Rund um
den Hausbau

U.

U-Wert

Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient. Dieser Kennwert beschreibt die Wärmemenge in Watt, die pro Quadratmeter bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin durch ein Bauteil zur kälteren Seite hin abfließt.

Ueq-Wert

Der Ueq-Wert ist ein Kennwert für verglaste Flächen. Er berücksichtigt den UF-Wert, den g-Wert und solare Wärmegewinne entsprechend der Himmelsrichtung.

UF-Wert

Der UF-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Fensters. Er wird flächengewichtet aus dem U-Wert der Verglasung und des Rahmens bestimmt.

Umschuldung

Bei einer Umschuldung wird für eine Anschlussfinanzierung der Darlehensgeber gewechselt. Nach Ablauf der Zinsbindung ist dies völlig unproblematisch und kostengünstig. Während der Zinsbindung könnte die Vorfälligkeitsentschädigung hingegen die angestrebte Zinsersparnis zunichte machen.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Bescheinigung des Finanzamts, dass der Käufer einer Immobilie die Grunderwerbssteuer bezahlt hat. Für die Eintragung des Eigentümerwechsels ins Grundbuch wird die Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangt.

Z.

Zentrale Lüftung

In einem Passivhaus wird ein zentrales Lüftungssystem verwendet, das im gesamten Haus für eine kontrollierte Wohnraumentlüftung sorgt. Das Lüftungssystem führt frische, vorgewärmte Luft zum Beispiel über das Wohn- oder Schlafzimmer in das Haus hinein. Von dort wird die Luft dann in die anderen Zimmer verteilt. Die Abluft wird von sogenannten Wärmeübertragern nach draußen geleitet. Aus der Abluft wird zuvor jedoch die Wärme für das Passivhaus gewonnen.

Zins

Das für die Überlassung des Darlehens vom Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu entrichtende Entgelt. Üblicherweise wird dieses als Prozentsatz vom Nominalbetrag des Darlehens angegeben, dem so genannten Sollzinssatz.

Zinsbindungsfrist

(= Zinsfestschreibung) Zeitspanne, für die im Darlehensvertrag der Sollzins fest zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbart ist. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung kann das Kreditinstitut gewechselt oder der Zins bzw. Zinssatz neu verhandelt werden.

Zinsänderungsrisiko

Bei einem Gleitzinsdarlehen ist mit einem Zinsänderungsrisiko zu rechnen, da sich der Zinssatz während der Darlehenslaufzeit an die Marktzinsen anpassen und somit auch steigen kann. Dieses Zinsänderungsrisiko wird allerdings meist mit zunächst günstigeren Einstiegskonditionen belohnt.

Zusatzsicherheit

Sicherheiten, die bei Überschreiten der Beleihungsgrenzen oder nicht ausreichenden Bonitäten verlangt werden. Darunter fallen beispielsweise Zusatzobjekte, Bürgschaften von Banken oder Arbeitgebern, Mitverpflichtungen von Verwandten sowie die Verpfändung von Bankguthaben und Wertpapieren.

Zuteilung

Sobald ein Bausparvertrag zu einem bestimmten Stichtag das Mindestsparguthaben, die Mindestsparzeit und die Bewertungszahl erreicht hat, kann er zugeteilt - also ausgezahlt - werden. Hierfür muss der Bausparer aktiv werden: Der Vertrag wird nämlich nur zugeteilt, wenn dies beantragt wird.

Zwangsvollstreckung

Gesetzlich geregeltes Verfahren zur Durchsetzung privatrechtlicher Ansprüche gegenüber einem Schuldner.

Zwischenfinanzierung

Eine Zwischenfinanzierung dient der Überbrückung eines kurzfristigen Kreditbedarfs (z. B. während der Bauphase). Die Zwischenfinanzierung wird später durch Eigenkapital (z. B. aus Verkauf einer anderen Immobilie) oder die Auszahlung der langfristigen Finanzierungsmittel abgelöst.

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