Solarenergie
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Solarenergie für Zuhause - Diese Optionen haben Sie

Die Energiewende und die Relevanz des Klimawandels haben längst auch die privaten Haushalte erreicht. Die Verwendung von Solarenergie ist auf dem Vormarsch, nicht zuletzt vor dem Hintergrund kontinuierlich ansteigender Energiepreise. Zunehmend mehr Menschen wünschen sich Optionen, den eigenen Energiebedarf zu decken, die sowohl möglichst kostengünstig als auch nachhaltig sein sollen. Der Einsatz von Solarenergie im Privatbereich ist in unterschiedlichen Formen möglich und deckt jeweils verschiedene Bedarfe ab.

Solarthermie

Solarthermie oder auch solarthermische Anlagen werden verwendet, um mithilfe der Sonnenstrahlen Wärme zu erzeugen. Diese wird genutzt, um Warmwasser zu gewinnen und die Heizung zu unterstützen. Zum Einsatz kommt dabei ein System, das aus Sonnenkollektoren, die auf einem Gebäudedach installiert werden, in Verbindung mit einem Wärmetauscher Speicher sowie einem besteht. Solarthermie gelten in Regionen mit einer vorwiegend hohen Sonneneinstrahlung als besonders lohnenswert.

Solarthermie sind in zwei unterschiedlichen Haupttypen erhältlich:

1) als Flachkollektoren
2) als Vakuumröhrenkollektoren

Flachkollektoren sind etwas weniger effizient als Vakuumröhrenkollektoren, sofern die Außentemperatur niedrig und die Einstrahlung der Sonne eher ungerichtet und diffus ist. Sie sind jedoch in der Regel kostengünstiger und leichter aufzubauen.

Vakuumröhrenkollektoren sind für einen geringeren Verlust an Wärme bekannt, weil ihre komplexe Bauweise mit einer höheren Effizienz verbunden ist. Die Anschaffungskosten sind jedoch vergleichsweise hoch, die laufenden Betriebskosten hingegen meist geringer aufgrund der besseren Wirkkraft.

Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen zählen zu den am häufigsten genutzten Möglichkeiten der Stromerzeugung in den eigenen vier Wänden. Für die Energiegewinnung aus Sonnenlicht werden mehrere Solarmodule verwendet, die auf dem Hausdach montiert werden. Auch eine freie Fläche eignet sich, um die Module zu installieren. Die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrisch nutzbare Energie kann zur Verwendung im eigenen Haushalt oder zur Einspeisung in ein öffentliches Stromnetz geplant werden.

Häufig wird eine sogenannte Photovoltaikanlage mit Netzeinspeisung verwendet. Bei dieser wird der überschüssige Strom, der nicht selbst benötigt wird, ins Netz eingespeist. Dies wird in der Regel vergütet und lohnt sich besonders im Sinne einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Nutzung der Anlage. Photovoltaikanlagen sind meist mit verschiedenen öffentlichen Förderungen verbunden.

Hybridsysteme

Hybridsysteme bieten eine kombinierte Möglichkeit, die Vorteile einer Solarthermie mit denen einer Photovoltaikanlage zu verbinden. Im Fokus steht entsprechend eine möglichst umfassende Abdeckung des gesamten Energiebedarfs, der in einem Haushalt anfällt. Das System soll demnach sowohl zur Gewinnung von Strom als auch von Wärme verwendet werden.

Besonders sinnvoll ist die Möglichkeit, aktuell nicht genutzte Energie zu speichern. Dadurch steht sie auch dann noch zur Verfügung, wenn die Sonneneinstrahlung deutlich geringer ausfällt, etwa in der dunklen Jahreszeit oder auch bei Bewölkung.

Wer sich für ein Hybridsystem interessiert, kann nicht einfach zwei einzelne Systeme kaufen. Hier ist eine besonders umsichtige Planung wesentlich, damit die beiden unterschiedlichen Technologien auch tatsächlich optimal miteinander funktionieren. Es gilt zu berücksichtigen, dass die Investitionskosten deutlich höher ausfallen als bei einem einzelnen System. Der Betrag rechnet sich jedoch meist, denn auf lange Sicht werden erhebliche Energiekosten eingespart.

Inselsysteme

Inselsysteme sind auch unter der Bezeichnung Off-Grid-Systeme bekannt. Sie funktionieren vollkommen unabhängig von öffentlichen Stromnetzen und lohnen sich beispielsweise für Personen, die in abgelegenen Gegenden wohnen, bei denen kein Zugang zu einer öffentlichen Stromversorgung besteht. Auch Menschen, die sich autark mit Energie versorgen wollen, profitieren von einem Inselsystem.

Ein Off-Grid-System setzt sich üblicherweise aus einer Photovoltaikanlage, einem Wechselrichter und einem passenden Batteriespeicher zusammen. Der Strom wird über die Solarmodule während des Tages erzeugt und kann dann wahlweise genutzt oder gespeichert werden.

Inselsysteme müssen gut geplant und durchdacht werden. Wer ausschließlich darauf angewiesen ist, sollte sich nach Möglichkeit vorab fachlich beraten lassen, um den Bedarf an Energie zu ermitteln und so die erforderliche Größe des Systems einschätzen zu können.

Balkonkraftwerke

Balkonkraftwerke sind für die Verwendung auf einem Balkon oder auf einer Dachfläche von geringer Größe gedacht. Sie sind interessant für Personen, denen keine nennenswerte Fläche beziehungsweise kein größeres Dach zur Verfügung steht. Balkonkraftwerke kommen vor allem im städtischen Raum zum Einsatz. Sie sind leicht zu handhaben und eine gute Lösung vor allem für Mieter, die ihre Energiekosten durch ergänzende Solarenergie niedrig halten wollen.

Damit ein Balkonkraftwerk einsatzfähig wird, sind ein oder auch zwei Solarmodule erforderlich. Hinzu kommen ein Anschlusskabel und ein Wechselrichter, in diesem Fall in der Microversion, um eine möglichst hohe Effizienz bei der Nutzung der einzelnen Module zu erreichen. Es gilt zu berücksichtigen, dass die Leistung von Balkonkraftwerken aufgrund ihrer geringen Größe begrenzt ist. Sie eignen sich maximal unterstützend beim Stromverbrauch.

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