Dachboden: Eigenschaften,
Ausbau
und Nutzung

5 Tipps: So wird der ausgebaute Dachboden zum Hingucker

Nicht nur während der Coronapandemie haben sich viele Menschen gefragt, wie sie den zur Verfügung stehenden Platz in den eigenen vier Wänden optimal nutzen können. Bis heute ist der Wunsch danach, zu sanieren, zu renovieren und neu zu gestalten, ungebrochen.

Dies zeigt sich unter anderem daran, dass sich zahlreiche Einrichtungsfans überlegen, wie sie ihren Dachboden ausbauen und somit ihre Wohn- und Nutzfläche erweitern können.

Im Rahmen eines entsprechenden Projekts ist es sinnvoll, nach Plan vorzugehen, sich bei Bedarf von Experten helfen zu lassen und auch das Budget nicht aus den Augen zu verlieren. Die folgenden Tipps zeigen, worauf bei den entsprechenden Arbeiten geachtet werden sollte und wie es möglich ist, auch einen vergleichsweise alten Dachboden zu einem echten Hingucker werden zu lassen.

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Tipp Nr. 1: Fenster kontrollieren

Im Rahmen eines Dachbodenausbaus spielen die Fenster eine besonders wichtige Rolle. Immerhin handelt es sich hierbei nicht nur um Konstrukte, durch die es möglich ist, nach draußen zu schauen.

Ihre Aufgabe ist es zudem, dafür zu sorgen, dass die Wärme, die sich im Raum befindet, möglichst sicher gespeichert wird. Gleichzeitig halten dichte Fenster die Kälte davon ab, von außen einzudringen. Kurz: Mit Hinblick auf die Auswahl der entsprechenden Modelle gilt es, auch mit dem Ziel einer effektiven Energieersparnis, keine Kompromisse einzugehen. Braas Dachfenster erfüllen in diesem Zusammenhang hohe Ansprüche. Sie sind in verschiedenen Varianten erhältlich und erlauben es so, ein Modell zu finden, das optimal zum angestrebten Einrichtungsstil passt.

Wer sich dementsprechend schon länger darüber geärgert hat, dass er in einem bestimmten Raum besonders viel heizen muss, sollte sich fragen, ob die eingesetzten Fenster noch dem Standard entsprechen. Aufgrund der Tatsache, dass Dachböden, die nicht ausgebaut wurden, vergleichsweise selten genutzt werden, fällt ein etwaiger Nachbesserungsbedarf hier häufig nicht auf.

Tipp Nr. 2: Dachboden grundsätzlich überprüfen lassen

Nicht nur im Zusammenhang mit älteren Gebäuden, sondern generell ist es sinnvoll, vor dem Ausbau des Dachbodens zu überprüfen, ob dieser ausreichend belastbar ist. Immerhin muss der entsprechende Bereich dazu in der Lage sein, unter anderem das Gewicht, das von der Wärmedämmung und dem ein Deckungsmaterial ausgeht, zu tragen.

Laien fällt es oft schwer, hier mögliche Probleme zu erkennen. Nur Experten können feststellen, ob bestimmte Bereiche vor dem Ausbau gegebenenfalls noch repariert werden müssen.

Zu guter Letzt ist es selbstverständlich auch wichtig, herauszufinden, ob sich die Fläche grundsätzlich dazu eignet, um beispielsweise als Wohn- oder Schlafbereich genutzt zu werden. Hier werden typische Fragen, wie zum Beispiel „Reicht die Deckenhöhe aus?“ oder „Sollten noch weitere Wände eingezogen werden?“ relevant.

Tipp Nr. 3: Gesetzliche Vorgaben zum Ausbau prüfen

Je nachdem, wie umfangreich der Ausbau des Dachbodens ausfallen soll, kann es sein, dass es eine bauamtliche Genehmigung braucht, um die entsprechenden Arbeiten durchzuführen. Gerade dann, wenn auf der Basis des Ausbaus die allgemeine Optik des Hauses verändert wird, ist es häufig nötig, nachzufragen und besagte Genehmigung beim Bauamt einzuholen.

Auch der Bereich der Energieeffizienz spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. So ist es gegebenenfalls nötig, Maßnahmen zu ergreifen, die eine Steigerung der Energieeffizienz des Gebäudes mit sich bringen. Im Zweifel ist es sinnvoll, beim zuständigen Bauamt nachzufragen. Wer ohne Genehmigung ausbaut, riskiert, dass er seine Arbeiten wieder rückgängig machen muss.

Tipp Nr. 4: Mit Hinblick auf die Dämmung kein Risiko eingehen

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es wichtig, unter anderem keine Kompromisse einzugehen, wenn es darum geht, die Wärme in den Räumen bestmöglich zu speichern.

Wer dafür sorgen möchte, dass seine Heizkosten möglichst gering ausfallen, sollte dementsprechend auf eine moderne Dämmung setzen. Vor allem die Dächer älterer Gebäude wurden häufig komplett ohne Dämmmaterial gebaut. Sollte dieses dennoch vorhanden sein, ist es zumindest ratsam, dessen Zustand zu überprüfen. Denn: Im Laufe der Jahre hat sich hier viel getan. Wer als Hauseigentümer auf eine moderne Dämmung setzt und hier Geld investiert, bemerkt schnell, dass der Preis für die entsprechenden Arbeiten in einem überzeugenden Verhältnis zu seinem Nutzen steht.

Hinzu kommt, dass es auf der Basis einer verlässlichen Konstruktion nicht nur möglich ist, die Wärme im Innern der Räumlichkeiten zu halten. Auch eines der Hauptprobleme von Dachgeschossen, das Aufheizen im Sommer, kann durch die entsprechenden Zusatzschichten oft ein wenig gemindert werden. Das bedeutet: Sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit steigt der Wohnkomfort. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann gut beraten sein, nicht nur auf eine verlässliche Dämmung, sondern auch auf den Einbau einer Wärmepumpe zu setzen.

Tipp Nr. 5: Wohnträume verwirklichen

Viele Menschen, die sich für moderne Einrichtungsvarianten begeistern können, kennen das Problem: Innerhalb der Wohnung möchten sie sich nicht auf einen bestimmten Einrichtungsstil beschränken. Wer jedoch Möbelstücke „nach Bauchgefühl“ kauft, läuft schnell Gefahr, einen unharmonischen Gesamteindruck zu schaffen.

Besonders praktisch ist es in diesem Zusammenhang, dass der Dachboden eine Art abgetrennten Bereich darstellt, in dem es möglich ist, etwas kreativer zu sein.

Wie wäre es zum Beispiel damit, mit einem eher rustikal eingerichteten Dachboden einen tollen Gegensatz zu einer minimalistischen Wohnung zu schaffen? Die Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang bieten, sind vielseitig und sorgen dafür, dass Wohnträume vergleichsweise unkompliziert verwirklicht werden können.

Gleichzeitig handelt es sich bei einem Dachboden auch um eine „Baustelle“, die im Alltag nicht zwangsläufig immer wieder betreten werden muss. Diejenigen, die Probleme damit haben, sich in halbfertigen Räumen aufzuhalten, haben die Möglichkeit, immer wieder eine Pause einzulegen, die Tür zu schließen und den Tag in ihrem bereits fertig eingerichteten Wohnbereich zu verbringen.

Auf diese Weise wird aus einem Dachbodenausbau häufig ein weitestgehend stressfreies Projekt, das Hobbyhandwerkern die Chance bietet, mit dem passenden Equipment und ein wenig Geschick über sich hinauszuwachsen.

Ausgebaute Dachböden tragen das Potenzial in sich, zu umfangreichen, nutzbaren Räumen zu werden. Egal, ob es darum geht, ein Jugendzimmer für den Teenager-Nachwuchs einzurichten oder einen Ankleidebereich zu schaffen: Die Möglichkeiten sind vielseitig und helfen dabei, den zur Verfügung stehenden Platz optimal zu nutzen.

Damit genau das gelingt, ist es wichtig, die entsprechende Fläche von vornherein als vollwertigen, entstehenden Raum wahrzunehmen. Wer mit Hinblick auf sicherheitstechnische Fragen keine Kompromisse eingeht, einen Plan entwirft und gegebenenfalls auf die Hilfe Dritter, wie zum Beispiel einen Energieberater, zurückgreift, stellt sicher, dass einem ganz besonderen Heimwerker-Projekt nichts im Wege steht.

Doch Vorsicht! Es handelt sich um eine Fehleinschätzung, anzunehmen, dass jeder Hauseigentümer frei bestimmen durfte, wie umfangreich und wie speziell sein Dachboden ausgebaut werden dürfte. Eventuell ist es nötig, vor dem Ausführen der entsprechenden Arbeiten Rücksprache mit dem Bauamt zu halten. Wenn dieses dann seine Genehmigung erteilt, spricht eigentlich nichts mehr dagegen, von genau dem Potenzial zu profitieren, das eigentlich schon länger zur Verfügung stand.

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