
Rund um
den Hausbau
I.
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Die Informations-Gemeinschaft Passivhaus (IG Passivhaus) ist ein Netzwerk von Passivhaus-Experten. Ihm gehören zum Beispiel Architekten, Planer, Entwickler, Bauproduktanbieter und Wissenschaftler an. Ziel ist die Förderung und Weiterverbreitung des Passivhaus-Konzeptes. Die IG Passivhaus ist eine unabhängige Institution.
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Immission meint in Bezug auf die Umweltgesetzgebung die Einwirkung von Störfaktoren aus der Umwelt auf den Menschen und die natürliche Umwelt. Immissionen können Abgase oder auch beispielsweise Lärm sein. Die Immissionen, also die Einwirkungen, sind auf eine Emmission, also die Abgabe eines Störfaktors, zurückzuführen. Ein Haus verursacht zum Beispiel die Emmission von CO2 beim Heizen und diese CO2-Immission wirkt sich negativ auf die natürliche Umwelt aus.
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Allgemeine Bezeichnung für unbebaute oder bebaute Grundstücke aller Art einschließlich der darauf errichteten Gebäude.
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Die meisten Menschen benötigen eine Immobilienfinanzierung, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten. Hierfür nehmen sie einen Kredit bei einer Bank auf und zahlen diesen über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder zurück. Wenn ein Kreditnehmer seine Immobilienfinanzierung über uns beantragt, muss er nicht selbst bei den Banken anfragen und die verschiedenen Angebote vergleichen, sondern erhält die für ihn passende und günstigste Immobilienfinanzierung ohne viel Aufwand.
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Fonds zur Finanzierung bestimmter Bauobjekte. Hierbei kann zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds unterschieden werden. Immobilienfonds unterliegen dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften.
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Besonders bei der Behandlung von Holz oder Beton ist dieser Begriff geläufig. Er beschreibt das Auftragen eines Schutzmittels, welches anschließend in das Material eindringt und es so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse (z.B. Wetter, Fäulnis, Staub) macht.
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Auf Bebauungsplänen werden Industriegebiete mit dem Kürzel GI versehen. Die Gebäude in solchen Gebieten dürfen laut Verordnung lediglich bestimmte Grundflächen-, Geschossflächen- und Baumassenzahlen vorweisen. Untergebracht werden in diesen Gebäuden ausschließlich Gewerbebetriebe.
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Innerhalb von Gebäuden ist die Luft häufig stärker verschmutzt als im Freien. Bei Zimmern mit Fensteröffnungen zur Straße beispielsweise gelangen Verkehrsschadstoffe als Teil der Umgebungsluft durch Ritzen in Türen, Fenstern oder Dächern. Für die Gesundheit und das Wohlgefühl sollten solche Räume regelmäßig und zu verkehrsberuhigten Zeiten gelüftet werden. Außerdem empfiehlt es sich, das Hinzufügen zusätzlicher Schadstoffe wie z.B. beim Kochen, Putzen oder Rauchen möglichst zu vermeiden. Denn frische Luft ist auch gesunde Luft.
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Beim Putz für den Innenbereich gibt es Unterschiede hinsichtlich der Verwendbarkeit für Wand, Decke oder Feuchträume. Prinzipiell soll der Putz der Anbringung von Tapeten oder Anstrichen sowie dem Verlegen von Fliesen dienen. Außerdem übernimmt der Putz bei der Regulierung des Raumklimas wichtige Funktionen, indem er überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Vor allem Kalk- und Gipsmörtel ist daher als Baumaterial für den Putz geeignet.
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Hierbei sind unterschiedliche Konstruktionen, Materialien und Qualitäten möglich. Eine Innentür kann aus lediglich einem Türblatt bestehen, aber auch umrahmt sein. Als Material für das Türblatt dienen z.B. Glas, Massivholz oder Holzwerkstoffplatten. Bei Rahmen-Innentüren reichen die Varianten vom Landhausstil bis hin zur massiven Verglasung.
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Werden Räume innerhalb des Hauses durch eine Wand getrennt, so spricht man vereinfacht von einer Innenwand. Diese kann tragend oder nichttragend sein. Während tragende Innenwände nur nach Prüfung eines Statikers entfernt werden dürfen, so kann dies bei nichttragenden Innenwänden in Eigenverantwortung passieren.
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Die Innenwand hat die Aufgabe, die einzelnen Räume eines Hauses voneinander abzutrennen und dabei zugleich für den notwendigen Sicht- und Schallschutz zu sorgen. Innenwände können in Massiv- oder in Leichtbauweise errichtet werden.
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Hiermit sind primär Elektroinstallationen gemeint, insbesondere bei der Stromversorgung und der elektrischen Beleuchtung im Haushalt. Wer Arbeiten bezüglich der Elektronik selbst durchführen möchte, benötigt unbedingt gewisse Grundkenntnisse. Dies gilt bereits beim Steckdosenwechsel oder der Installation einer neuen Lampe. Es ist vor jeder Installation erforderlich, den betreffenden Stromfluss abzustellen und die jeweiligen Leitungen zu überprüfen. Größere Arbeiten im Haus sollten dennoch von einem Elektromeister bzw. der jeweiligen Haustechnik vorgenommen werden. So bleibt man auf der sicheren Seite was Versicherungsschutz und eigene Gesundheit angeht.
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Kosten, die durch die Beseitigung der üblichen und gebrauchsbedingten Abnutzung bei Immobilien anfallen. Darunter fallen regelmäßige Schönheitsreparaturen oder die Instandhaltung der Heizungsanlage etc. Instandhaltungskosten können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden.
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Nach dem Wohnungseigentumsgesetz (§ 21 Abs. 5 WEG) vorgeschriebener, regelmäßig zu zahlender Pauschalbetrag zur Beseitigung auftretender Schäden und Mängel am Gemeinschaftseigentum. Der von allen Miteigentümern aufzubringende Betrag richtet sich nach der Wohnfläche der einzelnen Eigentumswohnungen. Im Allgemeinen liegt er zwischen 0,8 % und 1,0 % p.a. der Herstellungskosten.
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Der Begriff umfasst die individuelle Wärmeabgabe von Personen, elektrischen Geräten, Beleuchtung u.a. Diese Energiegewinne können bei effizienter Dämmung einen spürbaren Anteil des Heizwärmebedarfs abdecken. Auch die Art der Wärmeverteilung innerhalb des Hauses wird durch den internen Wärmegewinn mit beeinflusst.
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Wenn eine Immobilie nicht zur privaten Nutzung sondern als Kapitalanlage erworben wird, stellt das auch an die Finanzierung andere Anforderungen. Hierbei werden zum einen andere Bewertungsverfahren angesetzt. Zum anderen weichen bei einer so genannten Investorenfinanzierung für gewöhnlich auch die Konditionen geringfügig von denen einer privaten Baufinanzierung ab.
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So wird eine Verglasung aus mindestens zwei Scheiben bezeichnet, bei der die Zwischenräume der einzelnen Scheiben mit Luft oder Gasgemischen gefüllt sind. Je nach Gemisch und Scheibenabstand kann eine niedrige oder höhere Isolierwirkung erzielt werden. Diese Form der Verglasung kann ebenfalls dem Sonnen- oder Schallschutz dienen, einen generellen Wärmeschutz garantiert das Glas hingegen nicht.
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Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, werden Bauteile wie beispielsweise Kellerwände vollflächig isoliert, also abgedichtet. Auch der Schutz von stromleitenden Teilen gegen Berührungen wird als Isolierung verstanden. Hierfür dienen spezielle Isoliermaterialien.
Q.
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Bei der Bauqualitätskontrolle überprüft ein unabhängiger Experte die Qualität eines Bauwerkes. So kann Baumängeln bzw. späteren Schäden vorgebeugt werden. Durch die Kontrolle wird die Qualität des Gebäudes gesteigert und unangenehme Rechtsstreitigkeiten können vermieden werden. Die Überprüfung beinhaltet die Bauabschnitte von der Bauplanung über die Ausführung bis zur Bauabnahme. Ein ausgestelltes Zertifikat ist möglich.



