Versicherungen rund um den Hausbau
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Horror für Hauseigentümer

Diese fünf ärgerlichen Situationen sollten Sie besser vermeiden

Hauseigentümer tragen immer ein gewisses Risiko, da Schäden oder sonstige Missgeschicke in den persönlichen Verantwortungsbereich fallen. Es gibt zwar unterschiedliche Versicherungsmöglichkeiten, doch nicht vor jeder ärgerliche Situationen, ist man auch entsprechend geschützt. Dabei fallen einige Szenarien schwerer ins Gewicht als andere.

Ausgesperrt

Wahrscheinlich jeder hat sich schon einmal aus den eigenen vier Wänden ausgesperrt. Die Tür fällt ins Schloss und erst dann registriert man, dass der Schlüssel noch im Haus liegt. Manchmal wird das Malheur auch erst bemerkt, wenn man nach den Erledigungen wieder vor der Haustür steht. Ärgerlich bleibt es jedoch so oder so. Schließlich ist das Aussperren in der Regel der eigenen Unachtsamkeit und Unkonzentriertheit geschuldet. Leider gilt aber auch hier der Grundsatz, dass das Geschehene nicht ungeschehen gemacht werden kann. Allerdings kann man bereits im Vorfeld einige Maßnahmen ergreifen, um ohne weiteren Stress aus solch einer Situation herauszukommen. Schließlich übernimmt niemand gerne die Kosten für den Schlüsseldienst. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Schlüssel nachmachen zu lassen. Das Duplikat kann dann entweder einer Vertrauensperson gegeben oder an einem sicheren Ort versteckt werden.

Wasserschäden

Zu den schlimmsten Erlebnissen als Hausbesitzer gehört zweifelsfrei ein Wasserschaden. Wer diesen schnell bemerkt, hat noch Glück im Unglück. Denn so ist in den meisten Fällen das Ausmaß der Schäden noch überschaubar. Richtig schlimm wird es jedoch, wenn das entsprechende Leck tagelang Wasser in die Immobilie ergießen kann. Nicht selten kommt es zu solch einem Horrorszenario, wenn man sich im Urlaub befindet oder anderweitig mehrere Tage nicht in den eigenen vier Wänden zugegen ist. So oder so ist bei einem Wasserschaden schnelles Handeln gefragt. Nur wenn man weiß, was in einem Notfall zu tun ist, können die Schäden einigermaßen in Grenzen gehalten werden.

Die Ursachen eines Wassereinbruchs im eigenen Haus können vielfältig sein. Ein absoluter Klassiker ist der Rohrbruch. Aber auch ein undichtes Dach, ein nicht funktionierendes Rückschlagventil oder eindringendes Grundwasser gehören zu den häufigsten Ursachen. Um schnell reagieren zu können, muss daher die Quelle des Wasserschadens ausgemacht werden. Das kann zuweilen äußerst schwierig werden, da sich etwa ein Rohrbruch oder eine undichte Leitung auch gerne mal hinter einer Verkleidung oder sogar in der Wand versteckt.

Sobald die Ursache ausfindig gemacht wurde, muss die Wasserzufuhr sofort unterbunden werden. Dafür muss die Hauptwasserleitung oder gegebenenfalls das verantwortliche Ventil abgedreht werden. Sollte bis dato das Wasser den Wohnbereich geflutet haben, sollte sicherheitshalber in den betroffenen Arealen der Strom abgeschaltet werden. So wird gewährleistet, dass keine weiteren Schäden entstehen – sowohl an Personen als auch an Elektrogeräten. Nachdem das Wasser beseitigt, der Gesamtschaden dokumentiert und das Interior in Sicherheit gebracht wurde, sollten die Versicherung oder entsprechende Dienstleister akquiriert werden.

Defekte Elektrogeräte

Im Zuge eines Wasserschadens können auch Elektrogeräte im Haus zu Schaden kommen. Doch ein Defekt ist nicht unbedingt daran gekoppelt, sondern kann auch anderweitig und völlig unvorhergesehen eintreten. Das kann als Hauseigentümer für ordentlich Frust sorgen. Insbesondere wenn es sich um größere Haushaltsgeräte wie Spül- oder Waschmaschine handelt. Auch ein kaputter Kühlschrank oder Backofen sind mehr als ärgerlich.

Je nach Hersteller und Qualität können die Reparaturkosten relativ üppig ausfallen. Im Worstcase-Szenario erleiden die entsprechenden Elektrogeräte einen Totalschaden und müssen ersetzt werden. Das stellt unter Umständen nicht nur den persönlichen Finanzhaushalt auf den Prüfstand, sondern kostet auch ordentlich Zeit. Größere Haushaltsgeräte sind bei den meisten Händlern und Shops nicht auf Anhieb lieferbar und brauchen Vorlaufzeit. Dadurch läuft man als Hauseigentümer Gefahr, mehrere Tage oder Wochen ohne das jeweilige Elektrogerät auskommen zu müssen.

Stress bei Renovierungsarbeiten

Gerade wenn die eigene Immobilie frisch bezogen wird oder Renovierungsarbeiten anfallen, kann es zu einigen ärgerlichen Situationen kommen. Nicht nur, dass jegliche Art der Renovierung auch emotionalen und psychischen Stress mit sich bringt, sondern es können sich auch aufgrund einiger Komplikationen frustrierende Szenarien auftun.

So kommt es nicht selten vor, dass das Tapezieren und Streichen nicht so leicht von der Hand gehen, wie man es sich zunächst vorgestellt hat. Die Tapeten fallen von der Decke und den Wänden oder die Farbe deckt nicht richtig. Noch ärgerlicher wird es, wenn Baumängel oder Schäden im Grundriss der Immobilie sich zu erkennen geben. In solch einem Fall verlangen die Renovierungsarbeiten noch mehr Aufmerksamkeit, was im Umkehrschluss den Stressfaktor in die Höhe treibt.

Auch Möbel können sich schnell zu einem Problemherd entwickeln. Das kleinere Übel sind dabei noch verspätete Lieferzeiten. Nicht immer schaffen es die einzelnen Händler, den angegebenen Zeitraum einzuhalten. Auch wenn in der Regel rechtzeitig Bescheid gegeben wird, bleibt man als Hauseigentümer frustriert zurück. Das Frustrationslevel steigt jedoch drastisch, wenn beim Transport in die eigenen vier Wänden die Möbel beschädigt werden. Die Ursache liegt meist in einem zu engen Flur oder zu schmalem Eingangsbereich.

Schimmelbefall

Schimmel in den eigenen vier Wänden ist mehr als ein Schönheitsfehler, er birgt ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Daher ist es für Hausbesitzer um so wichtiger, im Falle eines Befalls schnell und richtig zu reagieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man nie ohne Expertise eines Fachmanns vorgehen sollte. Selbst wenn es sich um eher kleine Schimmelflecken handeln sollte, darf nicht auf eigene Faust gehandelt werden.

Sobald Schimmel im Haus entdeckt wurde, dürfen befallenen Räume nicht weiter genutzt werden. Denn abseits des unangenehmen Geruchs verunreinigen die Sporen des Schimmels die Luft und stellen so eine Gefahr für die eigene Gesundheit dar. Auch das Trocknen der entsprechenden Räumlichkeiten ist eher kontraproduktiv. Besonders wenn ein Trocknungsgerät zum Einsatz kommt. Durch die Luftzirkulation werden die Schimmelsporen lediglich im ganzen Haus verteilt, wodurch die Situation nur noch verschlimmert wird.

Ein ähnlicher Kardinalsfehler ist es, den Schimmel einfach abzuwischen. Weder Seifenlauge noch Essigwasser entfernen den Befall restlos. Auch Schimmelentferner sind selten eine gute Idee. Die mit Chemikalien angereicherten Substanzen können zwar mit unter helfen, dennoch sind die Inhaltsstoffe auch für den Menschen gefährlich. Speziell bei unsachgemäßer Handhabung können Schimmelentferner den bereits angerichteten Schaden noch vergrößern. Die Verständigung eines Fachmannes ist und bleibt der beste Lösungsansatz.

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