
Rund um
den Hausbau
D.
-
Bei Dachsteinen spricht man von sogenannten „Pfannen“ auf Basis von Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten. Dachsteine sind relativ kleine Deckwerkstoffen, welche sich untereinander durch Form, Abmessung und den Überdeckungsbereich unterscheiden.
-
Wichtig, da tragend, ist bei einem Dach der Dachstuhl. Diese Konstruktion wird zumeist aus Holz hergestellt, und zwar von Zimmermannsleuten, welche ebenfalls die Aufrichtung des Dachstuhls vornehmen. Ein Dachstuhl sollte stabil und robust sein, schließlich trägt er nicht nur sein eigenes Gewicht, sondern ebenso Ziegel, Dämmung und Schalung. Auch äußere Einflüsse wie Wind, Regen und Schnee dürfen dem Dachstuhl nichts anhaben.
-
Anders als Dachsteine werden Dachziegel aus einer Ton-Lehm-Mischung hergestellt. Unterschieden wird in Strangdachziegel und Pressdachziegel. Bei Ersteren wird der gepressten Rohmasse eine Form gegeben, bevor diese anschließend bei ca. 900 Grad Celcius gebrannt wird. Pressdachziegel werden auf Stempelpressen ausgestanzt. Dachziegel gelten aufgrund ihrer Materialien und Herstellungsweise als sehr umweltfreundlich, UV-beständig und farbecht.
-
… oder auch Dachvorsprung, ist ein Teil der Dachfläche, der über die Außenwand hinausragt. Dadurch können für die Fassade ungünstige Witterungsverhältnisse vermindert werden. Sind Haus oder Fassade mit Holz verkleidet, so dient der Überstand gleichzeitig als Schutz für das Material. Ein weiterer Nutzen ist der Schutz vor zu großer Hitze, welche im Sommer auf die Haushülle einwirken kann. Im Bebauungsplan wird festgelegt, welche Maße der Dachüberstand haben darf.
-
Selten verwendeter Begriff für Disagio. Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung eines Darlehens. Das Damnum stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass die Bank den zu zahlenden Nominalzins senkt. Für Kapitalanleger kann ein Damnum steuerlich interessant sein, da es zu den Geldbeschaffungskosten gehört, die als Werbungskosten absetzbar sind.
-
Prinzipiell ist dies die Wanderung feuchter Luft durch einen Bauteil. Da es im Haus zumeist wärmer ist als draußen, wandert auch der Dampf von innen nach außen. Es empfiehlt sich daher, die Dämmung von Wänden, Decken und Dächern besonders im Hausinneren zu verstärken. Während Baustoffe wie Stahl oder Glas relativ dampfdicht sind, spricht man bei Ziegeln oder Leichtbeton von diffusionsoffenen Stoffen. Diese gewährleisten einen guten Feuchtigkeitsausgleich.
-
Der Begriff des Darlehens ist im BGB rechtlich festgehalten, und zwar als Geschäft zwischen Gläubiger und Darlehensschuldner. Letzterem wird dabei von z.B. einer Bank eine bestimmte Geldsumme zur Verfügung gestellt, welche dieser zuzüglich eines Entgeltes (Zins) zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen hat. Gerade beim Hausbau ist diese Methode Gang und Gäbe. Es kann dabei zwischen verschiedenen Arten der Baudarlehen unterschieden werden – je nach Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn.
-
Rechtlich verbindliche Zusage eines Darlehensgebers über die Gewährung eines Darlehens.
-
An die Sparphase eines Bausparvertrags schließt sich mit Auszahlung des Darlehens die Darlehensphase an. Hierfür muss ein separater Darlehensvertrag geschlossen werden. Im Anschluss daran zahlt der Darlehensnehmer jeden Monat seine Darlehensrate an die Bausparkasse. Diese setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Das Darlehen wird damit annuitätisch getilgt.
-
Alternativ zur linearen Abschreibung können die Herstellungs- und Anschaffungskosten für Neubauten auch degressiv mit jährlich abnehmenden Sätzen abgeschrieben werden. Aufgrund der anfänglich höheren Abschreibung ist die Steuer mindernde Wirkung in den ersten Jahren höher.
-
Großflächige Bauteile bergen die Gefahr, sich durch den Einfluss von Wärme, Kälte und Feuchtigkeit zu stark auszudehnen. Die Folge können Rissbildungen sein. Hiervor schützen die Dehnungsfugen, welche die großen Flächen in kleine Einzelfelder teilen. So werden Druck und Zugspannung des Materials besser aufgefangen. Anwendung finden diese Fugen häufig bei Fliesen, Parkett oder Estrichflächen.
-
Als diffuse Strahlung wird Solarstrahlung bezeichnet, die uns aus verschiedensten Richtungen erreicht. Diffuse Strahlung ist zum Beispiel Sonnenlicht, das sich an Wolken, Nebel, Bergen, Gebäuden etc. streut.
-
Die DIN V 18599 „Energetische Bewertung von Gebäuden“ ist die Basis für die energetische Betrachtung von Alt- und Neubauten, egal ob Wohn- oder Nichtwohngebäude. Mit Hilfe der DIN-Norm wird die Gesamtenergieeffizienz bewertet. Hierbei werden alle Energiemengen aus Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung berücksichtigt. Bei Nichtwohngebäuden werden bei der Berechnung des Energiebedarfs unterschiedliche Nutzungsbereiche und Konditionierungen (Beheizung, Lüftung, Klimatisierung) gegliedert und in Zonen zusammengefasst.
-
Solarstrahlung, die direkt von der Sonne auf einen Solarkollektor trifft. Die direkte Strahlung ist intensiver als die diffuse, über das gesamte Jahr betrachtet trifft jedoch genauso viel diffuse wie direkte Strahlung auf den Kollektor.
-
Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung eines Darlehens. Das Disagio stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass die Bank den Nominalzins senkt. Für Kapitalanleger kann ein Disagio steuerlich interessant sein, da es als Werbungskosten absetzbar ist.
-
Wenn Anstrichstoffe aus einer Dispersion, also einem Gemisch mehrerer sich nicht miteinander verbindender Stoffe, bestehen, so ist von Dispersionsfarben die Rede. Dies ist bei einer Mehrzahl von flüssigen Anstrichen der Fall. Wer im Baumarkt statt Dispersionsfarbe kurzum weiße Wandfarbe oder Binder verlangt, macht auch nichts verkehrt.
-
Auch bei diesem Begriff spielt die Feuchtigkeit mal wieder eine Rolle. Um nämlich Wasser von Gebäuden und Erdoberflächen fernzuhalten, wird als technisches System eine Drainage eingesetzt. Durch diese wird das Wasser erfasst und zielgerichtet abgeleitet. Besonders bei Kellerräumen wird diese Methode empfohlen.
-
Bei der Errichtung eines Daches können die Sparren direkt auf der Decke aufliegen (Binder beim Binderdach). Oder es gibt traufseitig eine Aufmauerung mit Ringbalken im Dachgeschoss – Drempel oder auch Kniestock genannt - worauf die Dachkonstruktion (Pfettendach) aufgelegt und verankert wird.
Je höher der Drempel ist, desto mehr begehbare Wohnfläche entsteht unter dem Dach. Häufig ist die Höhe im Bebauungsplan vorgeschrieben. Wie die Höhe des Drempels zu messen ist, ist im Baurecht nicht definiert und wird teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. Bei Town & Country Haus beziehen sich die Angaben auf das Maß von der Oberkante Rohfußboden des Dachgeschosses bis zur äußeren Schnittkante der Außenwand mit der Dachhaut (bei Binderdächern entsprechend der gedachten Linie in Verlängerung der Außenwand mit der Dachhaut).
Bitte beachten Sie: Das angegebene Maß entspricht nicht dem tatsächlichen Innenmaß von Fertigfußboden bis Dachschräge.
-
So bezeichnet man Materialien zur Schall- und Wärmedämmung von Bauteilen. Solche Stoffe können aus Kunststoff und Mineralwolle, aber auch aus Holz-Weichfasern oder Schafswolle bestehen. Je nach Material wird bei Funktionalität des Stoffes unterschieden, also ob dieser wärmeleitfähig, oder doch mehr feuchtigkeitsabweisend sein soll. Eine Kernaufgabe von Dämmstoffen ist die Wärmespeicherung.
-
Bei dieser Verlegetechnik von Fliesenmaterial werden unter Verwendung eines speziellen Dünnbettmörtels die Fliesen auf einer ca. 3 mm dünnen Kleberschicht aufgelegt. Dieses Verfahren genießt eine hohe Beliebtheit.