Wohlfühloase am eigenen Haus

So wird dein Garten diesen Sommer zur Oase

Das muss bei der Gartenplanung beachtet werden

Gärten sind die ultimativen Orte, um sich zu entspannend. Ob nun in einem systematisch angelegten Garten mit einer Terrasse und Meditationsplätzen oder in einem duftenden und üppigen Blumenparadies, es macht uns glücklich, von Natur umgeben zu sein.
Viele Hobby-Gärtner wissen genau, wie gut es tut, in direkten Kontakt mit Pflanzen und Erde zu kommen. Ihre tägliche Arbeit mit der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung hat einen meditativen Charakter und hilft dabei, auch in dunklen Zeiten Hoffnung zu bewahren. Mittlerweile gibt es sogar den Trend des „Lazy Gardening“, also des faulen Gärtnerns, für alle die sich nicht körperlich anstrengen können oder wollen. Nun hat also niemand mehr eine Ausrede, warum man die eigene Grünfläche nicht mit Pflanzen und Blumen füllen kann.

Gärtnern macht glücklich

An einem Sommerabend im bequemen Gartensessel ausruhen und hinausblicken auf das eigene Werk, im goldenen Licht der Abendsonne und umgeben von Hummeln und Schmetterlingen. Das ist pures Glück. Doch vor der Entspannung, kommt erst die Arbeit. Doch diese ist das wahre Geheimnis, um sich wirklich entspannt zu fühlen.

Einen Garten zu bepflanzen, egal ob mit wunderschönen Blumen und Sträuchern, Bäumen oder mit köstlichen Gemüsesorten und Kräutern, ist ein ganz natürlicher Weg, Stress abzubauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich um eine kleine oder große Gartenfläche, ein Hochbeet oder vielleicht sogar nur den Balkon kümmert, das Handhaben von Pflanzen und Erde fördert Glücksgefühle.

Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Gärtnern Stress reduziert und generell gute Laune fördert. Doch es braucht keine langfristigen Forschungen, wenn man es ganz einfach selbst ausprobieren kann. Selbst das Ziehen einer einzelnen Pflanze aus einem winzigen Samen, sorgt für gute Laune und Hoffnung. Es ist unmöglich sich der Magie von wachsenden Pflanzen zu entziehen, zu faszinierend ist der Prozess von Samen bis zur vollständigen Pflanzen. Vor allem Gemüse und Früchte, die uns auch noch köstliche Leckereien bescheren, sind wahrhaft spannend zu beobachten.

Ein weiterer Grund, weshalb Gärtnern die Endorphine fördert, ist, dass man beim Gärtnern Zeit im Freien verbringt, meist wenn die Sonne scheint und sich bewegt. Frische Luft, Vitamin D und Bewegung sind gut für den Menschen. Dazu kommt der direkte Kontakt mit der Natur, welcher vor allem in urbanen Gegenden im Alltag fehlt und ohne dass wir es merken einen Einfluss auf unsere physische sowie mentale Gesundheit hat. Ein Garten bietet einen wunderbaren Kontrast zu Büros, Smartphones, Laptops und anderen Stressfaktoren und schafft somit Balance und Harmonie in unserem Leben.

Den Außenbereich richtig planen

Egal ob es sich um einen unbekannten Garten in einem neuen Heim handelt oder man das vernachlässigte Land des eigenen Zuhauses endlich zu einer Gartenoase werden soll, man sollte ein wenig planen, bevor es losgeht. Zunächst einmal sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Für welche Zwecke soll der Außenbereich genutzt werden?
  • In welche Himmelsrichtung ist der Außenbereich ausgerichtet und wie viel Sonne gibt es in welchem Bereich?
  • Wie hoch ist das Budget?
  • Welchen Stil soll die Terrasse haben und passt sie zum Haus?
  • Ist der Bereich in gutem Zustand oder müssen vorab Sanierungsarbeiten, Begradigungen oder anderweitige Baumaßnahmen durchgeführt werden?
  • Soll ein Wintergarten angelegt werden?
  • Soll ein Gartenhaus, ein Schuppen oder ein Gewächshaus gebaut werden?
  • Braucht es Wasseranschlüsse oder Strom und wenn ja wo?
  • Wie kann so nachhaltig wie möglich gebaut werden?
  • Inwieweit lassen sich die Renovierungsarbeiten durchführen ohne Schaden an den bereits existierenden Pflanzen im Außenbereich und den Wänden des Hauses zu verursachen?

Außerdem gibt es einige wichtige Elemente, die in jeden Garten und vor allem auf jede Terrasse gehören. So zum Beispiel ein geeigneter Sonnenschutz. Diesen gibt es in vielen verschiedenen Varianten, zum Beispiel kann man Markisen, feste Überdachungen, Sonnenschirme oder Sonnensegel anbringen. Je nachdem welchen Charakter und welchen Stil die Terrasse und / oder der Garten haben soll, eignet sich der eine oder andere Sonnenschutz besser. Markisen und Sonnensegel können praktisch und vor allem auch stylisch sein, sollten aber in jedem Fall von guter Qualität sein um dem Wetter langfristig stand zu halten. Eine feste Überdachung kann ebenfalls eine spannende Option sein, zum Beispiel wenn man sich für ein Holzgestell entscheidet, welches von Pflanzen überwuchert werden kann. Sonnenschirme sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn die Sonne über den Tag oder die Saison hinweg viel wandert und man den Schattenspender flexibel gestalten möchte.

Wenn es um die Möbel aber auch über den Bodenbelag für eine Terrasse geht, sollten immer natürliche Materialien verwendet werden. Das erhöht den Wohlfühlfaktor, aber häufig auch die Langlebigkeit der gesamten Anlage. Stein- oder Holzböden sehen zudem deutlich schöner aus als blanker Beton. Sich für nachwachsende Rohstoffe wie regionales Holz zu entscheiden, ist zudem gut für die Umwelt, die erhalten werden muss, um auch in Zukunft entspannte Tage auf der Terrasse genießen zu können.

Diese Pflanzen gehören in jeden Garten

Ist die Außenanlage fertig gestaltet, sollten sich auch Gedanken über die Pflanzenwelt gemacht werden. Ein einfacher Rasen scheint zunächst wie die geringste Arbeit, doch der Anblick ist sehr traurig, tierische Besucher wie Schmetterlinge fühlen sich dort nicht wohl und das ständige Mähen auch an heißen Sommertagen ist auf Dauer sehr anstrengend. Stattdessen sollte die Fläche clever genutzt werden um schattenspendende Bäume, Blumen und essbare Pflanzen anzubauen.

Je nachdem, was man selbst gerne isst oder was einem wichtig ist, können unterschiedliche Pflanzen und Gartenstile im eigenen Heim einziehen. Falls es an Inspiration mangelt, hier sind einige Ideen, die man super und ohne viel Aufwand auch in den kleinsten Gärten unterbringen kann:

  • Apfelbäume
  • Birnenbäume
  • Pflaumenbäume
  • einheimische Bäume wie Douglasien, Fichten oder Birken
  • Tomatensträucher
  • Paprikagewächse
  • Gurken
  • Beeren wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren
  • Rhabarber
  • Für die kälteren Jahreszeiten lohnen sich Kürbis, Kohl, Spinat, Wirsing und Knoblauch
  • Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Kamille und viele mehr

Bei Blumen lohnt es sich, ein bisschen tiefer in die Materie einzusteigen, wenn man die ganze Gartensaison über blühende Schönheiten haben möchte. Denn unterschiedliche Blumen blühen zu verschiedenen Jahreszeiten. So blühen im Februar bereits Schneeglöckchen, Elfen-Krokus und die Christrose, im Mai erfreuen uns Klatschmohn, Tränendes Herz und Gänseblümchen, im Hochsommer finden wir Sommerhyazinthe, Gladiolen und Lilien und am Ende des Jahres blühen noch Ringelblumen, Stiefmütterchen und Winterjasmin.

Einige Blumen muss man außerdem nur einmal sähen, da sie immer wieder nachwachsen, andere müssen jedes Jahr neu heran gezogen werden. Einige Blumen sind bei Bienen oder Hummeln beliebter als andere, und so weiter. Bei Blumen lohnt sich eine tiefere Recherche, die genau an die eigenen Bedürfnisse und Wünsche angepasst ist.

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