Rund um
den Hausbau

Q.

Qualitätskontrolle

Bei der Bauqualitätskontrolle überprüft ein unabhängiger Experte die Qualität eines Bauwerkes. So kann Baumängeln bzw. späteren Schäden vorgebeugt werden. Durch die Kontrolle wird die Qualität des Gebäudes gesteigert und unangenehme Rechtsstreitigkeiten können vermieden werden. Die Überprüfung beinhaltet die Bauabschnitte von der Bauplanung über die Ausführung bis zur Bauabnahme. Ein ausgestelltes Zertifikat ist möglich.

Querkraft

Dies ist z.B. bei einem Betongelenk diejenige Kraft, die einerseits auf einen Balken als senkrecht zu dessen Längsachse gerichtete Belastung wirkt, und andererseits in einer Querschnittsfläche des Balkens liegt und damit die Beanspruchung auf Scherung darstellt.

Querlüftung

Bei der Gebäudetechnik bezeichnet dieser Begriff zum einen die Durchlüftung einer Wohnung mittels Lüftungsanlage, was eine effektive Nutzung der frischen Luft für alle Wohnbereiche zur Folge hat. Zum anderen wird Querlüftung auch als freie Lüftung verstanden, welche infolge des Differenzdruckes bei Windeinfall an der Gebäudeaußenseite entsteht.

Z.

Zentrale Lüftung

In einem Passivhaus wird ein zentrales Lüftungssystem verwendet, das im gesamten Haus für eine kontrollierte Wohnraumentlüftung sorgt. Das Lüftungssystem führt frische, vorgewärmte Luft zum Beispiel über das Wohn- oder Schlafzimmer in das Haus hinein. Von dort wird die Luft dann in die anderen Zimmer verteilt. Die Abluft wird von sogenannten Wärmeübertragern nach draußen geleitet. Aus der Abluft wird zuvor jedoch die Wärme für das Passivhaus gewonnen.

Zins

Das für die Überlassung des Darlehens vom Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu entrichtende Entgelt. Üblicherweise wird dieses als Prozentsatz vom Nominalbetrag des Darlehens angegeben, dem so genannten Sollzinssatz.

Zinsbindungsfrist

(= Zinsfestschreibung) Zeitspanne, für die im Darlehensvertrag der Sollzins fest zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbart ist. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung kann das Kreditinstitut gewechselt oder der Zins bzw. Zinssatz neu verhandelt werden.

Zinsänderungsrisiko

Bei einem Gleitzinsdarlehen ist mit einem Zinsänderungsrisiko zu rechnen, da sich der Zinssatz während der Darlehenslaufzeit an die Marktzinsen anpassen und somit auch steigen kann. Dieses Zinsänderungsrisiko wird allerdings meist mit zunächst günstigeren Einstiegskonditionen belohnt.

Zusatzsicherheit

Sicherheiten, die bei Überschreiten der Beleihungsgrenzen oder nicht ausreichenden Bonitäten verlangt werden. Darunter fallen beispielsweise Zusatzobjekte, Bürgschaften von Banken oder Arbeitgebern, Mitverpflichtungen von Verwandten sowie die Verpfändung von Bankguthaben und Wertpapieren.

Zuteilung

Sobald ein Bausparvertrag zu einem bestimmten Stichtag das Mindestsparguthaben, die Mindestsparzeit und die Bewertungszahl erreicht hat, kann er zugeteilt - also ausgezahlt - werden. Hierfür muss der Bausparer aktiv werden: Der Vertrag wird nämlich nur zugeteilt, wenn dies beantragt wird.

Zwangsvollstreckung

Gesetzlich geregeltes Verfahren zur Durchsetzung privatrechtlicher Ansprüche gegenüber einem Schuldner.

Zwischenfinanzierung

Eine Zwischenfinanzierung dient der Überbrückung eines kurzfristigen Kreditbedarfs (z. B. während der Bauphase). Die Zwischenfinanzierung wird später durch Eigenkapital (z. B. aus Verkauf einer anderen Immobilie) oder die Auszahlung der langfristigen Finanzierungsmittel abgelöst.

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