Wohnen und Einrichten
...

Wintergarten – anbauen, einrichten und genießen

Ein Wintergarten ist häufig ein Novum. Entweder es steht der Umzug in das Eigenheim an und dort gibt es einen Wintergarten. Oder der Wintergarten wird nachträglich nachgerüstet. Häufig wird der Wintergarten dort angedockt, wo man normalerweise vom Wohnzimmer in den Garten oder auf die Terrasse gelangt. Wer den Anbau eines Wintergartens gerade plant, findet in diesem Beitrag wichtige Tipps und Informationen dazu, was in puncto Materialwahl und Einrichtung zu beachten ist.

Aus welchem Material soll der Wintergarten sein?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Wintergarten so geplant wird, dass er zum Massivhaus passt und dass der Anbau im Rahmen der regional geltenden Gesetze erfolgt. Unter bundesverband-wintergarten.de wird hierzu auf die jeweiligen Landesbauordnungen verwiesen, die beim Errichten eines Wintergartens einzuhalten sind. Darunter fallen sowohl bauplanungsrechtliche Anforderungen als auch bauordnungs- und bautechnische Vorgaben, die eng mit der Nutzung zusammenhängen und beispielsweise Vorgaben zu Standsicherheit, Wärmeschutz und Beheizung machen.

Rein optisch bildet der Wintergarten im besten Fall eine Verbindung zwischen Wohnhaus und Garten. Das muss bereits bei der Wahl des Materials des Gestänges bedacht werden. Grundsätzlich stehen Holz, Aluminium und Kunststoff zur Auswahl. Unter garten-und-freizeit.de werden die Vor- und Nachteile der Materialien detailliert miteinander verglichen. Dabei fällt auf: Aluminium ist zwar die teuerste Variante, punktet aber auch mit Witterungsbeständigkeit und Belastbarkeit. Holz ist hingegen sehr natürlich und wirkt optisch sehr einladend, ist aber auch sehr pflegeintensiv. Und Kunststoff ist zwar witterungsbeständig und zugleich günstig, wird aber mit der Zeit die Farbe ändern.

Welcher Bodenbelag passt in den Wintergarten?

Wer plant, seinen Wintergarten auf einem robusten, gegossenen Fundament zu errichten, hat rein gestalterisch den größten Spielraum. Nun kann der Wintergarten einen ähnlichen Boden bekommen wie im Wohnraum; ohne festes Fundament sollte ein klassischer Terrassenboden verlegt werden. Da über den Wintergarten auch stets der Durchgang zum Garten erfolgt, sollte der Boden pflegeleicht sein. Fliesen sind hierfür sehr gut geeignet. Und wem die Holzoptik besser gefällt, kann auch Dekorfliesen in Holz-Look verlegen. Ein echter Holzboden macht zusätzlich gewonnenen Wohnraum sehr behaglich.

Wie soll der Wintergarten später genutzt werden?

Bei der Antwort auf diese Frage geht es darum, die Nutzung des zusätzlichen Raumangebots festzulegen und dementsprechend auch nach geeignetem Mobiliar zu suchen. Die Möglichkeiten, einen Wintergarten zu nutzen, sind dabei sehr vielseitig. Mitunter bestimmt auch das Platzangebot, wie der Wintergarten genutzt werden kann. Die folgenden Ideen können hierzu Inspirationen liefern:

Ein Wintergarten als Esszimmer

Der meist lichtdurchflutete Wintergarten bietet ein schönes Ambiente für einen Essbereich. Im Mittelpunkt des neu geschaffenen Raumes steht dann ein Tisch mit Stühlen. Freiraum rund um den Tisch setzt diesen Ort der Zusammenkunft erst richtig in Szene. Eine große Familie kann von einem eigenen Esszimmer gleich mehrfach profitieren. So lässt sich der Tisch natürlich nicht nur zum Essen nutzen, sondern auch für gemeinsame Spieleabende, zum Basteln, Hausaufgaben machen oder als temporäres Homeoffice. Eine Grünpflanze hier und da reicht als Dekoration vollkommen aus, denn die Nutzung allein wird den Raum schon mit Farben und Lebensfreude erfüllen.

Ein Wintergarten als Hobbyraum

Ein Wintergarten kann ein Raumgewinn sein, um endlich Platz für das geliebte Hobby zu haben. So können passionierte Leseratten eine gemütliche Schmökerecke einrichten oder Nachwuchs-Schneider eine Nähmaschine platzieren. Ist der Wintergarten ausreichend groß, kann der zusätzliche Raum auch zum Musikzimmer werden – mit einem Piano in der Mitte des Raumes oder einem exponierten Platz für die Gitarre. Je nachdem, wie „kleinteilig“ das Hobby ist, sollte Stauraum im Wintergarten verfügbar sein. Wer gerne schneidert und näht, braucht dafür Stoffe, Nadeln, Garn und Accessoires. Diese oft sehr kleinteiligen Details können in einer Kommode sehr ordentlich untergebracht werden. Diese sollte im besten Fall an einer Wand platziert werden – beispielsweise an der, die Wohnzimmer und Wintergarten voneinander trennt.

Ein Wintergarten als Wellnessoase

Wer sich nach Wellness und Entspannung in den eigenen vier Wänden sehnt, kann den Wintergarten hierfür nutzen, allerdings muss dann auch etwas umgedacht werden. Natürlich denkt ein jeder beim Wort Wintergarten an einen Anbau ans Haus – doch das ist bei der Wellnessoase gar nicht so praktisch. Wer im Garten Platz hat, kann einen Glasbau auch separat platzieren, denn ein Whirlpool oder eine Sonnenliege neben Küche oder Wohnzimmer wirken meist nicht gerade stimmig. Wer sich für einen freistehenden Wintergarten entscheidet, sollte auf einen Sichtschutz achten, der die neugierigen Blicke der Nachbarn fernhält.

Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Informationen an!

Ihre Angaben
Datenschutzerklärung