So können Sie einen kleinen
Wasserschaden im
Haus selbst beheben

Viele Menschen mussten in der Vergangenheit die Erfahrung machen, dass ein Wasserschaden dazu in der Lage ist, große Teile der Einrichtung zu zerstören. Die gute Nachricht ist jedoch, dass nicht jeder Schaden dieser Art so groß ist, dass er zwangsläufig auch hohe Kosten nach sich ziehen müsste.

Im Gegenteil! Kleine Wasserschäden lassen sich häufig mit dem passenden Hintergrundwissen selbst beheben. Wichtig ist es jedoch, wie so oft, die jeweilige Situation korrekt einzuschätzen, um möglichst frühzeitig herauszufinden, ob gegebenenfalls doch Hilfe von einer Fachfirma benötigt wird. Die folgenden Abschnitte liefern einige Hinweise darauf, wie Betroffene reagieren sollten, wenn sie bemerken, dass beispielsweise ein Rohr gebrochen oder die Waschmaschine ausgelaufen ist.

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Besonders wichtig: Das passende Equipment und eine realistische Einschätzung

Zunächst ist es wichtig, bei einem entstandenen Wasserschaden realistisch (!) einschätzen zu können, ob es sich hierbei um ein Problem handelt, für dessen Lösung es fachmännische Hilfe braucht. Sollte es sich um einen eher kleinen, überschaubaren Schaden handeln, der schnell entdeckt wurde, reicht es oft aus, die untenstehende Schritt-für-Schritt-Anleitung zu befolgen und ergänzend mit einem Luftentfeuchter für optimale Raumverhältnisse zu sorgen.

Vor allem mit Hinblick auf eine mögliche Rettung der Einrichtung und einer Eingrenzung des Schadens ist es parallel dazu jedoch unerlässlich, seine Grenzen zu kennen. Wer bemerkt, dass das Ausmaß der Beschädigung doch größer ist als gedacht, sollte auch im Nachhinein nicht zögern, eine Fachfirma zu engagieren.

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Schritt für Schritt: So lässt sich ein kleiner Wasserschaden oft selbst beheben

Sparpotenzial im Haushalt zu nutzen, bedeutet unter anderem auch, kleinere Arbeiten selbst zu verrichten. Wenn Sie einen Wasserschaden in Ihrer Wohnung entdecken, sollten Sie zunächst wie folgt vorgehen:

  1. Kappen Sie die Wasserzufuhr, indem Sie den jeweiligen Absperrhahn schließen. Alternativ können Sie auch den Hauptwasserhahn zu drehen.
  2. Unterbrechen Sie die Stromzufuhr, indem Sie die Sicherungen der betroffenen Räume ausschalten. Ansonsten besteht das Risiko, dass ein Kurzschluss dafür sorgt, dass die Feuergefahr steigt.
  3. Nutzen Sie Eimer und Lappen, um das Wasser, das sich in Ihrer Wohnung verbreitet hat, zu entfernen. Im Idealfall steht Ihnen zusätzlich ein Nasssauger zur Verfügung. Sollte sich zeigen, dass die Wassermengen zu groß sind, empfiehlt es sich, sich direkt mit einer Fachfirma in Verbindung zu setzen. Zusatztipp: Wer sicherstellen möchte, dass er einen Wasserschaden im Idealfall möglichst schnell bemerkt, sollte sich angewöhnen, Geräte, die mit Wasser arbeiten, nur dann laufen zu lassen, wenn auch wirklich jemand zu Hause ist. Es ist oft einfacher als gedacht, das Haushalt trotz Berufstätigkeit zu managen.
  4. Entfernen Sie parallel dazu alle Möbel, Geräte und Teppiche aus dem betroffenen Zimmer. Alles muss nun ausreichend lange trocknen. Ansonsten ist das Risiko groß, dass binnen kurzer Zeit Schimmel entsteht.
  5. Die Feuchtigkeit, die der Wasserschaden verursacht hat, befindet sich nicht nur im Bereich des Bodens, sondern auch in der Luft. Daher ist es ratsam, auf den bereits oben erwähnten Luftentfeuchter zurückzugreifen, gleichzeitig aber auch durch regelmäßiges Lüften dafür zu sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit sinkt.
  6. Damit Sie den jeweiligen Schaden gegebenenfalls der Versicherung melden können, ist es ratsam, alles genau zu dokumentieren. Fotografieren Sie die entsprechenden Bereiche und kontaktieren Sie Ihren Versicherer. Dieser wird Ihnen höchstwahrscheinlich ein Formular zusenden, dass Sie (selbstverständlich wahrheitsgemäß) ausfüllen müssen.

Danach ist es an der Zeit, sich mit dem optischen Ausmaß des Schadens auseinanderzusetzen. Ist der Laminatboden aufgequollen? Löst sich der Teppich? Wer sich eine entsprechende Liste erstellt, behält im Auge, was in den kommenden Tagen und Wochen erledigt werden muss.

Wie lange sollte ein Zimmer nach einem Wasserschaden trocknen?

Leider ist es nicht möglich, diese Frage standardisiert zu beantworten. Meist dauert es nur wenige Tage, bis oberflächliche Feuchtigkeit im Bereich der Böden und der Wände getrocknet ist. Hat es die Feuchtigkeit jedoch geschafft, bis ins Mauerwerk vorzudringen, dauert es oft Monate, bis alles wieder abgezogen ist.

Im Zuge der entsprechenden Nacharbeiten ist es zu guter Letzt wichtig, herauszufinden, was letztendlich zum Wasserschaden geführt hat. Im Falle einer ausgelaufenen Wasch- oder Spülmaschine ist dieser Frage weitestgehend klar. Spätestens dann, wenn das Wasser aufgrund eines Rohrbruchs in die Wohnung gelangt ist, es ist unerlässlich, weitere Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, ob es gegebenenfalls Folgeschäden gibt, die zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ersichtlich sind.

Fest steht: Wasserschaden ist nicht gleich Wasserschaden. Und manche Zwischenfälle dieser Art lassen sich vergleichsweise unkompliziert auch in Eigenregie beseitigen. Wer weiß, was er sich selbst zutrauen kann und gleichzeitig erkennt, wann es an der Zeit ist, gegebenenfalls auf die Expertise eines Fachmanns zu vertrauen, ist definitiv im Vorteil.

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