
Rund um
den Hausbau
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Diese Person ist für jeden Bauherrn wichtig. Sachverständige, in diesem Fall zuständig im Bauwesen, sind immer spezialisiert – sei es für Holzbaukonstruktionen, Bautenschutz oder Betonbau. Sachverständige können schon im Vorfeld eines Neubaus oder einer Sanierung hinzugezogen werden. In Streitfällen treten sie vor Gericht als Gutachter auf. Unterschieden wird in freie, öffentlich bestellte sowie vereidigte Sachverständige.
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Der Wert eigengenutzter Immobilien wird mit dem Sachwertverfahren ermittelt. Er ergibt sich aus dem Bodenwert, dem Gebäudewert und dem Wert der Außenanlagen. In der Praxis wird bei der Berechnung des Gebäudewerts oft ein Abschlag genommen, weshalb der Sachwert bis zu 30 % unter den tatsächlichen Anschaffungskosten liegen kann. Bei Eigentumswohnungen wird nur unter bestimmten Umständen das Sachwertverfahren angewandt.
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Für die Instandsetzung von Gebäuden wird weitläufig auch der Begriff Sanierung verwendet. Vor allem bei Schimmelbildung oder wenn Baustoffe innerhalb des Gebäudes eine gesundheitliche Gefährdung darstellen, ist eine Sanierung angebracht. Auch die Verbesserung der Wärmedämmung, die Beseitigung von Feuchtschäden oder der Austausch bestimmter Bauteile gehören zum Sanierungsvorgang.
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So bezeichnet der Fachmann spezielle Steine, welche ein sehr hohes Gewicht haben und zumeist aus Kalksandstein oder Ziegel bestehen. Sie besitzen eine geringe Lochung und gewährleisten somit den optimalen Schallschutz.
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Schiefer ist ein minimal umgewandeltes Ablagerungsgestein. Entstanden ist er vor ca. 400 Millionen Jahren durch die Ablagerung von sehr feinkörnigen Tonschlamm-Massen, welche sich unter dem Druck der Auflagerung in Tonstein verfestigten. Glimmerminerale sorgen dabei für silbrigen Glanz. Schiefer eignet sich aufgrund seiner Wetterfestigkeit gut zur Dacheindeckung oder Fassadenverkleidung. Auch für Terrassenplatten oder Treppenstufen wird das Gestein verwendet.
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Die feuerbeständige Anlage, welche der Ableitung von Abgasen aus der Wärmeerzeugung dient, wird als Schornstein oder auch Kamin bezeichnet (siehe auch Kamin).
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Die Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung wird mit Schufa abgekürzt. Die Schufa erhält von den ihr angeschlossenen Instituten Informationen zur Beurteilung der Bonität der Kreditnehmer. Diese Informationen werden von allen Banken bei einer Kreditanfrage abgefragt. Laut Bundesdatenschutzgesetz hat jede Person das Recht auf eine Auskunft über die bei der Schufa über sie gespeicherten Daten. Eine Datenübersicht kann jeder Bürger einmal im Jahr schriftlich beantragen oder sich im Schufa-Portal unter www.meineschufa.de anmelden, um seine Schufa-Auskunft online einzusehen.
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Beim Verkauf einer Immobilie kann die Finanzierung mitverkauft werden. Der Käufer wird dann zum Schuldner des Darlehens. Der Schuldnertausch kann nur mit Genehmigung des Gläubigers (Darlehensgeber) durchgeführt werden. Ihm geht eine eingehende Bonitätsprüfung voraus. Die Bewilligung erfolgt meist gegen eine einmalige Vergütung von 1 bis 2 % der Restschuldsumme.
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Entgelt für die Überlassung von Finanzierungsmitteln. Schuldzinsen sind nur bei vermieteten Immobilien als Werbungskosten steuerlich absetzungsfähig. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Finanzierungskosten vor oder nach dem Einzug des Mieters angefallen sind.
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Bei vermieteten Objekten haben Schuldzinsen den Charakter von Werbungskosten und können daher von der Steuer abgesetzt werden.
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Bei einer Schuldübernahme tritt der bisherige Darlehensnehmer aus dem Darlehensvertrag aus, während ein neuer Darlehensnehmer einspringt. Dieser Vorgang setzt das Einverständnis aller Vertragsparteien voraus. Eine Schuldübernahme kann nur durch einen notariellen Vertrag oder die notarielle Beurkundung eines Vertrags erfolgen. Sie ist meist problemlos möglich, sofern die Bonität des neuen Darlehensnehmers mindestens so gut ist wie die des bisherigen.
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Kosten, die bei der Wertermittlung einer Immobilie anfallen.
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Mauerwerk, was weder verputzt noch verkleidet wird und anschließend im Bauwerk von außen sowie dauerhaft sichtbar ist, wird als Sichtmauerwerk bezeichnet. Damit eine ausreichende Dämmwirkung erzielt werden kann, wird diese Art Mauerwerk im zweischaligen Aufbau verwendet.
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Silikon, oder auch Silikonkautschuk, zählt zur Gruppe der Kunststoffe mit elastischen Eigenschaften. Verwendung findet es bei Dichtungen, Schläuche oder auch bei der Versiegelung von Fensterverglasungen. Seine elastischen Eigenschaften behält der Stoff bei Temperaturen von -60 bis +190 Grad Celsius. Silikon ist zudem wasser- und klebstoffabweisend.
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Im Sockelbereich wird dieser Putz in mindestens 1 cm Stärke aufgetragen und dient dem zusätzlichen Schutz vor Spritzwasser im Bodenbereich. Hergestellt als Werktrockenmörtel, entsteht der Putz direkt auf der Baustelle durch die Zugabe von Wasser. Verarbeitet wird er mit der Hand oder mit Maschinen. Zu den positiven Eigenschaften zählen seine Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost und Witterung.
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Diese technische Anlage dient zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform. Besonders häufig bei der Gebäudetechnik ist die thermische Solaranlage. Hier wird die Wärme aus der Sonneneinstrahlung durch z.B. Solarkollektoren auf dem Dach nutzbar gemacht und anschließend im Gebäude wiederverwendet. Die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom wird als Photovoltaik bezeichnet (siehe auch Photovoltaik).
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Der solare Deckungsgrad gibt den Anteil der benötigten Energie an, der durch die Solarenergie beispielsweise bei der Versorgung eines Hauses abgedeckt werden kann.
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Solarkollektoren machen die direkte Sonneneinstrahlung für die Wärmeversorgung im Haus nutzbar. So können gut 50 Prozent des Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung abgedeckt werden. Unterschieden wird in Röhrenkollektoren und Flachkollektoren. Trotz der recht hohen Anschaffungskosten können Solarkollektoren über mehrere Jahre nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schonen. Befestigt werden die Apparaturen auf dem Dach oder an der Fassade
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Der Solarspeicher ist ein einige hundert Liter umfassender Behälter zur Speicherung von Warmwasser. Der Einsatz eines solchen Speichers ist unumgänglich, da die Sonnenergie nicht sofort verbraucht werden kann. Die gespeicherte Wärme in Standard-Brauchwasseranlagen deckt üblicherweise den Bedarf von mehreren Tagen. Gute Solarspeicher zeichnen sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit, geringe Wärmeverluste und eine gute Temperaturbeschichtung aus.
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Solarthermie bezeichnet die Wärmegewinnung durch Sonnenergie. Vereinfacht kann man auch Solarwärme dazu sagen.