Rund um
den Hausbau

J.

Jahres-Primärenergiebedarf

Der Jahres Primärenergiebedarf umfasst zum einen den Energieinhalt der Brennstoffe und der Hilfsenergien für die Anlagentechnik unter Berücksichtigung der für die jeweiligen Energieträger geltenden Primärenergiefaktoren. Zum anderen wird zum Jahres-Primärenergiebedarf auch die Energiemenge einbezogen, die für die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe erforderlich ist. Die Primärenergie wird als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie zum Beispiel die CO2-Emission, herangezogen, weil bei dieser Kenngröße der gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung berücksichtigt wird. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Hauptanforderung in der Energiesparverordnung.

Jahresheizwärmebedarf

Hiermit ist die Kenngröße des jährlichen Wärmebedarfs eines Gebäudes gemeint. Es handelt sich um die Energie, welche Jahr für Jahr von der heizungstechnischen Anlage zur Beheizung bereitzustellen ist. Die Warmwasserbereitung zählt dabei nicht mit hinein.

Jahresprimärenergiebedarf

Dieser, nicht ganz leicht über die Lippen gehende, Begriff gibt laut Energieeinsparverordnung an, wie viel Energie während eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Lüften und Warmwasser benötigt wird. Abhängig von Nutzfläche und Volumen eines Gebäudes ist ein zulässiger Höchstwert vorgegeben. Die größte Komponente beim Jahresprimärenergiebedarf ist die Jahresheizwärme.

Q.

Qualitätskontrolle

Bei der Bauqualitätskontrolle überprüft ein unabhängiger Experte die Qualität eines Bauwerkes. So kann Baumängeln bzw. späteren Schäden vorgebeugt werden. Durch die Kontrolle wird die Qualität des Gebäudes gesteigert und unangenehme Rechtsstreitigkeiten können vermieden werden. Die Überprüfung beinhaltet die Bauabschnitte von der Bauplanung über die Ausführung bis zur Bauabnahme. Ein ausgestelltes Zertifikat ist möglich.

Querkraft

Dies ist z.B. bei einem Betongelenk diejenige Kraft, die einerseits auf einen Balken als senkrecht zu dessen Längsachse gerichtete Belastung wirkt, und andererseits in einer Querschnittsfläche des Balkens liegt und damit die Beanspruchung auf Scherung darstellt.

Querlüftung

Bei der Gebäudetechnik bezeichnet dieser Begriff zum einen die Durchlüftung einer Wohnung mittels Lüftungsanlage, was eine effektive Nutzung der frischen Luft für alle Wohnbereiche zur Folge hat. Zum anderen wird Querlüftung auch als freie Lüftung verstanden, welche infolge des Differenzdruckes bei Windeinfall an der Gebäudeaußenseite entsteht.

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