
Rund um
den Hausbau
T.
-
Zeitliche Darstellung eines Darlehensverlaufs von dessen Auszahlung bis zur planmäßigen Rückführung. Der Tilgungsplan gibt Auskunft über die Höhe der monatlichen Rate, den darin enthaltenen Zins- und Tilgungsanteil und die Restschuld. Die Darstellung ist auf monatlicher und jährlicher Basis möglich. Der Tilgungsplan kann nur für die Zeit der Zinsbindung exakte Zahlen liefern. Mit Vereinbarung einer neuen Zinsfestschreibung ist ein aktualisierter Tilgungsplan notwendig.
-
Wird bei einem Hypothekendarlehen ein Disagio vereinbart, erhält der Darlehensnehmer bei der Auszahlung einen um das Disagio ermäßigten Betrag. Dadurch entsteht eine Finanzierungslücke. Diese muss durch ein so genanntes Tilgungsstreckungsdarlehen geschlossen werden. Während der Tilgung dieses Darlehens bleibt das Hauptdarlehen tilgungsfrei. Dies führt zu einer Laufzeitverlängerung des Gesamtkredits.
-
Wenn eine Tilgungsaussetzung vereinbart wird, muss das Darlehen meist endfällig an den Darlehensgeber zurückgezahlt werden. Daher muss der Darlehensnehmer einen Tilgungsersatz - auch Tilgungssurrogat genannt - besparen. Hierbei bieten sich unter anderem Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen, Bausparverträge oder Investmentfonds an.
-
Die Tilgungsleistungen reduzieren die Restschuld in regelmäßigen Abständen. Die Tilgungsverrechnung gibt den Zeitpunkt hierfür an. Wen beispielsweise eine "sofortige Tilgungsverrechnung" vereinbart wurde, wird die Zahlung entsprechend dem Eingang sofort mit der Restschuld verrechnet.
-
Wie lange die Menschen bereits mit Ton ihre Wohneinheiten errichteten, ist zeitlich schwierig einzuordnen. Ton zählt jedenfalls zu den Urbaustoffen und ist auch heute noch aufgrund seiner Vorteile (wasserundurchlässig und ökologisch) beim Hausbau beliebt. So dient er zur Herstellung von Dachschindeln und Ziegelpflastern, als Abdichtung zum Schutz des Grundwassers oder als Bestandteil von dekorativen Verschönerungen wie beispielsweise Töpferwaren.
-
Wenn ein Dach ähnlich gewölbt wie eine halbe Tonne ist, so heißt es folgerichtig Tonnendach. Dieses eignet sich besonders gut zur Überdachung von größeren Flächen (z.B. bei Gewerbebauten), liefert aber auch bei privaten Hausbauten ein modernes Design. Die verwendeten Materialien bei Tonnendächern sind Metalle wie Kupfer und Zink.
-
In der Statik werden Balken, Stützen oder Plattenbalken zusammenfassend als Tragwerk bezeichnet. Auch wenn verschiedene Bauteile zusammengesetzt werden, spricht man vom Tragwerk. Beispiele hierfür sind Rahmen- und Schalentragwerke.
-
Transmission beschreibt welcher Strahlungsanteil durch ein Bauelement dringt.
-
Der Transmissionswärmeverlust errechnet sich aus dem Wärmestrom durch die Außenbauteile je Kelvin Temperaturdifferenz. Je kleiner der Wert ist, umso besser ist die Dämmwirkung der Gebäudehülle. Der Wert liefert einen wichtigen Hinweis auf die Qualität des Wärmeschutzes, da er sich zusätzlich auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezieht. Laut Energiesparverordnung liegen die zulässigen Höchstwerte zwischen 1,55, für große Nichtwohngebäude mit einem Fensterflächenanteil von über 30 Prozent, und 0,44 W/(m2K), für kleine Gebäude.
-
Wenn Innenräume eines Gebäudes eine höhere Temperatur aufweisen als die Außenluft oder das Erdreich, wird die Wärme durch die Gebäudehülle von innen nach außen geleitet bzw. transmittiert. Diese Wärmeleitung führt zu einem sogenannten Transmissionswärmeverlust des Gebäudes. Besonders bei Häusern ohne Wärmedämmung, welche sich an Standorten mit nicht allzu mildem Klima befinden, stellen diese Wärmeverluste häufig den größten Posten in der Energiebilanz dar, da der Heizwärmebedarf größer wird als bei Gebäuden mit guter Wärmedämmung.
-
Text fehlt
-
Die Traufe (oder auch als Dachfuß bezeichnet) ist der Abschluss eines Steildaches und befindet sich dort, wo die Dachrinne angebracht ist. Sie muss über die Mauer hinausreichen, damit das Regenwasser nicht ins Mauerwerk gelangen sondern vorher abtropfen kann. Für eine ordnungsgemäße Belüftung sind Öffnungen an der Traufe erforderlich.
-
Die Erdatmossphäre lässt kurzwellige Sonnenstrahlung herein, die langwellige Wärmestrahlung aber nur zum Teil wieder heraus in den Weltraum. Dies ist der natürliche Treibhauseffekt bei dem Solar- und Wärmestrahlung im Gleichgewicht stehen und sich dadurch die Temperatur der Erde bei durchschnittlich 15 Grad Celsius hält. Durch die vom Menschen verursachten Emissionen von Treibhausgasen, wie Kohlendioxid, FCKW und Methan, wird das Gleichgewicht gestört. Weniger Wärmestrahlung kann die Erde verlassen und dadurch erwärmt sich die Erde zusätzlich. Dieser unnatürliche Treibhauseffekt gefährdet das globale Klima.
-
Bei Verbrennungsvorgängen, welche z.B. durch das Heizen oder beim Autofahren entstehen, gelangen Spurengase (CO2, Staub, Ruß u.a.) in die Atmosphäre. Dort behindern sie in angesammelter Form die von der Erdoberfläche zurückgesendeten, langwelligen Infrarotstrahlen, welche normalerweise wieder ins Weltall gelangen sollten. Dadurch erwärmt sich die Erdatmosphäre ähnlich wie in einem Treibhaus. Die Folgen können im Laufe der kommenden Jahrhunderte verheerend werden, da u.a. die Pole und Gletscher abtauen und der Meereswasserspiegel massiv steigt. Überflutungen und Unwetter sind die Folge. Deshalb werden auch die Hausbesitzer angehalten, den Gasausstoß zu kontrollieren und bestmöglich minimieren.
-
Angenommen, Sie blicken am oberen Ende einer Treppe hinab, so ist das Treppenauge der freie Raum, welcher sich zwischen den Treppenläufen und Absätzen befindet. Je nach Treppenlauf kann dieses Auge rechteckig oder gebogen sein.
-
Mindestens drei aufeinanderfolgende Stufen bei einer Treppe bilden einen Treppenlauf. Dieser verbindet verschiedene Ebenen im Gebäude miteinander.
-
Die Treppenwange bezeichnet eine Treppe, bei der die Stufen nicht auf einer Metall- oder Betonkonstruktion aufliegen, sondern in den seitlichen Wangen befestigt sind. Treppenwangen können entweder neben den Stufen oder unterhalb des Stufenrandes angeordnet werden. Ein klassisches Beispiel ist die Holztreppe. Auch andere Verbindungsmittel zwischen Wange und Stufe sind möglich sowie ebenfalls der Einsatz anderer Materialien wie z.B. Stahlblechwangen. Man unterscheidet hinsichtlich der Lage der Wange bzw. der Treppenseite zwischen Wandwange und Freiwange.
-
Eine Treuhandzahlung führt dazu, dass ein Darlehen bereits ausgezahlt werden kann, bevor alle Auflagen (z. B. Eintragung der Grundschuld) erfüllt sind. Die Zahlung erfolgt an vertrauenswürdige Dritte (so genannte Treuhänder) mit der Maßgabe, das Geld an den endgültigen Empfänger weiterzuleiten, wenn alle Auflagen erfüllt sind.
-
Nutzwärme, die benötigt wird, um die gewünschte Menge Trinkwasser zu erwärmen.
-
Maßnahmen zur Unterbindung von Trittschall-Geräuschen werden auch als Trittschalldämmung bezeichnet. Die begangene Fläche wird dabei mittels speziellen Dämm-Material von der Decke getrennt. Geeignete Materialien sind Rippenpappen, Kork, Weichfaserplatten oder auch Schaumfolien.