
Rund um
den Hausbau
L.
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Als Teil des Bauantrages setzt sich der Lageplan gemäß Deutscher Bauordnung aus einem schriftlichen und einem gezeichneten Teil zusammen. Im schriftlichen Teil wird das Baugrundstück beschrieben, der Bauherr benannt sowie Nachbargrundstücke aufgezeigt. Auch diverse Flächenzahlen werden aufgeführt. Im zeichnerischen Teil findet sich der Umriss des Gebäudes wieder und fügt dieses grafisch in seine Umgebung ein. Auch die Form des Daches sowie Abstandsflächen werden in diesem Teil dargestellt. Erstellt wird der Lageplan von einem vereidigten Fachmann auf Grundlage der amtlichen Katasterkarte.
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Als Laibung wird die senkrechte Schnittfläche in einem Mauerwerk verstanden, welche die Wandfläche zwischen Fensterrahmen und der Außenseite von Innen- oder Außenwand bildet. Falls der Fensterrahmen nicht in einer Front mit der Außenwand abschließt, muss am unteren Teil der Laibung eine Fensterbank angebracht werden.
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Diese Größenangabe ist im Bereich der Physik beheimatet. Der Lambda-Wert gibt an, welche Leitfähigkeit ein bestimmtes Baumaterial aufweisen kann. Je schneller dabei Wärme transportiert wird, desto höher und damit schlechter fällt dieser Wert aus. Schließlich soll die Wärme so lange wie möglich im Haus gehalten werden. Während beispielsweise Styropor einen niedrigen Lambda-Wert hat, leitet Kupfer Wärme um ein Vielfaches schneller ab.
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Die Landesbauordnung besteht in jedem Bundesland aus Gesetzen, welche die Durchführung von Bauvorhaben regeln. Sie umfasst die Errichtung, Änderung, Nutzung, Instandsetzung und Abbruch von Gebäuden. Mit dieser Bauordnung sollten mögliche Gefahren hinsichtlich Standfestigkeit, Feuersicherheit oder Belüftung abgewehrt werden sowie die Belange von Straßenverkehr, Sozialpflege und die Festlegung von öffentlichen Pflichten gewahrt werden. Zur Durchsetzung dienen zahlreiche Verordnungen und Ortsbausatzungen.
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Buntlacke und Farben mit besonderer, geringer Pigmentierung bzw. mit färbenden, jedoch nicht deckenden Pigmenten werden als Lasur bezeichnet. Solche Anstriche sind bei allen Untergründen möglich. Am häufigsten wird eine Lasur allerdings bei Holz und Beton aufgetragen. Gerade das Holz wird dadurch vor der Witterung, UV-Licht aber auch Insektenbefall geschützt. Wer dabei auf die farblichen Aspekte verzichten möchte, für den eignet sich eine farblose Holzschutzlasur.
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Die Laufzeit eines Darlehens umfasst den Zeitraum von der Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung. Die Laufzeit ist abhängig vom Tilgungssatz und vom Nominalzinssatz. Gerne wird der Begriff Laufzeit mit dem der Zinsbindung verwechselt. Diese beschreibt im Gegensatz zur Laufzeit lediglich den Zeitraum, für den die Zinsen fest vereinbart sind.
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Legionellen sind Bakterien, die das Trinkwasser verunreinigen können, wenn ein Warmwassersystem unsachgemäß geplant oder installiert wurde.
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Jeder Darlehensnehmer muss sich durch Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses ausweisen. Häufig kann aufgrund der räumlichen Entfernung des Kreditinstituts die Vorlage der notwendigen Papiere nicht persönlich erfolgen. Hier übernimmt die Deutsche Post AG im Rahmen des PostIdent-Verfahrens vielfach die Legitimationsprüfung.
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Alternativ zur degressiven Abschreibung, bei der sich die Abschreibungsrate mit der Zeit verringert, können die Herstellungs- und Anschaffungskosten auch linear abgeschrieben werden. Hierbei bleiben die jährlichen Raten über die gesamte Laufzeit konstant. Damit ist auch die Steuer mindernde Wirkung gleich bleibend.
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Mit Luftdichtheit ist im Allgemeinen die Gebäudedichtheit gemeint. Passivhäuser, die besonders effizient sind, müssen einen hohen Luftdichtheitsbeiwert haben, da sonst unkontrollierte Luftströmungen zu hohen Lüftungswärmeverlusten führen. Wenn ein Haus eine geringe Luftdichte aufweist, kann kein Wärmerückgewinn über eine Lüftungsanlage erfolgen und der Wohnkomfort nimmt durch Zugluft und trockene Luft ab. Leckagen können im schlimmstenfalls zu Bauschäden wie Schimmel führen.
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Der Luftwechsel beschreibt wie oft das vorhandene Luftvolumen eines Raumes in einer Stunde ausgetauscht wird. Im Allgemeinen wird hiermit der Außenluftwechsel bezeichnet.
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Öffentlich beglaubigte Erklärung des Gläubigers (z. B. Kreditgeber). Nach der Rückzahlung des Darlehens wird hiermit der Löschung des Grundpfandrechts (Hypothek oder Grundschuld) zugestimmt.
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Wesentlich für ein angenehmes Wohnempfinden ist eine ausreichende und regelmäßige Belüftung. Durch diese kann die Luftfeuchte in den einzelnen Räumen wieder ausgeglichen werden. Da die natürliche Belüftung (z.B. durch undichte Stellen am Haus) nicht ausreichend ist, sollte täglich eine manuelle Belüftung in Form von geöffneten Fenstern oder Türen erfolgen. Auch der Einsatz von Lüftungsanlagen führt zur Entlüftung. Der Vorteil dieser Anlagen ist eine gleichzeitige Senkung des Gesamtenergieverbrauches, jedoch können sich solche Apparaturen unter Umständen auch nachteilig auf die Gesundheit auswirken. In allen Räumen, in welchen Fenster oder Türen geöffnet werden können, sollte dies auch getan werden, um stets eine natürliche, gesunde Belüftung zu gewährleisten
M.
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Dieses erdfeuchte Zement-Sand-Gemisch im Verhältnis 4:1 wird bei Baumaßnahmen eingesetzt, wenn Beton mit geringer Festigkeit ausreichend ist. Es wird demnach etwas am Zement gespart. Ein geläufiges Beispiel für den Einsatz von Magerbeton ist der Einbau von Palisaden.
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In der MaBV sind die Pflichten der Immobilienmakler, Darlehensvermittler und Bauträger geregelt, die nach § 34c GewO einer Erlaubnis für die Ausübung ihres Gewerbes bedürfen.
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Diese Verbraucherschutzverordnung regelt die Beziehungen zwischen den Auftraggebern auf der einen Seite und den Maklern, Bauträgern und Baubetreuern auf der anderen. Dabei steht der Schutz des Auftraggeber-Vermögens im Mittelpunkt.
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Entgelt, das für die Vermittlung von Immobilien an einen Makler gezahlt werden muss. Die Höhe der Provision wird frei vereinbart und liegt in der Regel zwischen 3 % und 6 % zzgl. MwSt des Kaufpreises.
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Das handwerkliche Gewerbe des Malers und Lackierers spielt auch beim Hausbau eine wichtige Rolle. Ausgebildete Maler können Innenräume und Fassaden beschichten, Innenwände tapezieren oder auch Bodenbeläge anbringen. Außerdem gehören zum Wissen innerhalb dieses Berufsstandes Kenntnisse im Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung sowie Denkmalpflege. Der moderne Maler ist also schon längst kein reiner „Anstreicher“ mehr, so wie er heute noch in manchen Regionen bezeichnet wird.
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Leider kann er auftreten: der (Bau)-Mangel. Bei diesem handelt es sich um eine unzureichende Leistung, aus welcher im schlimmsten Fall ein anschließender Schaden entstehen kann. Der tatsächliche Zustand des Bauwerkes ist somit nicht mehr derjenige, welcher von Bauherr und Bauunternehmen bei Vertragsabschluss ausgemacht war. Der Unternehmer hat die Aufgabe, den Bau mit den zugesicherten Eigenschaften zu realisieren. Werden während der Bauphase entstandene Fehler nicht korrigiert, so treten Mängel auf. Zu unterscheiden sind diese in nachzubessernde und hinnehmbare Mängel sowie hinzunehmende Unregelmäßigkeiten.
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Der Massivbau bezeichnet Bauarten, bei denen hauptsächlich Baustoffe wie Beton, Stahlbeton, Naturstein oder Mauerziegel zum Einsatz kommen. Bei gewerblichen Bauten schon länger üblich, finden auch im privaten Hausbaubereich immer mehr vorgefertigte Massivbauteile ihre Verwendung. Auch ein klassisches Fertighaus kommt ohne solche Bauteile nicht aus. So sind zum Beispiel der Keller bzw. die Bodenplatte aus stabilem, massivem Baumaterial wie Beton.



