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Wenn die Klimaanlage smart wird

Viele Menschen denken mittlerweile über eine Klimaanlage nach, da auch in Deutschland die Sommertemperaturen immer heißer werden. Umso besser ist es, dass auch Klimaanlagen immer smarter werden und man sie ganz einfach von zu Hause oder unterwegs aus steuern kann.

Im folgenden Artikel erklären wir die verschiedenen Möglichkeiten hierfür.

 

Möglichkeiten einer smarten Klimaanlage

Vier verschiedene Wege smarter Klimaanlagen werden wir im folgenden Abschnitt näher erläutern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein fest installiertes oder ein mobiles Gerät handelt. Beliebte LG Klimaanlagen sind beispielsweise in beiden Variationen erhältlich.

Vernetzte Klimaanlagen

Die meisten Hersteller bieten mittlerweile Klimaanlagen mit Wi-Fi an. Dadurch können die Klimageräte via App auf dem Smartphone eingerichtet und gesteuert werden. Das Smartphone ist in dem Fall quasi das Abbild der Fernbedienung. Die Geräte können damit zu Hause und auch von unterwegs gesteuert werden. Man ist also in der Lage, schon auf dem Weg nach Hause, die Räumlichkeiten angenehm zu kühlen. Ebenso kann geprüft werden, ob die Klimaanlage noch läuft oder sich bereits abgeschaltet hat, wenn man nicht zu Hause ist. Im besten Fall ist eine Geo-Fencing-Funktion vorhanden, mit der sich die Anlage automatisch ausschaltet, sobald alle Bewohner das Haus verlassen haben. Auch kann man mit dieser App den Energieverbrauch überwachen, womit sich wunderbar Energie sparen lässt und das Energiesparhaus erst richtig effizient wird.

Die Integration in Smart-Home-Systeme gestaltet sich mit dieser Methode momentan noch schwierig, da sie in Deutschland zwar immer beliebter wird, allerdings noch nicht so weitverbreitet ist, wie in südlicheren Ländern. “Wir konnten unsere Klimaanlage bisher zwar nicht in unser Smart-Home-System integrieren, aber schon alleine, dass wir die Temperatur von unterwegs aus regeln können ist total super; vor allem an heißen Sommertagen.”

Smarte Fernbedienungen für Klimaanlagen

Klimaanlagen ohne WLAN benötigen eine Box, die sozusagen als Vermittler zwischen Innenstation und Internet-Router fungiert. Hierzu kann aber auch ein Wandthermostat mit Wi-Fi verwendet werden, worüber das Gerät ebenso bedient werden kann. Diese Wandthermostate kommunizieren jedoch häufig über Infrarot mit der Klimaanlage, was zwei Nachteile mit sich bringt.

Einerseits muss eine Sichtfernbedienung zwischen Sender und Empfänger bestehen, womit eine bestimmte bzw. feste  Platzierung des Wandthermostats verbunden ist. Außerdem darf das Thermostat keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da dies die Steuerbefehle beeinflussen könnte. Andererseits ist bei Infrarot die Kommunikation häufig nur in eine Richtung möglich. Das bedeutet, dass das Thermostat zwar Informationen an die Klimaanlage schicken kann, die Anlage jedoch nicht antworten kann, ob sie die Infos erhalten hat. So kann es dazu kommen, dass der Befehl des Ausschaltens an die Anlage gesendet wird, diese jedoch weiterläuft.

Der Vorteil dieser Art des Nachrüstens ist aber, dass sich die Thermostate mit besonders vielen Produkten verstehen, was bedeutet, dass man sie sehr gut in ein Smart-Home-System integrieren kann.

Gateways für Klimaanlagen

Mit sogenannten Gateways können Klimageräte ebenfalls in Smart-Home-Systeme integriert werden. Diese werden durch ein Kabel mit der Klimaanlage verbunden und stellen über Standards wie KNX, EnOcean oder Modbus eine Verbindung zum Smart-Home-System her. Die Kommunikation hierbei ist bidirektional, was bedeutet, dass die Informationen vom Smart-Home-System zur Klimaanlage und zurück fließen können. Einige Hersteller bieten auch selbst Gateways zur Integration der Klimaanlage ins Smart-Home-System an.

Schaltaktoren

Wenn sich die neue Klimaanlage über keinen der oben genannten Wege ins Smart Home integrieren lässt, gibt es noch die Möglichkeit der Schaltaktoren. Diese trennen die Stromzufuhr zur Klimaanlage und stellen sie dann erneut wieder her, sodass die Anlage im gleichen Programm wie vorher weiter läuft. Bei den Schaltaktoren kann es sich um eine Schaltsteckdose oder auch um einen Unterputz-Schaltaktor handeln. Ein zusätzliches Thermostat wird benötigt, wenn man die Temperatur über das Smart-Home-System einstellen möchte, denn nur so weiß das System, wann die eingestellte Zieltemperatur erreicht wurde.

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