
Rund um
den Hausbau
N.
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Der Nutzenergiebedarf ist die Energie, die vom Heizsystem abgegeben werden muss, um den Heizwärmebedarf und den Trinkwasser-Wärmebedarf zu decken.
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Einen Teil der Nettogrundfläche ist die sogenannte Nutzfläche. Wohnen und Aufenthalt gehören dabei zur Hauptnutzfläche. Sanitärräume, Abstellflächen oder Stellplätze gehören hingegen zur Nebennutzfläche.
O.
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Text fehlt
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Das ist die Temperatur, die an der Oberfläche eines Körpers herrscht und somit von außen sicht- bzw. messbar ist. Will man Prozesse der Wärmeübertragung zwischen 2 Oberflächen oder der Oberfläche und der Körperumgebung beschreiben, so spielt die Oberflächentemperatur eine wichtige Rolle. So können mit Hilfe dieser Gradangabe z.B. Wärmebrücken lokalisiert werden, welche Hinweise auf feuchte Stellen und eventuellen Schimmelbefall geben.
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Teiche, Seen oder Flüsse sind oberirdische Gewässer. Deren Wasser wird folglich auch als Oberflächenwasser bezeichnet. Auch Niederschlag, der oberirdisch abfließt, gehört dazu. Die Versiegelung der Landschaft führt mittlerweile zu erheblichen Problemen bei der Abführung des Oberflächenwassers. So kommt es bei Häusern ohne Drainage sowie in der Nähe eines Hangs schnell zu überfluteten Kellern. Selbst wenn das Wasser nicht direkt ins Gebäude eindringt, kann das Mauerwerk von außen durchfeuchtet werden (siehe auch Drainage).
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Jeder Steuerpflichtige kann die staatliche Grundförderung für Bau oder Kauf einer Immobilie nach § 10e EStG beanspruchen. Allerdings ist diese Förderung grundsätzlich auf ein Objekt beschränkt und kann daher nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden. Ehegatten können die Förderung folglich für zwei Objekte in Anspruch nehmen.
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Im Bebauungsplan kann unter offener und geschlossener Bauweise unterschieden werden. Gebäude mit seitlichem Grenzabstand als Einzel- oder Doppelhäuser zählen dabei zur offenen Bauweise. Die Länge der Hausformen darf demnach nicht mehr als 50 Meter betragen. Auch tunnelartige Bauwerke in einer Baugrube zählt der Fachmann zur offenen Bauweise.
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Bei offenen Immobilienfonds erwirbt der Anleger unmittelbares gemeinschaftliches Eigentum an mehreren Immobilien und sichert sich das Know-how erfahrener Manager, denen er Erwerb und Betreuung rentabler Objekte anvertraut. Die Geldinstitute können die Immobilienzertifikate unbeschränkt ausgegeben, wobei es abhängig von Angebot und Nachfrage bei der Anzahl und dem Kurs der umlaufenden Anteile ständige Änderungen geben kann.
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Holzarten wie beispielsweise Eiche haben von Natur aus große Poren. Wird dieses Holz als Baustoff verwendet und beschichtet, kann dies entweder mit einer geschlossen-porigen Lackierung geschehen (die Poren werden gefüllt und die Oberfläche glatter) oder mit einer offenporigen Lackierung. Bei dieser werden die Poren nicht ganz ausgefüllt und bleiben sichtbar.
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Als organische Dämmstoffe bezeichnet man natürliche Dämmmaterialien zum Beispiel aus Kork, Sägespänen oder Zellulose. Aber auch expandierte Polystyrol- oder Polyurethanhartschäume werden zu den organischen Dämmstoffen gezählt.
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Ein bisschen sagt es hier schon der Name: Ortbeton ist Beton, welcher direkt auf der Baustelle vor Ort als Frischbeton verwendet und verarbeitet wird. Er wird in flüssiger Form gebraucht und muss anschließend erhärten, bevor weiter gearbeitet werden kann. Besonders bei größeren Flächen wie dem Fundament wird Ortbeton eingesetzt.
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Bei den meisten Dachformen werden Ortgänge benötigt. Diese bilden am Giebel des Daches den seitlichen Abschluss. Der Ortgang muss in aller Regel geschlossen werden, was häufig sogenannte Ortgangziegel übernehmen. Diese Ziegel ermöglichen durch ihre Form einen sauberen, optisch ansprechenden Abschluss.
P.
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Ist bei einem recht schmalen Bauelement die Länge um ein Vielfaches größer als die Breite, spricht der Fachmann von einem Paneel. Dieses kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei das Holzpaneel wohl das bekannteste darstellt. Eingesetzt werden die Bauelemente z.B. bei der Dämmung oder an der Fassade.
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Ein Passivhaus ist laut Passivhaus-Institut Darmstadt ein Gebäude, das nahezu ohne Heizverteilsystem im Winter und ohne Klimaanlage im Sommer eine behagliche Temperatur im Innern erreicht. Das Haus heizt und kühlt sich „passiv“. Durch eine optimierte Gebäudehülle können die Wärmeverluste des Hauses um bis zu 80- 90 Prozent minimiert werden.
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In einem Passivhaus, oder auch Nullenergiehaus genannt, kann das Innenklima auch ohne Heizungs- bzw. Klimatisierungssysteme erzielt werden. Möglich ist dies durch eine überdurchschnittlich gute Wärmedämmung an der Gebäudehülle, an den Fenstern sowie an Außentüren. Außerdem muss das Wohnhaus in Richtung Süden orientiert, und darf keinem Schatteneinfall ausgesetzt sein. Durch Solarenergie wird das Haus beheizt und zur Wärmerückgewinnung dienen sogenannte Wärmetauscher. All dies vorausgesetzt, sind der technische sowie der Kostenaufwand nicht unerheblich.
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Für die Optik im Freien dient die Pergola. Dabei handelt es sich ursprünglich um einen Anbau in Säulen- oder Pfeilerform, welcher eine Art Übergang von Haus und Terrasse schafft. Heutzutage ist die Pergola häufig überdacht und mit Pflanzen umrankt, um einen Sonnen- sowie Sichtschutz zu erwirken.
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Eine außenliegende Wärmedämmung, welche unterhalb des Erdreichs liegt, wird auch als Perimeter-Dämmung bezeichnet. Diese wird an der Bodenplatte oder außerhalb der Kellerwände angebracht. Die Dämmung fängt mit ihren Eigenschaften den Druck der Erde und die Gebäudelast ab. Der Dämmstoff darf außerdem nicht feuchteempfindlich sein. Durch eine zusätzliche Noppenbahn (bestehend aus hochwertigem Polyethylen) kann Wasser schneller ablaufen. Somit bleibt die Kellerwand trocken.
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Ein durch die persönliche Kreditwürdigkeit des Schuldners gesicherter Kredit. Vor der Vergabe eines Personalkredits werden das Einkommen, die Vermögenssituation und die Kapitaldienstfähigkeit des Kunden geprüft. Die Beleihung ist unter Berücksichtigung vorgehender Rechte in der Regel auf 80 % des Beleihungswertes begrenzt.
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Pfetten sind im Bereich der Dachkonstruktion waagerechte Längsträger. Diese Holzbalken werden auf Sparren gelagert. Dabei werden First- und Mittelpfette durch Pfosten abgestützt, die Fußpfette liegt auf der Dachdecke auf.
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Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonneneinstrahlung in elektrische Energie. Dies erfolgt mit Hilfe von Solarzellen. Durch Lichtabsorption werden im Halbleitermaterial der Solarzellen freie Elektronen erzeugt, die eine elektrische Spannung hervorrufen, die wiederum das Fließen von Gleichstrom verursacht. Es gibt kristalline und Dünnschicht-Solarzellen.