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Heizen mit der Gastherme - Lohnt es sich finanziell?

Inhaltsübersicht - Diese Themen stehen im Fokus:

Die Gastherme: Funktion, Kosten und Verbrauch

Bei der Gastherme handelt es sich um die meistgenutzte Art des Heizens in Deutschland. So heizen aktuell rund die Hälfte aller Haushalte hierzulande mit der Gastherme. Diese ist ein unauffälliger grauweißer Kasten, der häufig an der Wand hängend montiert ist. Auf die Vor- und Nachteile sowie auf die Besonderheiten der Therme wird im Folgenden eingegangen.

Gastherme oder Kombitherme - Was ist besser?

Der wichtigste Unterschied zwischen einer Gastherme und einer Kombitherme ist der, dass es die Gastherme einmal als ein Gerät gibt, das allein der Erwärmung von Heizungswasser dient und einmal als Kombitherme mit mehreren Funktionen. Bei der klassischen Therme fließt das heiße Heizungswasser durch die Heizkörper nach der Erwärmung zurück in die einzelnen Räume der Wohnung und erwärmt diese. Bei der Kombitherme wird gleichzeitig noch das Leitungswasser erwärmt, welches aus der Dusche und aus dem Wasserhahn kommt.

Technische Informationen:

Alle Arten von Gastherme verfügen über einen Brenner, der mittels der Verbrennung von Flüssiggas oder Erdöl einen Wärmetauscher erwärmt. Dieser Tauscher gibt die gewonnene Hitze ab an das durchströmende Wasser.

Eine Kombitherme verfügt zusätzlich über einen nachgelagerten Plattenwärmetauscher. Dieser Tauscher überträgt die Hitze des Heizungswassers direkt auf das Trink- und Leitungswasser. 

Eine im Gerät integrierte Heizungspumpe leitet das erhitzte Wasser an die einzelnen Heizkörper weiter. Die Wärme erreicht die Heizkörper sobald das Thermostat aufgedreht wurde.

Kosten der Gastherme

Die Anschaffung

Die als besonders energieeffizient geltende Therme kostet aktuell rund 5.000,00 Euro. Auf Wunsch kann ein Warmwasserspeicher hinzugekauft werden. Dieser kostet zwischen 1.000,00 Euro bis 1.500,00 Euro extra. Die Montagekosten belaufen sich auf circa 1.000,00 Euro bis 2.000,00 Euro, so dass die Gesamtkosten zwischen 6.000,00 Euro bis 9.500,00 Euro betragen. Sollte kein Gasanschluss vorhanden sein, kostet das Anlegen eines solchen Anschlusses noch einmal zusätzlich zwischen 2.000,00 Euro bis 3.000,00 Euro.

Die Kosten für den Verbrauch

Die Kosten für die Nutzung hängen immer von der Größe der Wohnung, von der Nutzungshäufigkeit- und Intensität sowie von der Anzahl der Bewohner und vom Sanierungszustand des Wohngebäudes ab. Es gilt folgende Faustregel: Pro Bewohner werden jährlich zwischen 2.500 bis 5.000 kWh Gas verbraucht. Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die pro Jahr 20.000 kWh Gas verbraucht, zahlt etwa 1.300,00 Euro Energiekosten. Hier finden Sie eine weitere Übersicht über die Kosten beim Heizen mit einer Gastherme.

Die finanziell lohnenswerte Umrüstung

Der Wechsel von Heizöl, Flüssiggas und Strom auf Erdgas kann unter Umständen finanziell gefördert werden. Dank der Umrüstung können nicht nur jährlich Energiekosten eingespart werden, Unternehmen wie beispielsweise ENTEGA fördern die Umrüstung von Heizungsanlagen auf Erdgas mit bis zu 1.000,00 Euro. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass durch die Umrüstung auf Gas verhältnismäßig wenig CO2 ausgestoßen und so die Umwelt geschont wird.

Fazit

Im Vergleich zu anderen Arten des Wärmens sind Gastherme und Kombithermen vergleichsweise günstig. Eine Umrüstung lohnt sich allemal, nicht nur weil jährlich hohe Energiekosten dank der Nutzung einer Therme eingespart werden können. Diese überzeugen auch damit, sehr umweltfreundlich zu sein. Besonders vorteilhaft ist außerdem, dass die Umrüstung von einer anderen Heizart auf das Heizen mit Erdgas momentan oftmals finanziell gefördert wird. Nicht selten sind Boni von bis zu 1.000,00 Euro drin. Das Einsparungspotenzial der Energiekosten und der mögliche Boni machen die relativ hohen Anschaffungskosten schnell wieder wett.

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