
Rund um
den Hausbau
G.
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Das A und O für den Hausbau ist ein geeignetes Grundstück. Dieses definiert sich als räumlich abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, welcher im Grundbuch (siehe auch Grundbuch) verzeichnet ist. Darf ein Grundstück gemäß den rechtlichen Vorschriften bebaut werden, so handelt es sich um ein Baugrundstück. Was manchen sicherlich neu ist: auch bei einem Gewässer kann es sich der Definition nach um ein Grundstück handeln.
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Sammelt sich Niederschlagswasser im Boden an wasserundurchlässigen Schichten, so ist vom Grundwasser die Rede. Normalerweise ist dieses Wasser rein, frisch, klar und geschmacklos. Es eignet sich demnach ideal als Trinkwasser. Auch kann es als Wärmequelle zur Beheizung genutzt werden. Drückt das Grundwasser allerdings zu sehr gegen die Bodenplatte, kann es zu erheblichen Problemen für den Hausbesitzer führen.
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Durch verschiedene, äußere Einflüsse können Schadstoffe und Bakterien das Grundwasser verunreinigen und damit gefährden. Diese Verunreinigungen können durch Haushalte (z.B. Wagenwaschen), Gewerbe (z.B. Farbreste, welche im Boden versickern), Industrie (z.B. defekte Kläranlagen) oder auch Landwirtschaft (z.B. zu hoher Gebrauch von Dünger) verursacht werden.
H.
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Diese sehr feinen Risse in Putz, Keramik, Holz oder Beton sind mit dem bloßen Auge kaum sichtbar. Auftretend durch Austrocknungen oder Beanspruchung des Baumaterials sind Haarrisse in der Regel ungefährlich. Erst wenn sie zu groß und unübersehbar werden, sollte reagiert werden. Dazu dienen spezielle Spachtelmassen und Injektionen.
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Der Handlauf bietet in Form einer Stange, Schiene oder Leiste eine stabile Festhaltemöglichkeit. Er kann am oberen Teil eines Geländers montiert sowie direkt an einer Wand befestigt werden. Von den Maßen sollte der Handlauf mindestens 90 cm hoch sein und zu einer möglichen Wand einen Abstand von 4 cm haben.
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Als Eigentümer einer Immobilie sind Sie verpflichtet, Ihr Objekt in einem für andere Personen ungefährlichen Zustand zu halten. Wenn dennoch Personen oder Sachwerte geschädigt werden, müssen Sie Schadenersatz leisten. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung absichern.
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Ein wenig das Herzstück des Hauses ist der Hausanschluss. Er stellt die Verbindung von Elektrizität, Wasser, Abwasser, Gas, Heizung, Telefon und Kabel an die Ver- und Entsorgungsleitungen des öffentlichen Netzes dar.
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In diesem Raum, kurz auch HAR genannt, befinden sich der Hausanschluss samt Anschlussleitungen für die Wasserversorgung und Wasserentsorgung. Auch die Gas- und Fernwärmeversorgung sowie elektrische Leitungen und häufig die Telekommunikationsanlage sind hier zu finden. Der HAR sorgt somit für eine übersichtliche Bedienung, Wartung und Instandsetzung der jeweiligen Anlagen.
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Korrekt müsste es heißen: Echter Hausschwamm. Bezeichnet wird so ein holzstörender Pilz, welcher für Schäden durch Schwammbefall an Gebäuden verantwortlich ist. Er befällt bevorzugt verbautes Holz und wächst in feuchtem, nicht zu kaltem Gefilde aggressiv heran. Besonders an Holzbauteilen in Bodennähe und Faserplatten fühlt sich der Pilz wohl. Bis zu einem sichtbaren Ausbruch können mitunter bis zu 3 Jahre vergehen. Die Bekämpfung ist unbedingt durch ein autorisiertes Fachunternehmen durchzuführen.
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Der Heizenergieverbrauch beschreibt den Energieverbrauch eines Heizsystems. Hierbei werden alle Verluste zur Bereitstellung von Wärme, also der Verbrauch, berücksichtigt.
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Die Heizperiode ist der Zeitraum, in dem Räume eines Gebäudes mit zusätzlicher Wärme, also Heizenergie, versorgt werden müssen, um eine angenehme Temperatur sicherzustellen. Bei Passivhäusern umfasst die Heizperiode zwischen drei und vier Monaten pro Jahr. Häuser im Altbestand haben durchschnittlich nur ein bis maximal drei heizungsfreie Monate pro Jahr.
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Dieser Wert gibt an, welche Menge an Wärme pro Kilogramm aus einem Brennstoff (z.B. Heizöl, Erdgas) gewonnen werden kann. Versteckte Wärme, wie beim Entstehen von Wasserdampf, berücksichtigt der Heizwert (im Gegensatz zum Brennwert) nicht.
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Der Heizwärmebedarf beschreibt die Wärme, die ein Heizsystem abgeben muss, um die innere Solltemperatur zu halten. Diese benötigte Wärme ergibt sich aus den Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten und den inneren Wärme- und Solargewinnen. Der Heizwärmebedarf steht in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen und den Nutzungsbedingungen eines Hauses.
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Aufwendungen, die bei der gebrauchsfähigen Errichtung eines Gebäudes anfallen. Dazu zählen Baukosten, Architektenhonorare, Kosten für Außenanlagen und Gebühren für die Baugenehmigung.
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Hilfsenergie ist der Strom, der nicht zur unmittelbaren Deckung des Heizenergiebedarfs bzw. zur Trinkwassererwärmung benötigt wird.
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Bei einem einschaligen Verblend- oder Natursteinmauerwerk bezeichnet man das Mauerwerk hinter der Verblendung auch als Hintermauerung. Dabei dient die Verblendung eher der Optik und die Hintermauerung dem Abtragen der Lasten. Dafür verwendete Baumaterialien sind Porenbetonsteine oder Ziegelsteine.
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Dies sind Mauersteine aus Leichtbeton oder KS-Stein mit bis zu sechs Kammern senkrecht zur Lagerfläche. Diese Luftkammern bieten gute Wärmedämmungseigenschaften – somit ist eine Anwendung bei Innen- und Außenwänden mögli
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Stäbchen und Kügelchen, welche aus Restholz bzw. Sägenebenprodukten gefertigt wurden, sind auch als Holzpellets bekannt. Sie werden als alternativer Brennstoff zum Beheizen genutzt.
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Zur Dacheindeckung, vereinzelt auch zur Fassadenverkleidung, werden sogenannte Schindeln verwendet. Dem Ursprung nach sind diese aus Holz, können alternativ aber auch aus anderen Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Stein gefertigt werden. Hergestellt werden die Holzschindeln aus den gespalteten Stämmen von Eichen, Buchen, Lärchen, Fichten oder Zedern. Dieses Holz hält, sofern richtig verarbeitet, über Jahrhunderte dem Einfluss von Regen, Eis oder Schnee stand. Beweis dafür sind viele, zum Teil sehr alte Fachwerkhäuser, welche auch heute noch mit ihrem kunstvollen Anblick erfreuen.
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Aus langfaseriger Holzwolle und mineralischen Bindemitteln bestehen diese Bauplatten, welche als widerstandsfähige Dämmplatten mit sehr gutem Brandschutzfaktor im Innen- und Außenbereich zum Einsatz kommen.