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Hochdruckreiniger – die Allzweckwaffe gegen Schmutz

Mit einem Hochdruckreiniger sind viele Arbeiten am Haus und im Garten einfacher zu bewerkstelligen. Doch der komprimierte Wasserstrahl ist nicht für jedes Material gleichermaßen gut geeignet. Terrasse, Gehwegplatten und Pflastersteine haben oft hartnäckige Beläge, die sich mit einem Hochdruckreiniger bequem und ohne Mühe entfernen lassen. Er eignet sich, die richtigen Aufsätze vorausgesetzt, auch für die Reinigung von Kiesbelägen, der Dachrinne und zum Entfernen von Unkraut aus den Fugen der Terrassen- und Pflastersteine.

Die Funktionsweise des Hochdruckreinigers

Das Wirkprinzip des Hochdruckreinigers bringt es auf den Punkt. Im Hochdruckreiniger ist ein Kompressor, der das Wasser aus dem häuslichen Wasserhahn stark beschleunigt und mithilfe spezieller Düsen bündelt. Das Wasser kommt mit einem Druck von durchschnittlich 150 bar aus dem Gerät. Damit lässt sich hartnäckiger Schmutz auf der Terrasse bei relativ geringem Verbrauch von Wasser lösen. Für eine gründliche Reinigung sind nur folgende Utensilien erforderlich:

  • Wasseranschluss
  • Hochdruckreiniger
  • spritzwassergeschützte Steckdose

Meist ist neben dem extrem beschleunigten und gebündelten Wasserstrahl nichts weiter notwendig, um eine gründliche Reinigung durchzuführen. Bei einigen Modellen ist es möglich, Reinigungsmittel zuzugeben. Welches Modell für welche Zwecke geeignet ist, lässt sich auf den ersten Blick oftmals gar nicht sagen. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf über die gängigen Modelle und ihre Vorzüge sowie Nachteile zu informieren.

Aufsätze für den Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger haben als Standardzubehör eine Vario-Düse, die mit einem Punkt- oder einem Flachstrahl arbeitet. Der Reinigungseffekt ist beim Punktstrahl am größten, allerdings kann er auch sehr zerstörerisch sein bei falscher Handhabung. Deshalb ist es wichtig, je nach Einsatz den Druck des Gerätes einzustellen, wenn dies möglich ist, und den adäquaten Aufsatz zu benutzen. 


Der rotierende Punktstrahl ist gut geeignet für unempfindliche Flächen, wie Beton, Fliesen oder Pflastersteine. Das ist die sogenannte Dreckfräse. Als optionales Zubehör gibt es spezielle Aufsätze, die das Einsatzspektrum des Hochdruckreinigers erweitern.

  • Der Flächenreiniger hilft, Holzdecks oder Kiesflächen zu reinigen.
  • Weiche Bürsten reinigen Fensterscheiben und Fahrzeuge.
  • Spezielle Reiniger für Regenrinnen und Fallrohre erleichtern die entsprechenden Reinigungsarbeiten sehr.

In der Regel ist der Wasserdruck, den das Gerät aufbaut, ausreichend für eine gründliche Reinigung. Bei vielen Geräten gibt es zusätzlich Dosiereinheiten, mit deren Hilfe Reinigungsmittel zugefügt werden können. Zudem gibt es einige Modelle mit einer Heizspirale. Mit heißem Wasser ist die Reinigungswirkung noch größer.

Die Arbeit mit dem Hochdruckreiniger – So geht’s

Wer seinen Hochdruckreiniger unsachgemäß gebraucht, kann erhebliche Schäden an den zu reinigenden Materialien verursachen. Wer sich nicht sicher ist, ob der Hochdruckreiniger das geeignete Mittel zur Reinigung ist, sollte sich vorher eingehend informieren. So kann es beispielsweise passieren, dass Markisenbespannungen, Planen oder andere Textilien durch den hohen Druck reißen. Auch Sandstein, Fassadenputz und Holz sind empfindlichere Materialien, bei denen besondere Vorsicht notwendig ist. Holzterrassendielen können splittern, Lack kann Schaden nehmen, Fugenfüllungen können sich lösen und ausspülen. Je weiter die Düse von der zu reinigenden Fläche entfernt ist, umso geringer ist der punktuelle Druck und umso schonender ist auch die Reinigung.

Tipp: Um die Wirkung zu testen, den Hochdruckreiniger mit geringem Druck an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

Schmutzwasser und Matsch spritzen bei der Arbeit mit dem Hochdruckreiniger weg. Um eine zufriedenstellende Reinigungswirkung zu erzielen, ist es notwendig, strategisch zu arbeiten und den Wasserstrahl immer in die richtige Richtung zu bewegen. Denn sonst kann es passieren, dass die Terrasse pikobello sauber ist. Allerdings brauchen dann Fenster und Hauswand eine gründliche Reinigung, weil sich die Drecksprenkel überall verteilt haben.

An die Sicherheit denken

Durch den scharfen Wasserstrahl kommt am Boden so einiges in Bewegung. Dabei fliegt nicht nur der Matsch, sondern auch kleine Steine geraten damit in Bewegung. Das Auto sollte nicht in der Einfahrt stehen, wenn die Verbundsteine gereinigt werden, um Schäden am Lack zu vermeiden. Auch Fensterscheiben sind gefährdet. Bei der Arbeit ist es wichtig, feste Schuhe, lange Hosen, am besten sogar Gummistiefel zu tragen und die Augen mit einer Schutzbrille zu schützen. Damit es nicht zu einem Stromschlag kommt, mit dem Wasserstrahl immer ausreichend Abstand von Steckdosen und elektrischen Geräten halten.

Wichtig: Den Druckstrahl nie auf Personen oder Tiere richten. Damit können schwere Verletzungen entstehen.

Da auch die Lautstärke der Geräte erheblich ist, empfiehlt es sich, einen Gehörschutz zu tragen. Zudem ist es sinnvoll, die vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten, um nicht in Streit mit den Nachbarn zu geraten.

Der Hochdruckreiniger braucht keine besondere Pflege. Lediglich vor dem Winter sind ein paar Punkte zu beachten:

  • Schläuche entleeren
  • Gerät frostfrei lagern

Denn Wasser, das bei Frost noch im Gerät steht, kann einfrieren und das Gerät beschädigen.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Hochdruckreiniger gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Bei der Kaufentscheidung ist vor allem der Verwendungszweck ausschlaggebend, daneben auch Gewicht und Handhabung.

Ein guter Hochdruckreiniger fördert das Wasser mit mindestens 100 bar. Die Schwemmleistung, also die geförderte Wassermenge pro Minute, sollte mindestens sechs Liter betragen. So ist gewährleistet, dass der gelöste Dreck auch gleich weggespült wird. Der Druck, den das Gerät in der Pumpe erzeugt, ist nicht gleich dem Druck, der an der Sprühlanze ankommt. Hier ist zu unterscheiden zwischen dem maximal erzeugten Druck im Gerät und dem Arbeitsdruck, der aus der Düse kommt.

Hochdruckreiniger im mittleren Preisbereich sind meist für die normalen Anwendungen im privaten Bereich ausreichend. Wer größere Flächen zu reinigen hat, spart mit einem stärkeren Gerät Zeit. 

Bei manchen Angeboten ist noch Zubehör enthalten, das die Kaufentscheidung wesentlich beeinflussen kann. So bieten Flächenreiniger und andere Aufsätze mehr Einsatzmöglichkeiten. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl des passenden Geräts ist die Betriebslautstärke oder die Möglichkeit, das Gerät auch an eine Regentonne oder eine Zisterne anschließen zu können. 

Tipp: Vor dem Kauf ist genau zu überlegen, wofür das Gerät notwendig ist. Wer den Hochdruckreiniger nur ein oder zweimal im Jahr braucht, kann sich für wenig Geld ein Gerät im Baumarkt ausleihen.

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