
Rund um
den Hausbau
C.
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Eine chemische Reaktion aus dem Bauwesen, die durch die Verbindung von Kohlendioxid und Feuchtigkeit beim Härten von Stahlbeton entsteht. Bei der Carbonatisierung wird Kalkstein gebildet, welche den Beton zusätzlich verstärken kann. Allerdings wird durch den Vorgang auch der Schutz des Stahls minimiert, was zu Schäden am Bauteil führen kann.
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Diese Bezeichnung eines überdachten PKW-Abstellplatzes hat sich mittlerweile bei vielen Hausbesitzern etabliert. Dabei muss der Platz im Sinne der Definition frei auf dem Grundstück stehen und darf seitlich nicht bzw. nur teilweise geschlossen sein. Eigentlich auf 4 bis 6 Pfosten stehend, gibt es inzwischen auch Anbau-Carports, welchen durch den Anbau an eine Wand auch 2 bis 3 Pfosten genügen. Carports können aus Holz, aber auch aus Aluminium oder anderen Kunststoffen gefertigt sein.
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Das CE-Zeichen ist ein Verwaltungskennzeichen und dokumentiert die Gleichheit des jeweiligen Bauproduktes mit den zulässigen europäischen Richtlinien. Der Hersteller erklärt mit diesem Zeichen, dass sein Produkt die Anforderungen erfüllt.
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Kohlenstoffdioxid (CO2) zählt zu den Treibhausgasen und als einer der Hauptverursacher für die globale Erwärmung. Da ein Passivhaus einen besonders geringen Bedarf an Heizwärme hat, werden nur sehr geringe Schadstoffmengen an die Luft abgegeben. Dies wirkt sich nicht nur besonders positiv auf die Energiekosten aus, sondern auch auf die CO2-Bilanz des Passivhauses. Die Schadstoffabgabe ist so gering, dass sie durch die natürlichen CO2-Abbauprozesse aufgefangen werden können.
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Mit ihrem CO2-Gebäudesanierungsprogramm gewährt die KfW Eigentümern eines Altbaus günstige Darlehen für Umbauarbeiten, die den Energieverbrauch der Immobilie deutlich senken. Dieses Programm können Sie über uns beantragen.
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Lohn eines Maklers für einen Vertragsabschluss. Übliche Provisionssätze bei Vermietungen liegen bei ein bis zwei Monatsmieten. Bei Grundstücks- oder Immobilienvermittlungen werden 3 % bis 6 % des Kaufpreises fällig.
M.
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Dieses erdfeuchte Zement-Sand-Gemisch im Verhältnis 4:1 wird bei Baumaßnahmen eingesetzt, wenn Beton mit geringer Festigkeit ausreichend ist. Es wird demnach etwas am Zement gespart. Ein geläufiges Beispiel für den Einsatz von Magerbeton ist der Einbau von Palisaden.
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In der MaBV sind die Pflichten der Immobilienmakler, Darlehensvermittler und Bauträger geregelt, die nach § 34c GewO einer Erlaubnis für die Ausübung ihres Gewerbes bedürfen.
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Diese Verbraucherschutzverordnung regelt die Beziehungen zwischen den Auftraggebern auf der einen Seite und den Maklern, Bauträgern und Baubetreuern auf der anderen. Dabei steht der Schutz des Auftraggeber-Vermögens im Mittelpunkt.
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Entgelt, das für die Vermittlung von Immobilien an einen Makler gezahlt werden muss. Die Höhe der Provision wird frei vereinbart und liegt in der Regel zwischen 3 % und 6 % zzgl. MwSt des Kaufpreises.
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Das handwerkliche Gewerbe des Malers und Lackierers spielt auch beim Hausbau eine wichtige Rolle. Ausgebildete Maler können Innenräume und Fassaden beschichten, Innenwände tapezieren oder auch Bodenbeläge anbringen. Außerdem gehören zum Wissen innerhalb dieses Berufsstandes Kenntnisse im Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung sowie Denkmalpflege. Der moderne Maler ist also schon längst kein reiner „Anstreicher“ mehr, so wie er heute noch in manchen Regionen bezeichnet wird.
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Leider kann er auftreten: der (Bau)-Mangel. Bei diesem handelt es sich um eine unzureichende Leistung, aus welcher im schlimmsten Fall ein anschließender Schaden entstehen kann. Der tatsächliche Zustand des Bauwerkes ist somit nicht mehr derjenige, welcher von Bauherr und Bauunternehmen bei Vertragsabschluss ausgemacht war. Der Unternehmer hat die Aufgabe, den Bau mit den zugesicherten Eigenschaften zu realisieren. Werden während der Bauphase entstandene Fehler nicht korrigiert, so treten Mängel auf. Zu unterscheiden sind diese in nachzubessernde und hinnehmbare Mängel sowie hinzunehmende Unregelmäßigkeiten.
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Der Massivbau bezeichnet Bauarten, bei denen hauptsächlich Baustoffe wie Beton, Stahlbeton, Naturstein oder Mauerziegel zum Einsatz kommen. Bei gewerblichen Bauten schon länger üblich, finden auch im privaten Hausbaubereich immer mehr vorgefertigte Massivbauteile ihre Verwendung. Auch ein klassisches Fertighaus kommt ohne solche Bauteile nicht aus. So sind zum Beispiel der Keller bzw. die Bodenplatte aus stabilem, massivem Baumaterial wie Beton.
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Für den Verbund der einzelnen Mauersteine benötigt der Hausbauer Mauermörtel, umgangssprachlich auch nur als Mörtel bekannt. Dieser gleicht ordnungsgemäß aufgetragen die Unebenheiten der Steinlagen aus und leitet gleichzeitig den Druck des Baukörpers weiter. Unterschiedliche Mörtelgruppen zeichnen sich dabei durch verschiedene Druckfestigkeiten aus. Außerdem wird bezüglich der Aufbereitung auf der Baustelle in Werkfrischmörtel (gebrauchsfertig), Werkvormörtel (Zugabe von Zement und Wasser) und Werktrockenmörtel (Zugabe von Wasser) differenziert.
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Spricht man von einem Massivbau, so bestehen die Wände in der Regel aus einem Mauerwerk. Zum Einsatz kommen dabei Elemente wie Ziegel, Porenbeton oder KS-Stein, aber auch natürliche Materialien wie beispielsweise Sandstein. Die Bausteine können einschalig, zweischalig, unverputzt oder verputzt vermauert werden. Ebenfalls ist so eine Wärmedämmung möglich.
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Der Bau eines Passivhauses ist etwas teuerer, da zum Beispiel mehr in die Dämmung des Hauses investiert werden muss. Den Mehrkosten stehen jedoch auch Einsparungen im Bereich der Heizkosten gegenüber, sodass eine gewisse Amortisation der Baukosten stattfindet.
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Die Mehrwertsteuer beträgt seit 2007 19 Prozent. Sie wird auch auf Immobilien und die Nebenkosten erhoben.
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Der Heizwärmebedarf eines Hauses wird rechnerisch ermittelt. Das bedeutet, dass der tatsächliche Verbrauch höher oder niedriger sein kann. Das liegt daran, dass beim Energieverbrauch spielen mehr Faktoren eine Rolle als in eine Berechnung einbezogen werden kann.
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Zusammengefasst sind Mineralien Elemente oder chemische Verbindungen, die durch geologische Prozesse gebildet werden. Neben den vielen verschiedenen Eigenschaften und Bedeutungen finden Mineralien auch beim Hausbau ihren Einsatz (siehe auch Mineralische Putze, Mineralwolle).
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Eine große Gruppe bei den Putzvariationen bilden die mineralischen Putze. Zur Herstellung dienen dafür Bindemittel, die in ihrer stofflichen Zusammensetzung mineralischen Ursprungs sind. Beliebte Beispiele sind Zement und Kalk. Mineralische Putze können Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben. Auch die relativ hohe Unempfindlichkeit gegen Schimmel ist hier als Vorteil zu nennen. Ein Nachteil im Vergleich zu Kunstharzputzen ist allerdings die erhöhte Rissbildung durch die Spannungen im Putzuntergrund.



