
Rund um
den Hausbau
B.
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Beleihungsobjekte sind Grundstücke, Häuser oder Eigentumswohnungen, die als Sicherheit für eine Baufinanzierung dienen. Die Absicherung der Bank erfolgt in der Regel über die Eintragung von Grundschulden.
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Vom jeweiligen Finanzierungsinstitut festgelegte Größe unterhalb des Verkehrswertes einer Immobilie. Der Beleihungswert entspricht in der Regel dem Wert, der unter normalen Umständen bei einem späteren Verkauf jederzeit erzielt werden kann.
Beleihungswert = Verkehrswert - Sicherheitsabschlag
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Bei einer Bemusterung müssen sich die Käufer eines Fertighauses oder einer Bauträgerimmobilie entscheiden, wie Ihre Immobilie ausgestattet sein soll. Fliesen, Eingangstür, Dachziegel oder Türgriffe - jedes Detail wird bei einer Bemusterung festgelegt. Erst nach diesem Termin steht der tatsächliche Kaufpreis fest, da von der Grundausstattung abweichende Sonderwünsche den Preis in die Höhe treiben.
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Entgelt für die vom Kreditinstitut bereitgestellten und vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch genommenen Darlehen oder Darlehensteile. Der Bereitstellungszins beträgt in der Regel 3 % p.a. bzw. 0,25 % monatlich.
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Dieser Baustoff darf bei nahezu keinem Bauvorhaben fehlen. Beton wird aus einem Zement-Wasser-Gemisch hergestellt und häufig zur besseren Verarbeitung noch mit Zusatzmitteln „verfeinert“. Die Geschichte dieses Baustoffes reicht zurück bis zu den alten Römern, die für ihre Bauwerke ebenfalls Beton herstellten und verwendeten. Ein wesentlicher Vorteil des Gemisches ist seine hohe Druckfestigkeit.
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Hierbei handelt es sich um künstlich geformte Steine, welche als Baustoffe zur Herstellung geneigter Dächer dienen. Hergestellt werden die Steine maschinell und bestehen aus Zement, klassiertem Sand, Wasser sowie Farbpigmenten an der Außenseite.
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Kosten für den laufenden Betrieb und den Unterhalt einer Immobilie, z. B. Heizkosten, Grundsteuer, Feuerversicherungs- und Haftpflichtbeiträge, Reparaturen.
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Werden Beton und Stahl miteinander verbunden, so spricht man im Stahlbetonbau auch von einer Bewehrung. Diese Verbindung sorgt für eine höhere Druckfestigkeit des Betons und schränkt damit die Rissbildung am Bauteil ein. Die Bauteile sind in Folge dessen wesentlich belastbarer.
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Mit der Bewertungszahl soll eine gerechte Zuteilungsreihenfolge bei Bausparverträgen gewährleistet werden. Hierbei werden Faktoren wie die Dauer und die Höhe der Sparleistungen berücksichtigt. Die Bausparkassen wenden bei der Ermittlung jedoch unterschiedliche Verfahren an, was eine Berechnung für den Bausparer nahezu unmöglich macht. Damit ein Bausparvertrag zugeteilt werden kann, muss die von der Bausparkasse festgelegte Mindestbewertungszahl erreicht werden.
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Ausgaben für den laufenden Betrieb und Unterhalt einer Immobilie. Bei vermieteten Immobilien gibt es zwei verschiedene Arten: So können dem Mieter umlagefähige Bewirtschaftungskosten in Rechnung gestellt werden (z. B. Müllabfuhr, Straßenreinigung etc.). Nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten muss der Vermieter hingegen allein tragen (z. B. Verwalterkosten, Instandhaltungsrücklage).
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Ein Blockheizkraftwerk produziert gleichzeitig Wärme und Strom, sprich es arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Stromerzeugung entsteht Wärme, die bei einem BHKW zu Heizzwecken genutzt wird. Der Wirkungsgrad ist höher als bei einer klassischen Stromversorgung durch ein zentrales Energieversorgungsunternehmen und einer lokalen Heizung, da keine Leitungsverluste durch Strom- oder Fernwärmeleitungen entstehen. Das Blockheizkraftwerk kann einen Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent erreichen.
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Der Blower-Door-Test ist ein Drucktest durch den die Luftdichtheit eines Gebäudes kontrolliert wird. Es wird gemessen, ob im Haus noch Undichtheiten oder andere Lecks vorhanden sind, die dann nachträglich abgedichtet werden müssen.
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Ganz ohne Englisch geht es auch beim Hausbau nicht. Wobei diese Methode auch gern als Differenzdruck-Messverfahren bezeichnet wird. Bei diesem Test wird die Luftdichtigkeit bei Wohngebäuden überprüft. Nur so kann die vom Gesetzgeber geforderte Norm nachgewiesen werden. Zur Erteilung der Baugenehmigung und zur Bauschlussabnahme reicht aber häufig schon der rechnerische Nachweis. Beim Test selber wird bei geschlossenen Hausöffnungen mit einem Ventilator bei konstantem Unterdruck Raumluft aus dem Haus geblasen. Die dabei ermittelte Luftwechselzahl darf bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen den Wert 3 und bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen den Wert 1,5 nicht überschreiten.
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Ein geotechnischer Bericht, welcher die Ergebnisse von Baugrund-Untersuchungen zusammenfasst, wird verbreitet auch als Bodengutachten bezeichnet. Lesen Sie hierzu die Erklärung Baugrundgutachten.
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Ist ein Boden eher felsig oder sandig, lässt er sich einfach bearbeiten oder sind besondere Anstrengungen von Nöten? Auf diese und weitere Fragen hinsichtlich der Bodenbearbeitung geben die Bodenklassen Auskunft. Dies ist wichtig für die künftigen Arbeiten am Baugrund. Festgestellt und in verschiedene Klassen unterteilt wird das Ganze von Sachverständigen der Geotechnik.
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Auch als Fundamentplatte bezeichnet, ist die Bodenplatte eine unter dem Bauwerk durchgehende Stahlbetonplatte. Besonders bei extrem hohen Lasten oder bei geringer Tragfähigkeit des Baugrundes kommt diese Platte zum Einsatz, da so die Bodenpressung herabgesetzt wird.
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Laut Gesetz sind Gemeinden und Städte verpflichtet, jedes Jahr bestimmte Bodenrichtwerte für bebautes und unbebautes Land zu ermitteln. Unterschieden werden muss dabei zusätzlich nach Wohnbauflächen, gewerblichen Bauflächen und gemischten Bauflächen. Ein spezieller Gutachterausschuss ermittelt die entsprechenden Werte und Preise, welche dann vom Katasteramt eingetragen werden. Somit wird eine Bemessungsgrundlage für den Wert eines Grundstückes hergestellt, welche allerdings für den Verkäufer nicht bindend ist.
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Wert des Grundstücks, welcher abhängig von Größe, Lage, Zuschnitt, Beschaffenheit und Grad der Erschließung ist. Berechnet wird der Wert nach folgender Formel:
Quadratmeterpreis (inkl. Erschließung, aber ohne Grundstückserwerbskosten) x Grundstücksgröße
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Wenn eine Darlehensgewährung unter persönlichen und sachlichen Gesichtspunkten vertretbar ist, spricht man von Bonität bzw. Kreditwürdigkeit. Um die persönliche Bonität des Darlehensnehmers zu beurteilen, wird vor allem eine Schufa-Auskunft herangezogen. Die sachliche Bonität wird hingegen anhand sämtlicher Unterlagen über das Einkommen und die Ausgaben geprüft.
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Hierunter, bzw. unter der Bezeichnung Betriebswasser, wird industrielles, gewerbliches oder landwirtschaftliches Wasser mit unterschiedlichen Güteeigenschaften verstanden. Oder etwas einfacher formuliert: diese Art Wasser wurde bereits einmal gebraucht, kann aber (je nach Art des vorherigen Gebrauchs) weiter verwendet werden.