Rund um
den Hausbau

B.

Brennstoffzelle

Mit Hilfe einer Brennstoffzelle wird Strom und Wärme erzeugt. In einer Brennstoffzelle wird chemisch gespeicherte Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt, indem eine kontrollierte Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff herbeigeführt wird bei der als Endprodukt Wasser bzw. Wasserdampf übrig bleibt. Der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle ist hoch.

Brennwert

Es wird wieder physikalisch: der Brennwert ist ein Maß für die in einem Stoff enthaltene thermische Energie. Gemeint sind dabei der sogenannte Heizwert sowie die Energie, welche durch das Verdunsten von Wasserdampf freigeworden ist. Diese Formel findet auch bei Baustoffen ihre Anwendung.

Brennwertkessel

Brennwertkessel sind technisch optimierte Heizkessel. Sie kühlen vorhandene Abgase ab, um die dabei entstehende Kondensationswärme zusätzlich zu gewinnen. Die Nutzung der in fossilen Brennstoffen enthaltenen Energie ist bei Brennwertkesseln besonders effizient. Am größten ist der Brennwerteffekt bei Erdgas.

Brennwerttechnik

Um den Wirkungsgrad bei der Verbrennung von Heizöl und Heizgas zu erhöhen, wird die Brennwerttechnik angewendet. Dadurch wird verdampftes Wasser, welches sonst z.B. über den Schornstein ungenutzt abziehen würde, in einem Kondensat-Kessel aufgefangen. So kann durch Wärmeaustausch neue Energie in Form von Wärme freigesetzt werden. Solche Brennwert-Gerätschaften können in fast jede Heizanlage eingebaut werden.

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber dem Gläubiger für die Erfüllung der Verbindlichkeiten bei Nichtzahlung des Dritten (Schuldners) einzustehen - der Bürge haftet mit seinem gesamten Vermögen (selbstschuldnerische Bürgschaft).

C.

Carbonatisierung

Eine chemische Reaktion aus dem Bauwesen, die durch die Verbindung von Kohlendioxid und Feuchtigkeit beim Härten von Stahlbeton entsteht. Bei der Carbonatisierung wird Kalkstein gebildet, welche den Beton zusätzlich verstärken kann. Allerdings wird durch den Vorgang auch der Schutz des Stahls minimiert, was zu Schäden am Bauteil führen kann.

Carport

Diese Bezeichnung eines überdachten PKW-Abstellplatzes hat sich mittlerweile bei vielen Hausbesitzern etabliert. Dabei muss der Platz im Sinne der Definition frei auf dem Grundstück stehen und darf seitlich nicht bzw. nur teilweise geschlossen sein. Eigentlich auf 4 bis 6 Pfosten stehend, gibt es inzwischen auch Anbau-Carports, welchen durch den Anbau an eine Wand auch 2 bis 3 Pfosten genügen. Carports können aus Holz, aber auch aus Aluminium oder anderen Kunststoffen gefertigt sein.

CE-Kennzeichnungspflicht

Das CE-Zeichen ist ein Verwaltungskennzeichen und dokumentiert die Gleichheit des jeweiligen Bauproduktes mit den zulässigen europäischen Richtlinien. Der Hersteller erklärt mit diesem Zeichen, dass sein Produkt die Anforderungen erfüllt.

CO2

Kohlenstoffdioxid (CO2) zählt zu den Treibhausgasen und als einer der Hauptverursacher für die globale Erwärmung. Da ein Passivhaus einen besonders geringen Bedarf an Heizwärme hat, werden nur sehr geringe Schadstoffmengen an die Luft abgegeben. Dies wirkt sich nicht nur besonders positiv auf die Energiekosten aus, sondern auch auf die CO2-Bilanz des Passivhauses. Die Schadstoffabgabe ist so gering, dass sie durch die natürlichen CO2-Abbauprozesse aufgefangen werden können.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Mit ihrem CO2-Gebäudesanierungsprogramm gewährt die KfW Eigentümern eines Altbaus günstige Darlehen für Umbauarbeiten, die den Energieverbrauch der Immobilie deutlich senken. Dieses Programm können Sie über uns beantragen.

Courtage

Lohn eines Maklers für einen Vertragsabschluss. Übliche Provisionssätze bei Vermietungen liegen bei ein bis zwei Monatsmieten. Bei Grundstücks- oder Immobilienvermittlungen werden 3 % bis 6 % des Kaufpreises fällig.

D.

Dachausbau

Wird ein Dachgeschoss für Wohnzwecke ausgebaut, so ist dies ein Dachausbau. Dabei gilt es, die baurechtlichen Bestimmungen einzuhalten – also die Vorschriften von Bund und Land. Das kann die Wärmedämmung, aber auch den Schall- und Brandschutz betreffen. Häufig nennen Bauherren als großen Vorteil dieses Ausbaus mehr Tageslicht von außen und demnach eine höhere Wohnqualität.

Dachdeckung

Ein gedecktes Dach ist der oberste, regensichere Abschluss eines Hauses. Gedeckt werden die Dächer häufig schuppenförmig bzw. mit platten- oder tafelförmigen Werkstoffen. Es kommen zumeist Dachsteine oder Dachziegel zum Einsatz. Alternativen bilden Schieferdächer oder Metalldächer. Auch Wellplatten kommen beispielsweise bei Gartenhäuschen oder Carports zum Einsatz.

Dachdeckungsrichtung

Gerichtet wird sich hierbei nach der sogenannten Hauptwetterrichtung. Kommt das Wetter von rechts, dann beginnt man die Dachdeckung von links nach rechts, also entgegen. Kommt das Wetter von links ist es umgekehrt. Ziel ist, die Wasserabweisung und die Stabilität des Daches zu erhöhen.

Dachdurchdringung

Dächer sollen dicht sein – so viel ist klar. Doch es gibt bestimmte Stellen, z.B. an Antennen oder Schornsteinen, wo Materialien am Dach von innen nach außen gelangen. Dass diese Durchdringungen nicht zu einer Undichte des Daches führen, dafür sorgen spezielle Sonderziegel und Bauteile. So bleibt die Dachdämmung auch an einer Durchdringungsstelle undurchlässig und das Dach zur Freude des Hausherrn dicht.

Dachfenster

Dachfenster sind regensicher und dienen vor allem der Belichtung und Belüftung bei Dachgeschossen. Auch für anfallende Wartungsarbeiten am Dach sind solche Fenster von Vorteil.

Dachformen

Die Erklärung ist klar: die Form des Daches wird als Dachform bezeichnet. Aber diese Formen können selbstverständlich verschieden sein. Bekannt sind Pultdach, Satteldach oder Walmdach. Aber auch Zeltdach oder Bogendach sind keine Unbekannten. Es können auch Kombinationen aus verschiedenen Dachformen bei einem Gebäude anzutreffen sein.

Dachgaube

Wenn aus der eigentlichen Dachfläche ein Dacheinbau mit Fenster herausragt, so spricht man von einer Gaube. Diese kann eckig, rund oder gewölbt sein. Durch das Fenster dient die Dachgaube zur Belüftung und Belichtung des Raumes dahinter. Aber auch der nutzbare Raum im Dachgeschoss wird auf diese Weise vergrößert.

Dachluken

Nicht ganz ein Fenster, sondern eher eine meist durch Klappen verschließbare, kleinere Öffnung nennt man auch Luke.

Dachneigung

Einfach erklärt, ist das die Neigung des Daches gegen die Waagerechte. Diese steht in einem bestimmten Winkel. Anhand der Neigung werden Dächer aufgrund ihres Aussehens in Flachdächer, flach geneigte Dächer oder Steildächer unterschieden.

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