Rund um
den Hausbau

J.

Jahres-Primärenergiebedarf

Der Jahres Primärenergiebedarf umfasst zum einen den Energieinhalt der Brennstoffe und der Hilfsenergien für die Anlagentechnik unter Berücksichtigung der für die jeweiligen Energieträger geltenden Primärenergiefaktoren. Zum anderen wird zum Jahres-Primärenergiebedarf auch die Energiemenge einbezogen, die für die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe erforderlich ist. Die Primärenergie wird als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie zum Beispiel die CO2-Emission, herangezogen, weil bei dieser Kenngröße der gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung berücksichtigt wird. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Hauptanforderung in der Energiesparverordnung.

Jahresheizwärmebedarf

Hiermit ist die Kenngröße des jährlichen Wärmebedarfs eines Gebäudes gemeint. Es handelt sich um die Energie, welche Jahr für Jahr von der heizungstechnischen Anlage zur Beheizung bereitzustellen ist. Die Warmwasserbereitung zählt dabei nicht mit hinein.

Jahresprimärenergiebedarf

Dieser, nicht ganz leicht über die Lippen gehende, Begriff gibt laut Energieeinsparverordnung an, wie viel Energie während eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Lüften und Warmwasser benötigt wird. Abhängig von Nutzfläche und Volumen eines Gebäudes ist ein zulässiger Höchstwert vorgegeben. Die größte Komponente beim Jahresprimärenergiebedarf ist die Jahresheizwärme.

T.

TAE-Dose

Richtig ausgesprochen heißt TAE Telekommunikations-Anschluss-Einheit. TAE-Dosen sind demnach übliche Steckdosen zum Anschluss analoger Telekommunikationsgeräten. Installiert werden die Dosen vom Netzbetreiber. Das gängigste Modell ist die Dreifach-TAE-Dose. Bei dieser können ein Telefon und zwei zusätzliche Geräte angeschlossen werden.

Teilauszahlungszuschlag

Ausgleich für den zusätzlichen Aufwand eines Kreditinstituts, wenn das Darlehen auf Wunsch des Kunden in mehreren Teilen (z. B. nach Baufortschritt) ausgezahlt wird. Dieser Zuschlag variiert je nach Bank: Während manche Institute nichts berechnen, können bei anderen zwischen 50,- und 100,- Euro fällig werden.

Teileigentum

Als Teileigentum wird das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes bezeichnet (z. B. Kellerräume oder Garten). Es steht immer in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum.

Teilungserklärung*

Text fehlt

Thermografie

Thermografische Aufnahmen machen thermische Verluste einer Gebäudehülle sichtbar. Die Aufnahmen werden mit Hilfe einer Infrarot-Kamera gemacht, die durch verschiedene Farben die unterschiedlichen Temperaturen an einer Fassade darstellt. Mit der Gebäude-Thermografie werden zum Beispiel Wärmebrücken lokalisiert und die Wärmedammqualität überprüft.

Thermostatventil

Hiermit lässt sich an einem Heizkörper die Temperatur regeln. Möglich ist dies durch ein gas- oder flüssigkeitsgefülltes Fühlerelement im Inneren des Ventils. Damit kann sensibel auf die Veränderungen der Raumtemperatur reagiert werden. Wird es kälter, lässt das Ventil mehr Warmwasser in den Heizkörper – wird es wärmer, begrenzt es den Durchfluss. Bei elektronischen Thermostatventilen kann auch die gewünschte Zeit zum Erwärmen bzw. Absenken der Temperatur eingestellt werden. Ziel ist das Erreichen eines konstanten Raumklimas und damit verbunden das Einsparen von unnötigen Energiekosten.

Tilgung

Regelmäßige Zahlung zur Rückführung eines Darlehens. Die Höhe der Tilgung entscheidet über die Höhe der Darlehensrate und über die Gesamtlaufzeit des Darlehens.

Tilgungsaussetzung

Darlehensnehmer können anstelle der üblichen monatlichen Tilgungsleistungen auch eine Tilgungsaussetzung vereinbaren. Hierbei zahlen sie lediglich die anfallenden Zinsen (Festdarlehen). Als Tilgungsersatz einigen sich beide Vertragspartner auf ein so genanntes Tilgungssurrogat. Dieses wird separat bespart und am Ende der Laufzeit zur Rückführung des Darlehens verwendet. Beispiele für solche Surrogate sind: Abtretung von Ansprüchen aus Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen, Bausparverträgen oder Investmentfonds.

Tilgungsfreie Jahre

Vereinbarung zwischen dem Kreditinstitut und dem Darlehensnehmer, dass die Tilgung der Darlehensschuld erst eine gewisse Zeit nach Auszahlung des Darlehens beginnt.

Tilgungshypothek*

Darlehen, das durch gleich bleibende Raten zurückgezahlt wird. Während sich der Zinsanteil durch die Zahlung verringert, erhöht sich automatisch der Tilgungsanteil (siehe auch Annuitätendarlehen).

Tilgungsplan

Zeitliche Darstellung eines Darlehensverlaufs von dessen Auszahlung bis zur planmäßigen Rückführung. Der Tilgungsplan gibt Auskunft über die Höhe der monatlichen Rate, den darin enthaltenen Zins- und Tilgungsanteil und die Restschuld. Die Darstellung ist auf monatlicher und jährlicher Basis möglich. Der Tilgungsplan kann nur für die Zeit der Zinsbindung exakte Zahlen liefern. Mit Vereinbarung einer neuen Zinsfestschreibung ist ein aktualisierter Tilgungsplan notwendig.

Tilgungsstreckungskredit

Wird bei einem Hypothekendarlehen ein Disagio vereinbart, erhält der Darlehensnehmer bei der Auszahlung einen um das Disagio ermäßigten Betrag. Dadurch entsteht eine Finanzierungslücke. Diese muss durch ein so genanntes Tilgungsstreckungsdarlehen geschlossen werden. Während der Tilgung dieses Darlehens bleibt das Hauptdarlehen tilgungsfrei. Dies führt zu einer Laufzeitverlängerung des Gesamtkredits.

Tilgungssurrogat

Wenn eine Tilgungsaussetzung vereinbart wird, muss das Darlehen meist endfällig an den Darlehensgeber zurückgezahlt werden. Daher muss der Darlehensnehmer einen Tilgungsersatz - auch Tilgungssurrogat genannt - besparen. Hierbei bieten sich unter anderem Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen, Bausparverträge oder Investmentfonds an.

Tilgungsverrechnung

Die Tilgungsleistungen reduzieren die Restschuld in regelmäßigen Abständen. Die Tilgungsverrechnung gibt den Zeitpunkt hierfür an. Wen beispielsweise eine "sofortige Tilgungsverrechnung" vereinbart wurde, wird die Zahlung entsprechend dem Eingang sofort mit der Restschuld verrechnet.

Ton

Wie lange die Menschen bereits mit Ton ihre Wohneinheiten errichteten, ist zeitlich schwierig einzuordnen. Ton zählt jedenfalls zu den Urbaustoffen und ist auch heute noch aufgrund seiner Vorteile (wasserundurchlässig und ökologisch) beim Hausbau beliebt. So dient er zur Herstellung von Dachschindeln und Ziegelpflastern, als Abdichtung zum Schutz des Grundwassers oder als Bestandteil von dekorativen Verschönerungen wie beispielsweise Töpferwaren.

Tonnendach

Wenn ein Dach ähnlich gewölbt wie eine halbe Tonne ist, so heißt es folgerichtig Tonnendach. Dieses eignet sich besonders gut zur Überdachung von größeren Flächen (z.B. bei Gewerbebauten), liefert aber auch bei privaten Hausbauten ein modernes Design. Die verwendeten Materialien bei Tonnendächern sind Metalle wie Kupfer und Zink.

Tragwerk

In der Statik werden Balken, Stützen oder Plattenbalken zusammenfassend als Tragwerk bezeichnet. Auch wenn verschiedene Bauteile zusammengesetzt werden, spricht man vom Tragwerk. Beispiele hierfür sind Rahmen- und Schalentragwerke.

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