Das verklinkerte Haus.
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Klinker Haustypen – wo passt die Backsteinfassade am besten?

Beim Hausbau oder bei deren Renovierung steht mancher vor der Frage: „Passt eine Klinkerfassade zu meinem Haustyp?“ Schließlich hinterlassen die gebrannten Ziegel am Haus einen anderen Eindruck als eine gestrichene Putzfassade. Denn eine dunkelrote oder gar ins Schwarz gehende Fassade kann bei kleinen Häusern drückend wirken. Tatsächlich gibt es aber keinen speziellen Klinker Haustypen – vom Grundsatz her kann jedes Eigenheim durch Klinker veredelt werden. Die riesige Auswahl an Klinkern macht’s möglich!

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Warum sollte man ein Haus verklinkern?

Klinker, die unter hohen Temperaturen gebrannten Ziegel aus Lehm, gibt es in beinahe allen Farben. Hierbei kommt es lediglich auf die natürlichen Zusätze an, die den Steinen ihre Schattierungen und Grundfarben verleihen. Von daher können auch helle Klinker in Beige, Sand oder sogar weiß kleinen Häuser einen besonderen Charme verleihen.

Oft sehen Bauherren von einer Klinkerfassade auf Grund des Preises ab, da diese teurer als eine Putzfassade ausfällt. Aber es lohnt sich, über diese Art von Fassade nachzudenken. Denn die Vorteile machen den höheren Preis schnell wett. So sind Klinker beispielsweise langlebig und wetterfest. Das kann jeder leicht an alten Gebäuden erkennen, deren Klinkerfassade bereits 100 Jahre oder älter ist. Auch in Sachen Pflege punkten die gebrannten Ziegel. Normale Verschmutzungen durch  Staub, Pollen, Ruß oder Erde werden ganz einfach beim nächsten Regenguss abgewaschen. Bei hartnäckigeren Flecken an der Außenfassade greifen Bauherren in der Regel auf etwas warmes Wasser und eine Bürste zurück. Aber bei einer klassischen Putzfassade ist hingegen regelmäßig ein neuer Anstrich fällig.

Moderne Putzfassaden sind zudem oft empfindlich gegen Stöße. Schnell ist beim Umzug oder durch eine Unachtsamkeit mit einem Werkzeug eine Beschädigung entstanden. Die zu reparieren, erfordert schon einiges an Geschick und Know-how, damit hinterher kein Wasser eindringen kann und die Dämmwirkung nicht leiden muss. In der Regel sollte die Fassadenfarbe sowie die Art des Putzes das Missgeschick kaschieren. Eine Klinkerfassade ist da im Gegensatz zur Putzfassade hartnäckiger. Denn die Steine sowie der Mörtel in den Fugen sind wesentlich härter als normaler Putz. Wenn doch mal etwas bei der Klinkerfassade passiert – kein Problem! Kleinere Beschädigungen an einer Klinkerfassade lassen sich mit etwas frischem Mörtel und eventuell einem Stück Klinker der gleichen Farbe im Handumdrehen ausbessern.

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Welche Haustypen eignen sich für eine Klinkerfassade?

Hierbei sollten Sie hingegen die Fragen stelle, welche Haustypen sich nicht für Klinker oder Riemchen eignen.

Denn längst hat diese ursprünglich aus Norddeutschland stammende Fassadenverkleidung ihren Siegeszug durch alle Regionen angetreten. Hausbesitzer und Bauherren erkennen  immer öfter die Vorteile einer Klinkerfassade – und zwar unabhängig vom Haustyp.

So lässt sich beispielsweise ein ebenerdiger Bungalow mit hellen Klinkern optisch in die Höhe strecken. Eine moderne Stadtvilla bekommt durch eine rote Klinkerfassade einen besonderen Charme, während das klassische Einfamilienhaus nicht wiederzuerkennen ist.

Ein weiteres Plus der Klinkerfassade: die Dämmung

Klinkerfassaden werden zweischalig aufgebaut. Das heißt, dass die innere tragende Wand (Hintermauerschale) im Grunde genommen nur hinter einer zweiten Wand aus Klinkern (Vormauerschale) „versteckt“ wird. Zwischen beiden Wänden befindet sich bei älteren Gebäuden ein Hohlraum, der zur Hinterlüftung dient, damit es nicht zu Feuchtigkeitsbildung und Schimmel kommen kann.

Wird nun ein Neubau mit geplanter Klinkerfassade errichtet, werden statt dieses Hohlraumes je nach Anforderung Dämmplatten aus Mineralwolle oder organischen Materialien zur Dämmung eingesetzt.

Soll ein älterer Bungalow, ein Stadthaus oder ein Einfamilienhaus mit Klinkerfassade nachträglich gedämmt werden, muss die Vormauerschale aus Ziegeln nicht gleich abgerissen werden. Moderne Methoden wie die Einblasdämmung oder Schüttungen sorgen dafür, dass der Hohlraum regelrecht versiegelt und wasserresistent gemacht wird und eine hervorragende Dämmung garantiert.

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Clever: Isolierklinker

Als intelligente Lösung für sämtliche Klinker Haustypen erweisen sich sogenannte Isolierklinker. Dabei handelt es sich um ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS),  bestehend aus Klinkersteinen oder Riemchen, deren Rückseite aus Dämmplatten bestehen.

Diese Dämmung (meist aus Polyurethan) erreicht Dämmwerte, die den gesetzlich vorgeschriebenen Standards einer Außendämmung vollkommen genügen und gefördert werden können.

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