Der Umzug ins Eigenheim
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Umzugsfirma vs. Eigenregie: So läuft der Umzug glatt

Mit jedem Haus ist auch ein Umzug verbunden. Für viele Familien, Paare und Alleinstehende bedeutet das allerdings eine Menge Stress und vor allem eines: Arbeit. Da liegt es nahe, dass sich Menschen mit Umzugsplänen an Profis wenden. Obwohl das zwar teuer werden kann, bleibt einem dadurch eine Menge Nerven erspart. Günstiger fährt man mit dem Umzug in Eigenregie, jedoch graut es den meisten bereits schon bei der Vorstellung. Was ist nun besser für den nächsten Umzug, engagiere ich Profis oder stemme ich ihn selbst?

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Umzugsfirmen bieten verschiedene Möglichkeiten

Wer seinen Hausstand einer professionellen Umzugsfirma überlasst, hat drei wesentliche Optionen, wie das Ganze ablaufen soll.

Regulärer Umzug: Die zukünftigen Hausbewohner packen ihre Kisten selbst und bauen alle ihre Möbel selbst auf. Das Umzugsunternehmen trägt die Sachen in den Transporter, fährt sie zum Zielort und lädt sie wieder aus. Das ist die wohl günstigste Variante.

Umzug mit Packservice: Diese Variante ist besonders gut geeignet, für Menschen, die wenig Zeit haben und die sich den Umzugsstress sparen möchten. Sie müssen lediglich die Möbel abbauen. Die Kisten werden vom Unternehmen gepackt und am Ziel wieder entpackt. Ansonsten entsprechen die Leistungen denen des regulären Umzugs.

Kompletter Umzug: Er deckt sich mit den bereits genannten Optionen. Zusätzlich baut das Unternehmen die Möbel ab und am Zielort wieder auf. So können sich beispielsweise Familien oder Paare um die schönen Dinge am neuen Wohnort kümmern.

Die Vor- und Nachteile einer Umzugsfirma

Der größte Vorteil bei einer Umzugsfirma ist wohl, dass eine Menge Arbeit eingespart wird. Das bezieht sich sowohl auf unnötigen Packstress als auch auf Muskelkraft, die für sinnvollere Sachen verwendet werden kann.

Zudem kann beim Umzug immer mal wieder etwas zu Bruch gehen. Das kann auch bei den Profis passieren, die sind jedoch für den Ernstfall versichert. Wie dieser Schutz genau aussieht, erklären wir später im Text. Beim selbst organisierten Umzug kommt leider niemand für zerbrochenes Geschirr und kaputte Möbel auf. Allerdings haben Umzugsfirmen einen großen Nachteil: den Preis. Der ist für gewöhnlich höher als bei der Eigenregie. Dennoch fällt er meist günstiger aus als geglaubt. Wichtig ist, dass es im Vorfeld einen Kostenvoranschlag gibt. Unter anderem daran lassen sich seriöse Umzugsunternehmen erkennen.

Umzug selbst organisieren

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte und genug Helfer an der Hand hat, kann den Umzug natürlich auch ohne Umzugsunternehmen bewerkstelligen. Vor allem bei sehr kurzen Strecken ist das sogar empfehlenswert. So lässt sich mal eben nebenbei ein Auto vollladen und hin und herfahren.

Die Helfer können in zwei Teams eingeteilt werden. Eines belädt das Auto oder einen gemieteten Transporter an der alten Wohnung und das zweite Team lädt am Haus aus. Hier wird klar, dass ein Umzug in Eigenregie ein ganz schöner Organisationsaufwand sein kann.

Das sorgt mitunter für Stress, der sich nicht selten auch in Streitereien und in Frustration äußert. Ein ganz klares Argument, das jedoch dafürspricht, ist der finanzielle Aspekt, genauso wie Freundschaften, die dabei und bei der Einweihungsparty gefestigt werden.

Wie sieht es mit der Versicherung aus?

Wir haben bereits erwähnt, dass der Versicherungsschutz beim Umzug in Eigenregie weniger greift. Einzig auf die private Haftpflichtversicherung kann hier gehofft werden. Geht durch die Hand von Freunden, die beim Umzug helfen, etwas zu Bruch, kann die Versicherung für Schäden aufkommen. Dennoch werden Freunde untereinander wohl in den meisten Fällen darüber hinwegsehen. 
Besser sieht es da beim Umzugsunternehmen aus. Das haftet für Schäden, die durch dessen Mitarbeiter entstehen. Wichtig zu wissen: Wer seine Kisten selbst packt, hat allerdings keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn innerhalb der Kisten etwas kaputtgeht.

Kommt es jedoch seitens des Unternehmens beim Einpacken oder beim Auf- und Abbau der Möbel zu einem Schaden, muss es auch dafür haften. Am besten werden solche Schäden so schnell wie möglich gemeldet. Sollten empfindliche Gegenstände transportiert werden, ist es jedoch wichtig, noch einmal gesondert darauf hinzuweisen.

Umzugskosten absetzen

Sind berufliche Gründe für den Umzug verantwortlich, lässt sich der Umzug von der Steuer absetzen. Auch das ist beim Umzug mit Unternehmen etwas einfacher. Denn hier müssen keine unzähligen Rechnungen gesammelt werden, sondern die Auftraggeber bekommen eine Rechnung, auf der alle Posten aufgeführt sind. Auch wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Wohnort wechselt, kann den Umzug in seiner Steuererklärung geltend machen. Allerdings wird das Finanzamt wahrscheinlich ein ärztliches Attest sehen wollen.

Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit

Sollte ein Umzug aus einer Arbeitslosigkeit heraus stattfinden, um einen neuen Job zu beginnen, kann die Agentur für Arbeit für den Umzug aufkommen. Hier bietet es sich an, die Chance zu nutzen und ein Umzugsunternehmen zu engagieren. Die Arbeitsagentur kommt zwar nicht für alle Sonderleistungen auf, aber kann man sich mit dem Basispaket dennoch eine Menge Stress ersparen. Allerdings müssen für eine Übernahme der Umzugskosten gewissen Bedingungen erfüllt sein.

Diese Faktoren spielen eine Rolle bei der Entscheidung

Ob sich jemand für ein Umzugsunternehmen entscheidet oder den Umzug selbst stemmen will, hängt vor allem also von diesen Faktoren ab:

  • Will man sich Stress ersparen und den Start in den neuen Lebensabschnitt genießen, ist ein Umzugsunternehmen die richtige Wahl.
  • Will man Geld sparen und zieht ohnehin nur innerhalb des Wohnortes um, ist ein Umzug in Eigenregie kein Problem.

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