärme und des Trinkwasserwärmebedarfs benötigt wird. Hier bei wird die zusätzliche Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb des betreffenden Gebäudes gebraucht wird, miteinbezogen. Solche vorgelagerten Prozesse können zum Beispiel die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe sein.



