
Rund um
den Hausbau
D.
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Wird ein Dachgeschoss für Wohnzwecke ausgebaut, so ist dies ein Dachausbau. Dabei gilt es, die baurechtlichen Bestimmungen einzuhalten – also die Vorschriften von Bund und Land. Das kann die Wärmedämmung, aber auch den Schall- und Brandschutz betreffen. Häufig nennen Bauherren als großen Vorteil dieses Ausbaus mehr Tageslicht von außen und demnach eine höhere Wohnqualität.
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Ein gedecktes Dach ist der oberste, regensichere Abschluss eines Hauses. Gedeckt werden die Dächer häufig schuppenförmig bzw. mit platten- oder tafelförmigen Werkstoffen. Es kommen zumeist Dachsteine oder Dachziegel zum Einsatz. Alternativen bilden Schieferdächer oder Metalldächer. Auch Wellplatten kommen beispielsweise bei Gartenhäuschen oder Carports zum Einsatz.
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Gerichtet wird sich hierbei nach der sogenannten Hauptwetterrichtung. Kommt das Wetter von rechts, dann beginnt man die Dachdeckung von links nach rechts, also entgegen. Kommt das Wetter von links ist es umgekehrt. Ziel ist, die Wasserabweisung und die Stabilität des Daches zu erhöhen.
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Dächer sollen dicht sein – so viel ist klar. Doch es gibt bestimmte Stellen, z.B. an Antennen oder Schornsteinen, wo Materialien am Dach von innen nach außen gelangen. Dass diese Durchdringungen nicht zu einer Undichte des Daches führen, dafür sorgen spezielle Sonderziegel und Bauteile. So bleibt die Dachdämmung auch an einer Durchdringungsstelle undurchlässig und das Dach zur Freude des Hausherrn dicht.
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Dachfenster sind regensicher und dienen vor allem der Belichtung und Belüftung bei Dachgeschossen. Auch für anfallende Wartungsarbeiten am Dach sind solche Fenster von Vorteil.
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Die Erklärung ist klar: die Form des Daches wird als Dachform bezeichnet. Aber diese Formen können selbstverständlich verschieden sein. Bekannt sind Pultdach, Satteldach oder Walmdach. Aber auch Zeltdach oder Bogendach sind keine Unbekannten. Es können auch Kombinationen aus verschiedenen Dachformen bei einem Gebäude anzutreffen sein.
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Wenn aus der eigentlichen Dachfläche ein Dacheinbau mit Fenster herausragt, so spricht man von einer Gaube. Diese kann eckig, rund oder gewölbt sein. Durch das Fenster dient die Dachgaube zur Belüftung und Belichtung des Raumes dahinter. Aber auch der nutzbare Raum im Dachgeschoss wird auf diese Weise vergrößert.
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Nicht ganz ein Fenster, sondern eher eine meist durch Klappen verschließbare, kleinere Öffnung nennt man auch Luke.
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Einfach erklärt, ist das die Neigung des Daches gegen die Waagerechte. Diese steht in einem bestimmten Winkel. Anhand der Neigung werden Dächer aufgrund ihres Aussehens in Flachdächer, flach geneigte Dächer oder Steildächer unterschieden.
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Bei Dachsteinen spricht man von sogenannten „Pfannen“ auf Basis von Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten. Dachsteine sind relativ kleine Deckwerkstoffen, welche sich untereinander durch Form, Abmessung und den Überdeckungsbereich unterscheiden.
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Wichtig, da tragend, ist bei einem Dach der Dachstuhl. Diese Konstruktion wird zumeist aus Holz hergestellt, und zwar von Zimmermannsleuten, welche ebenfalls die Aufrichtung des Dachstuhls vornehmen. Ein Dachstuhl sollte stabil und robust sein, schließlich trägt er nicht nur sein eigenes Gewicht, sondern ebenso Ziegel, Dämmung und Schalung. Auch äußere Einflüsse wie Wind, Regen und Schnee dürfen dem Dachstuhl nichts anhaben.
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Anders als Dachsteine werden Dachziegel aus einer Ton-Lehm-Mischung hergestellt. Unterschieden wird in Strangdachziegel und Pressdachziegel. Bei Ersteren wird der gepressten Rohmasse eine Form gegeben, bevor diese anschließend bei ca. 900 Grad Celcius gebrannt wird. Pressdachziegel werden auf Stempelpressen ausgestanzt. Dachziegel gelten aufgrund ihrer Materialien und Herstellungsweise als sehr umweltfreundlich, UV-beständig und farbecht.
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… oder auch Dachvorsprung, ist ein Teil der Dachfläche, der über die Außenwand hinausragt. Dadurch können für die Fassade ungünstige Witterungsverhältnisse vermindert werden. Sind Haus oder Fassade mit Holz verkleidet, so dient der Überstand gleichzeitig als Schutz für das Material. Ein weiterer Nutzen ist der Schutz vor zu großer Hitze, welche im Sommer auf die Haushülle einwirken kann. Im Bebauungsplan wird festgelegt, welche Maße der Dachüberstand haben darf.
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Selten verwendeter Begriff für Disagio. Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung eines Darlehens. Das Damnum stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass die Bank den zu zahlenden Nominalzins senkt. Für Kapitalanleger kann ein Damnum steuerlich interessant sein, da es zu den Geldbeschaffungskosten gehört, die als Werbungskosten absetzbar sind.
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Prinzipiell ist dies die Wanderung feuchter Luft durch einen Bauteil. Da es im Haus zumeist wärmer ist als draußen, wandert auch der Dampf von innen nach außen. Es empfiehlt sich daher, die Dämmung von Wänden, Decken und Dächern besonders im Hausinneren zu verstärken. Während Baustoffe wie Stahl oder Glas relativ dampfdicht sind, spricht man bei Ziegeln oder Leichtbeton von diffusionsoffenen Stoffen. Diese gewährleisten einen guten Feuchtigkeitsausgleich.
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Der Begriff des Darlehens ist im BGB rechtlich festgehalten, und zwar als Geschäft zwischen Gläubiger und Darlehensschuldner. Letzterem wird dabei von z.B. einer Bank eine bestimmte Geldsumme zur Verfügung gestellt, welche dieser zuzüglich eines Entgeltes (Zins) zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen hat. Gerade beim Hausbau ist diese Methode Gang und Gäbe. Es kann dabei zwischen verschiedenen Arten der Baudarlehen unterschieden werden – je nach Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn.
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Rechtlich verbindliche Zusage eines Darlehensgebers über die Gewährung eines Darlehens.
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An die Sparphase eines Bausparvertrags schließt sich mit Auszahlung des Darlehens die Darlehensphase an. Hierfür muss ein separater Darlehensvertrag geschlossen werden. Im Anschluss daran zahlt der Darlehensnehmer jeden Monat seine Darlehensrate an die Bausparkasse. Diese setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Das Darlehen wird damit annuitätisch getilgt.
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Alternativ zur linearen Abschreibung können die Herstellungs- und Anschaffungskosten für Neubauten auch degressiv mit jährlich abnehmenden Sätzen abgeschrieben werden. Aufgrund der anfänglich höheren Abschreibung ist die Steuer mindernde Wirkung in den ersten Jahren höher.
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Großflächige Bauteile bergen die Gefahr, sich durch den Einfluss von Wärme, Kälte und Feuchtigkeit zu stark auszudehnen. Die Folge können Rissbildungen sein. Hiervor schützen die Dehnungsfugen, welche die großen Flächen in kleine Einzelfelder teilen. So werden Druck und Zugspannung des Materials besser aufgefangen. Anwendung finden diese Fugen häufig bei Fliesen, Parkett oder Estrichflächen.



