Preistreiber beim Hausbau: Warum ist Bauen so teuer?

2022 wird der Hausbau weiterhin von Preistreibern, wie Fachkräftemangel und Materialengpässen beeinflusst.

Wer derzeit ein Haus bauen oder sanieren möchte, muss tief in die Tasche greifen. Materialengpässe, Lieferkettenprobleme und der Fachkräftemangel im Handwerk: Die Liste der Preistreiber ist lang. Wir haben einen Überblick für Sie.

Bauen wird immer teurer: Im November 2021 legten die Preise für konventionell gefertigte Neubauten gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,4 Prozent zu. Einen stärkeren Anstieg gab es zuletzt 1970. Selbst wenn man die Zahlen um die Mehrwertsteuersenkung im Corona-Jahr 2020 bereinigt, bleibt der Wert mit 11,6 Prozent auf einem hohen Niveau. Und ein Ende der Preisspirale ist auch 2022 nicht in Sicht. Die explodierenden Baukosten lassen sich auf folgende Hauptursachen zurückführen:

  • Materialengpässe

Fehlte es Anfang letzten Jahres vor allem an Holz, gibt es heute bei fast allen Baumaterialien Lieferschwierigkeiten –angefangen bei den Dämmstoffen bis hin zu Metallschrauben. Grund dafür ist die weltweit gestiegene Nachfrage im Zuge der Konjunkturerholung, die auf Produktionsprobleme und begrenzte Transportkapazitäten trifft. Experten gehen davon aus, dass die Preise selbst bei einer Entspannung des Marktes nicht wieder vollständig auf das Vorkrisenniveau zurückgehen werden.

  • Steigende Löhne und Energiekosten

Weiterer Preistreiber sind die steigenden Energiekosten, die nicht nur die Produktion, sondern auch den Transport der Baumaterialien verteuern. Aufgrund der hohen Dieselkosten stiegen die Preise für Beton im letzten Jahr um 15 bis 20 Prozent. Hinzu kommt der gesetzliche Mindestlohn, der zunehmend Druck auf die Löhne am Bau ausübt.

  • Fachkräftemangel

Engpässe gibt es nicht nur beim Material, sondern auch beim Personal. Viele Firmen plagen ernsthafte Nachwuchssorgen. Laut einer aktuellen Umfrage des ifo-Instituts findet mehr als jedes dritte Unternehmen im Baugewerbe nicht genügend Personal. Das zieht Bauvorhaben in die Länge: Die durchschnittliche Dauer der Aufträge erreichte mit 4,6 Monaten im Oktober einen Höchstwert.

  • Klimaschutz

Laut Koalitionsvertrag sollen die Effizienzanforderungen an Neubau- und Sanierungsvorhaben deutlich verschärft werden. Ab 2025 wird das „Effizienzhaus 40“ zum Neubaustandard. Mit dem höheren Energiestandard gehen Mehrkosten einher, die die Preisspirale weiter antreiben werden.

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