Rund um den Hausbau
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A.

Aufwendungshilfen

Öffentliche Zuschüsse oder Darlehen für Eigentümer neu errichteter, eigengenutzter Immobilien. Diese sollen nach den Bestimmungen des II. WoBauG zu einer Entlastung nach dem Bezug beitragen und werden über mehrere Jahre hinweg in abnehmenden Monatsraten ausbezahlt. Für die Aufwendungshilfen müssen bestimmte Einkommens- und Wohnflächengrenzen eingehalten werden.

Genaue Laufzeiten, Fördersätze und Verteilungskriterien können Sie den aktuellen Wohnungsbauförderungsbestimmungen der einzelnen Bundesländer entnehmen.

B.

Baubeschreibung

Detaillierte Aufstellung über Ausstattungs- und Ausfertigungsmerkmale eines Bauvorhabens. Wichtige Inhalte der Baubeschreibung sind z. B. Beschaffenheit der Wände und des Daches, Heizung, Art der Fenster etc. Sie gibt außerdem genaue Auskunft über die beim Bau verwendeten Materialien.

Aufgrund ihrer Wichtigkeit für die Beurteilung der Qualität eines Gebäudes ist die Baubeschreibung ein zentraler Bestandteil der Finanzierungsanfrage. Des Weiteren ist sie dem Antrag auf Baugenehmigung beizufügen.

Baugrenze

Die im Bebauungsplan festgelegte Grenze, welche nach § 23 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) von Gebäuden oder Gebäudeteilen nicht überschritten werden darf.

E.

Energieausweis

Durch dieses Dokument das Gebäude näher  bewertet – und zwar energetisch. Geregelt werden die Grundlagen des Ausweises durch die EnEV (siehe auch Energieeinsparverordnung). Der Energieausweis hilft somit bei Kauf, Bau oder Anmietung eines Hauses, dieses bezüglich der Energieeffizienz besser einschätzen zu können.

Energieeffizient Bauen

Das Programm "Energieeffizient Bauen" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dient der zinsgünstigen, langfristigen Kreditfinanzierung für das Bauen oder Kaufen eines KfW-Energieeffizienzhauses mit niedrigem Energieverbrauch und Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Es werden maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit gefördert.

F.

Förderung des Wohneigentums

Um in der Bundesrepublik Deutschland die Wohneigentumsquote zu erhöhen, wurden zur Erleichterung von Baufinanzierungen staatliche Förderungen eingerichtet. Dies wurde einerseits durch die Bereitstellung öffentlicher Mittel, Bürgschaften oder Zulagen ermöglicht. Andererseits besteht die Möglichkeit, bestimmte beim Bau anfallende Kosten steuerlich geltend zu machen. Die staatliche Förderung wurde jedoch unter anderem mit der Abschaffung der Eigenheimzulage zum 1. Januar 2006 gekürzt.

K.

KfW-Wohneigentumsprogramm

Das KfW-Wohneigentumsprogramm ist ein Darlehensprogramm der KfW zur Unterstützung von Privatpersonen beim Bau oder Kauf von einer selbstgenutzten Immobilie. Es werden maximal 50.000 Euro gefördert. Das Darlehen wir über eine durchleitende Bank beantragt. Der Town & Country Finanzierungsservice unterstützt Sie gerne bei der Beantragung eines KfW-Darlehens im Rahmen Ihrer Finanzierungsanfrage.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Darlehen, mit denen der private Wohnungsbau und ökologisches Bauen gefördert sowie die Wirtschaft gestützt werden sollen. Die KfW vergibt ihre Mittel nicht selbst, sie müssen über ein durchleitendes Institut beantragt werden. Dies kann auch im Zuge einer Finanzierungsanfrage bei uns erfolgen.

M.

Mangel

Leider kann er auftreten: der (Bau)-Mangel. Bei diesem handelt es sich um eine unzureichende Leistung, aus welcher im schlimmsten Fall ein anschließender Schaden entstehen kann. Der tatsächliche Zustand des Bauwerkes ist somit nicht mehr derjenige, welcher von Bauherr und Bauunternehmen bei Vertragsabschluss ausgemacht war. Der Unternehmer hat die Aufgabe, den Bau mit den zugesicherten Eigenschaften zu realisieren. Werden während der Bauphase entstandene Fehler nicht korrigiert, so treten Mängel auf. Zu unterscheiden sind diese in nachzubessernde und hinnehmbare Mängel sowie hinzunehmende Unregelmäßigkeiten.

Mehrkosten

Der Bau eines Passivhauses ist etwas teuerer, da zum Beispiel mehr in die Dämmung des Hauses investiert werden muss. Den Mehrkosten stehen jedoch auch Einsparungen im Bereich der Heizkosten gegenüber, sodass eine gewisse Amortisation der Baukosten stattfindet.

O.

Objektbeschränkung

Jeder Steuerpflichtige kann die staatliche Grundförderung für Bau oder Kauf einer Immobilie nach § 10e EStG beanspruchen. Allerdings ist diese Förderung grundsätzlich auf ein Objekt beschränkt und kann daher nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden. Ehegatten können die Förderung folglich für zwei Objekte in Anspruch nehmen.

R.

Raumteiler

Feste oder mobile Bau- oder Möbelteile, mit denen größere Räume in kleinere Zimmer geteilt werden, werden als Raumteiler bezeichnet. Beispiele hierfür sind die Schrankwand und eine Faltwand. Auch wenn die Teilung nur optisch erfolgt, also nicht komplett von Wand zu Wand, wird von einem Raumteiler gesprochen.

Richtfest

Es ist eine alte Tradition, die Fertigstellung des Rohbaus und die Errichtung der Dachkonstruktion mit einem Fest zu begehen – weitläufig als Richtfest bekannt. Dieses findet direkt auf der Baustelle und während der Arbeitszeit statt, damit alle beim Bau beteiligten Personen teilnehmen können. Während des Feier wird auf dem Dach ein Richtkranz befestigt und der Polier spricht einen Zimmermannsspruch als Dank an Architekt und Bauherr. Anschließend gibt es den Richtschmaus und es wird gefeiert. Je nach Region wird diese Veranstaltung auch als Bauheben, Weihefest, Hebauf, Firstbier oder Hiebschmaus bezeichnet.

Ringbalken

Grundsätzlich sind Gebäude so zu errichten, dass sie sowohl den von außen einwirkenden Lasten (z.B. Schnee oder Wind) als auch den Lasten aus dem Eigengewicht der Konstruktion und den Lasten aus der planmäßigen Nutzung dauerhaft standhalten. Werden beim Bau Decken ohne Scheibenwirkung verwendet oder Gleitschichten angeordnet, so ist die horizontale Aussteifung der Wände durch Ringbalken sicherzustellen. Sie müssen sowohl Winddruck- als auch Windsogkräfte aufnehmen können. Sie bestehen aus bewehrtem Mauerwerk, aus Stahlbeton, Holz oder Stahl. Da die Kräfte über den Ringbalken in die Wände abgeleitet werden, ist auf eine kraftschlüssige Verbindung mit der zu haltenden Wand und den Querwänden zu achten.

S.

Speicherfähigkeit

Speicherfähigkeit ist die Fähigkeit eines (Bau-)Stoffes Feuchtigkeit bzw. Wärme aufzunehmen. Nur offenporige Baustoffe können Feuchtigkeit in Form von Flüssigkeit oder in Gasform aufnehmen. Je nach Dichte eines Stoffes kann auch Wärme aufgenommen werden. Durch diese Fähigkeit können im Winter interne und solare Wärmegewinne in der Heizperiode genutzt werden. Außerdem erhöht diese Fähigkeit im Sommer den Wärmeschutz.

Stützmauer

Während Stützwände aus Beton gegossen oder aus Holz hergestellt sind, werden Stützmauern aus geeigneten Bau- und Natursteinen gemauert. Die Aufgaben sind jedoch identisch: die Sicherung von natürlichen Einschnitten und Dammböschungen bei einem Bauwerk. Aufgrund des Erddruckes und der Bodenbeschaffenheit empfiehlt sich beim Errichten von Stützmauern der Rat eines Fachmannes.

W.

Wohnwirtschaftliche Zwecke

Die Vergabe von Bauspardarlehen darf nur erfolgen, wenn die Gelder für einen wohnwirtschaftlichen Zweck eingesetzt werden. Als wohnwirtschaftliche Zwecke gelten der Bau, Kauf oder die Modernisierung von Immobilien. Zudem kann der Bausparer mit dem Bauspardarlehen Bauland oder Erbbaurechte erwerben oder sich Rechte zur dauerhaften Nutzung von Wohnraum (z. B. in einem Seniorenstift) sichern. Auch ist mit diesen Mitteln die Umschuldung einer bereits bestehenden Baufinanzierung möglich.

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Baustellen, deren wärmetechnisches Verhalten vom Regelbauteil abweichen. Es gibt geometrische und materialbedingte Wärmebrücken. Dadurch, dass Wärmebrücken örtlich tiefere Oberflächentemperaturen erzeugen wird die Entstehung von Schimmelpilzen befördert. Beim Bau eines Passivhauses ist zu beachten, dass es wärmebrückenfrei ausgeführt wird.

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